Orangenöl

Ursprünglich wuchs die Orange nur in China, mittlerweile in allen subtropischen Regionen. Der Duft frischer Orangen und vor allem der Schale, wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus. Aufgrund einer Entspannung der glatten Muskulatur erfolgt eine ganzkörperliche Entspannung, die von den meisten Menschen als sehr angenehm empfunden wird.Orangenöl

Der warme und dennoch frische Duft der Orange wird besonders im Winter als angenehm empfunden, wenn die eigentliche Erntezeit frischer Orangen beginnt. Orangenöl gehört zu den eher günstigen ätherischen Ölen, da es in großen Mengen hergestellt werden kann. Verwechseln Sie es beim Kauf nur nicht mit dem hochpreisigen Orangenblüten- oder Neroliöl, das aus den zarten Blüten des Orangenbaumes hergestellt wird. Der Duft des Orangenöls wird zudem auch noch unterteilt. Sie können Süß-, Bitter- und Blutorangenöl im Handel kaufen. Die Orangenöle unterscheiden sich dann in der Art der Verwendung, dem Geruch und der Herkunft.

Gewinnung von Orangenöl

Das reine ätherische Orangenöl wird durch Kaltpressung gewonnen. Beide Sorten, das süße (Citrus sinensis) und das bittere Orangenöl (Citrus aurantium), werden kalt gepresst. Nach der Kaltpressung wird das bittere Orangenöl noch zentrifugiert. Da die süßen Orangensorten häufiger vorkommen als die bitteren Orangensorten, gibt es einen preislichen Unterschied zwischen den Sorten. Aufgrund des geringeren Vorkommens ist das bittere Orangenöl teurer.

Die reifen Schalen von rund 300 Kilogramm frischen Früchten sind notwendig, um einen Liter Orangenöl pressen zu können. Die meisten Importe des Orangenöls kommen aus Florida, Sizilien, Brasilien, Spanien und Kalifornien. Es handelt sich in der Regel um ein Abfallprodukt bei der Gewinnung von Orangensaft. In seltenen Fällen wird Orangenöl durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Das destillierte Orangenöl ist weniger geruchsintensiv und fällt durch seine eher farblose Farbe auf. Da es unterschiedliche Orangensorten gibt, wird zudem noch der Duft der Blutorange (besonders aromatisch) im Handel angeboten.

Orangenöl Inhaltsstoffe

Reines Orangenöl hat eine rötlich-gelbe Farbe und enthält unter anderem folgende Inhaltsstoffe:

  • Aldehyde (Decanal und Octanal)
  • Geraniol
  • Sinensal
  • Linalool
  • Neryl- und Octylacetat
  • Citral, Citronellal
  • Terpineol
  • Ester
  • Vitamin C

Wirkung von Orangenöl

Orangenöl wirkt stimmungsaufhellend, entspannend und antidepressiv. Es wird nicht nur in der Aromatherapie, in der Küche, in der Kosmetik und in Wellnessbereichen verwendet, sondern auch in der Industrie (für die Entfettung und Reinigung) und zur Herstellung von Reinigungsmitteln. Die Reinigungskraft von Orangenöl basiert auf der Reaktion mit Öl, da es wie ein Lösungsmittel wirkt. Orangenöl kann mit Alkohol und Ölen vermischt werden, nicht aber mit Wasser. Aufgrund der stark entfettenden Wirkung darf es niemals unverdünnt mit der Haut in Berührung kommen. Die unverdünnte orale Aufnahme ist gesundheitsschädlich und kann zudem zu Lungenschäden führen. Bei den Rezepturen in der Kosmetik, bei Massagen und der Aromatherapie wird das Orangenöl schwach dosiert, sodass es nicht zu Hautreizungen kommen kann. Bei Einhaltung der genauen Dosierungsempfehlungen kann Orangenöl durchaus innerlich und äußerlich, aber auch in der Aromalampe und im Verdunster verwendet werden.

Es wirkt gegen:

  • Cellulitis
  • Ängste, Herzklopfen
  • Zahnfleischentzündungen
  • Blähungen, Verdauungsschwäche, Magenkrämpfe, Durchfall
  • Durchblutungsstörungen
  • Krämpfe
  • Depressionen, Traurigkeit, Nervosität, Niedergeschlagenheit, Schwäche
  • Nierenprobleme, Blasenleiden
  • Fieber
  • Immunschwäche
  • Angina Pectoris
  • Muskelschmerzen
  • Einschlafstörungen
  • zu hohem Blutdruck, Arteriosklerose, Kreislaufschwäche

Die vielseitigen Wirkungen von Orangenöl:

  • entkrampfend
  • mindert das Stressempfinden
  • steigert das Wohlbefinden
  • beruhigt
  • hautstraffend (gegen Altershaut und Akne)
  • zusammenziehend (adstringierend)
  • desinfizierend, antiviral, antibakteriell
  • regenerierend und pflegend (in geringer Dosierung)
  • verdauungsfördernd und appetitanregend

Aufgrund seiner vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und dem dabei geförderten Wohlbefinden, wird der süße, spritzige, fruchtige und warme Geruch von den meisten Menschen als besonders angenehm empfunden.

Anwendungsgebiete von Orangenöl

Bitteres Orangenöl wird in der Industrie wie Terpentinöl verwendet, es beseitigt Teer, Schmieröl und entfettet effektiv Metall. Es kann zur Verdünnung von Ölfarben, aber auch als Pinselreiniger verwendet werden. Trotz seiner Ähnlichkeit mit Terpentinöl wird es auch als Lebensmittelaroma und zur Herstellung von Kosmetika genutzt.

Nicht nur in Parfums ist der intensive, frische Duft der Orange beliebt, sondern auch in Reinigungs- und Haushaltsprodukten, Lackverdünnern und Holzschutzmitteln. Wie andere ätherische Zitrusöle auch, wirkt Orangenöl phototoxisch und sollte daher nicht vor einem Aufenthalt in der Sonne verwendet werden.

Im Bereich der Aromatherapie kann Orangenöl als Einzelduft oder auch in Kombination mit anderen ätherischen Ölen verwendet werden. Je nach Kombination mit anderen Düften kann die Wirkung entspannend, belebend oder aphrodisierend sein. Orangenöl harmoniert mit dem Duft von Nadelhölzern, Nelke, Muskat, Myrrhe, Jasmin, Vanille, Thymian, Patchouli, Sandelholz, Amyris, Neroli, Koriander, Zypresse, Zimt, Wacholder, Lavendel, Geranie, Zitrone, Limette und Bergamotte. Bei einer beginnenden Erkältung wird der Duft der Orange nicht nur in der Duftlampe, sondern auch in der Sauna, als sehr angenehm und entspannend empfunden. Die Schleimproduktion wird reguliert und die Abwehrkräfte werden gestärkt.

Die hautstraffende und entspannende Wirkung von Orangenöl bietet bei Massagen gegen Cellulitis und Verspannungen angenehme, sichtbare und wohltuende Veränderungen der Haut- und Muskelbereiche.

Orangenöl wird daher verdünnt für Waschungen, Massagen, Kompressen, Inhalationen, Bäder, Einreibungen und zur Zubereitung von Kosmetika verwendet.

Orangenöl für Haut und Haar

Bei passender Dosierung kann Orangenöl die Hautgesundheit steigern:

  • die Gesichtshaut erscheint straffer, praller und rosiger
  • Altersflecken (auch Sommersprossen) werden gebleicht
  • Zeichen des Alters (leichte Falten) werden reduziert
  • große Poren ziehen sich zusammen, dadurch wird nicht nur das Hautbild feiner, sondern auch eine übermäßige Talgproduktion gemindert
  • Schuppen und Hornhaut werden entfernt (auch auf der Kopfhaut), die Haut weicher
  • die Entspannung von Gesichtsmuskeln unterstützt zudem die Faltenminderung
  • die Bildung von Kollagenfasern wird angeregt und unterstützt
  • freie Radikale und Antioxidantien werden gebunden und abtransportiert
  • Feuchtigkeit wird in den Zellen gebunden (auch durch eine gesteigerte Kollagenbildung)
  • die Zellerneuerung und Regeneration wird angeregt
  • Hautschäden heilen ab
  • die Hautdurchblutung wird gefördert (auch auf der Kopfhaut, wenn Orangenöl im Shampoo oder einem Massageöl für die Kopfhaut verwendet wird)
  • Entzündungen, Pickel, Akne und Mitesser, klingen ab und heilen aus
  • Schwellungen klingen ab
  • in vielen Fällen kann eine Narbenbildung bei der Wundheilung verhindert werden

Sie können sich selbst Wirkkosmetik mit Orangenöl zubereiten, z. B. auch in Kombination mit Aloe Vera Gel, oder fertige Zubereitungen im Handel kaufen. Produkte für Haut und Haar, wie Cremes, Lotionen, Öle, Shampoos zur effektiven Gesichts-, Haarpflege und zur Linderung von Cellulitis sind im Handel erhältlich.

Orangenöl in der Kosmetik

Mit ein wenig Geschick können Sie sich Ihre eigene Kosmetik mit ein paar Tropfen Orangenöl selbst mischen. Achten Sie bei der Auswahl des Orangenöls auf Qualität. Am besten entscheiden Sie sich für ein reines ätherisches Orangenöl aus biologischem Anbau, sodass Sie sich sicher sein können, dass keinerlei Schadstoffe oder Pestizide im Öl enthalten sind.

Zahnfleischentzündungen lassen sich mit einem TL Schwarzkümmelöl und 4 bis 5 Tropfen Orangenöl (vermischt) therapieren, wenn die betroffenen Stellen am Zahnfleisch mehrmals täglich eingerieben werden, zusätzlich können Sie einen Tropfen Orangenöl in Ihr Mundwasser geben und das Zahnfleisch mehrmals täglich spülen.

Für ein entspannendes Wannenbad werden 30 ml Sahne mit 3 Tropfen Orangenöl vermischt und in das Badewasser gegeben.

Ein Massageöl gegen Verspannungen und Cellulitis ist schnell gemischt. Geben Sie auf 50 Milliliter Massageöl (z. B. Mandelöl), 3 bis 10 Tropfen Orangenöl (je nach persönlicher Verträglichkeit).

Aus Ihrem Lieblingsshampoo wird ein Antischuppenshampoo, wenn Sie auf 200 ml Shampoo zwischen 20 und 40 Tropfen Öl geben und das Shampoo bei der Verwendung ein wenig einwirken lassen. Testen Sie die Dosierung an einer kleinen Menge einmal aus, sodass es nicht zu einer Überdosierung des Orangenöls kommt und Sie Hautreizungen erleiden.

Eine pflegende Maske aus dem frischen Mus einer Avocado (etwa von einer 1/4 frischen Avocado das Fruchtfleisch, mit 1 Tropfen ätherischem Öl der Orange, gut vermischt), können Sie auf Ihre Gesichtshaut, aber auch auf den Hals oder das Dekolleté auftragen und nach etwa 30 Minuten mit lauwarmem Wasser wieder entfernen. Die Haut wird weich, glatt und durchfeuchtet. Bei einer großflächigen Verwendung mischen Sie nach dem Rezept einfach etwas mehr Avocadomaske an. Die frische Maske muss sofort aufgebraucht werden, eine Lagerung ist nicht möglich.

Ein pflegendes Haaröl mit Orange und Eukalyptus fördert die Durchblutung der Kopfhaut, entfernt sanft Schuppen und steigert das Haarwachstum. Das Haaröl wird im trockenen Haar angewendet und nach einer Einwirkzeit von etwa 30 Minuten, mit Shampoo wieder ausgewaschen. Mischen Sie 10 ml Mandelöl, 10 ml Hanföl, 10 ml Kokosöl mit 3 Tropfen Orangen- und 6 Tropfen Eukalyptusöl.

Bevor Sie Ihre selbst gemischte Kosmetik mit dem reinen ätherischen Öls der Orange großflächig anwenden, sollten Sie am inneren Unterarm testen, ob bei Ihnen eine Allergie oder Überempfindlichkeit gegen das ätherische Öl besteht.

Die Verwendung des reinen Orangenöls in der Küche

Ob im Schwarztee, im Gebäck oder bei der Zubereitung von Fleisch und Fisch, das Aroma der Orange ist immer willkommen. Es steigert nicht nur den Appetit, sondern erleichtert auch die Verdauung. In Saucen, Suppen, Eis, Teigen und Tee reicht zumeist 1 Tropfen des Aromaöls aus, um den gewünschten Würzeffekt erreichen zu können. Eine gesundheitsfördernde Wirkung ist bei dieser geringen Dosierung spürbar, es kann nicht zu einer Überdosierung kommen. Reine ätherische Öle der Orange aus Bioproduktionen sind bei der inneren Verwendung ebenfalls empfehlenswert.

Der Duft der Orange in der Aromatherapie

Bei beginnenden Erkältungen, depressiven Stimmungen oder einem starken Stressempfinden kann der Duft der Orange in der Duftlampe, bei Inhalationen, in der Sauna oder bei einem Wannenbad wahre Wunder wirken. Es kommt zu einer tiefen Entspannung, die sogar bei Kleinkindern den Schlaf fördern kann. Muss es einmal schnell gehen, weil z. B. eine akute Angina erhebliche Beschwerden bereitet, reichen 3 Tropfen des ätherischen Orangenöls auf einem Taschentuch aus, um eine Trockeninhalation zu ermöglichen.

Um den entspannten Schlaf zu fördern, reicht eine Anwendung von etwa 30 Minuten mit einer Duftlampe oder einem Diffuser aus und dem Duft der Orange aus, um Menschen aller Altersklassen (auch Neugeborene) einen angstfreien Schlaf erleichtern zu können. Kinder lieben besonders den süßen Duft der Blutorange.

Anstelle von Terpentinöl kann das Öl der Orange für die biologische Holzpflege verwendet werden.

Unlackierte Gartentische, Stühle und Holzflächen müssen regelmäßig geölt werden. Damit z. B. Leinöl oder andere pflegende Öle und Fette tief in die Holzstruktur eindringen können, werden sie gerne mit Terpentinöl vermischt. Das Terpentinöl verdünnt die Fette und ermöglicht dadurch, dass die verwendeten Öle ganz besonders tief in das Holz eindringen und vor der Ansiedlung von Pilzen, Faulbakterien und anderen Schädlingen Schutz bieten. Terpentinöl ist nicht gerade günstig und riecht sehr unangenehm. Wer seine Holzmöbel und -flächen mit einer derartigen Mischung behandelt, muss damit rechnen, dass es bis zu 2 Wochen dauern kann, bis die behandelten Holzbereiche wieder wie gewohnt benutzt werden können. Wer auf Terpentinöl verzichtet und stattdessen Orangenöl mit den imprägnierenden und pflegenden Ölen vermischt, wird einen noch besseren Effekt erzielen. Bereits nach einigen Tagen sind die Holzbereiche wieder nutzbar, da die aufgestrichenen Öle tief in die Holzstrukur eingedrungen sind. Hinzu kommt ein überaus angenehmer Geruch, der zudem noch Mücken und andere Insekten vertreibt. Für die Verwendung in der Holzpflege kann die günstigste Variante der ätherischen Orangenöle verwendet werden, welche für die industrielle Verwendung und Reinigung im Handel angeboten werden. Das eigentlich bisher verwendete Terpentinöl, wird in dem Fall 1:1 durch Orangenöl ersetzt.

Orangenöl als Reinigungsmittel

Das ätherische Öl der Orange hat eine hohe Fettlösekraft und ist auch in der Lage, Klebstoffrückstände zu lösen. Im Handel werden unterschiedliche Orangenreiniger angeboten, die Industrie nutzt zur Entfettung von Metall das pure Öl. Ein günstiger und wirkungsvoller Haushaltsreiniger kann aus Reinigungsorangenöl (Industriequalität, besonders günstig), Isopropanol, Lösungsvermittler (LV41) und Wasser selbst hergestellt werden. Schon wenige Tropfen im Wischwasser reichen aus, um einen hohen Reinigungseffekt erzielen zu können, der durch den angenehmen Duft der Reinigung noch gesteigert wird.
Es kann nicht nur Fett und Teer gelöst werden, sondern auch die Reste von Kaugummi, hartnäckige Flecken, Harz, Bratfett am Grill und vieles mehr. Diese Art der Reinigung hat zudem noch eine desinfizierende Wirkung.

Bei der Reinigung mit Orangenöl müssen Sie immer beachten, dass das Öl empfindliche Oberflächen zerstören oder verfärben kann. Da das Orangenöl wie ein Lösungsmittel wirkt, können Kunststoffteile oder glänzende Möbeloberflächen stumpf und unansehnlich werden.

Orangenöl selbst herstellen

Ätherisches Orangenöl können Sie entweder selbst durch Kaltpressung oder durch einen Alkohol- oder Ölauszug herstellen. Für die Kaltpressung kaufen Sie sich Bioorangen, die Sie ganz gründlich unter heißem Wasser waschen, trocknen und dann mit einer feinen Reibe die Schale so weit abreiben bis die weiße Schicht unter der Schale sichtbar wird. Die fein geriebenen Schalenstückchen geben Sie in ein feines Sieb und drücken das ätherische Öl, zusammen mit der Feuchtigkeit aus der Schale aus. Filtern Sie die entstandene Flüssigkeit und füllen Sie sie in ein dunkles Fläschchen. Innerhalb von 2 Tagen trennt sich das reine ätherische Orangenöl von dem Wasser aus der Orangenschale. Sie können das Öl dann einfach mit einer Spritze absaugen und in ein anderes Gefäß füllen.

Bei dem anderen Verfahren schälen Sie Ihre Bioorangen mit einem Sparschäler und geben die Schalenstücke in ein verschließbares Glas. Übergießen Sie die Schalen entweder mit Alkohol oder Öl und lassen Sie die Gläser mit den Orangenschalen mindestens 3 Wochen durchziehen (jeden Tag schütteln). Die ätherischen Öle sind dann entweder in den Alkohol oder in das aufgegossene Öl übergegangen. Auf Wunsch können Sie den Alkohol so weit wie möglich verdunsten lassen, sodass der Anteil des ätherischen Öls in der Mischung steigt.

Nebenwirkungen, Dosierung und Einnahme von Orangenöl

Das ätherische Öl der Orangenschale ist leicht entzündlich, reich an Terpenen und trocknet bei Überdosierung die Haut aus (führt zu Hautreizungen). Allergien können vorkommen, sind aber seltener als bei anderen Terpenen. Vermeiden Sie daher in jedem Fall die unverdünnte Anwendung. Das Öl löst sich nicht in Wasser, Sie benötigen daher ein Trägeröl für die Verdünnung oder einen Emulgator. Orangenöl wirkt phototoxisch und sollte daher nicht äußerlich verwendet werden, wenn ein Sonnenbad geplant ist. Die innere Anwendung ist möglich, aber nur gering dosiert und nur verdünnt.

Bereits wenige Tropfen reichen aus, um die gewünschte Wirkung verspüren zu können. In der Duftlampe kann das Orangenöl mit bis zu 5 Tropfen als Einzelduft oder mit anderen ätherischen Ölen gemischt werden, hier die Anzahl der Orangenöltropfen entsprechend reduzieren.

Orangenöl kaufen - Worauf sollte geachtet werden?

Achten Sie beim Kauf von Orangenöl immer auf die Qualität. Informieren Sie sich

  • aus welchem Land die Produktion kommt
  • welche Orangenart (süß, bitter oder Blutorange) für die Herstellung verwendet wurde
  • um welche Qualität es sich handelt (technische / industrielle Verwendung oder für die Kosmetik / Lebensmittelbereich / Therapie)
  • kommen die Orangen, die für die Herstellung kalt gepresst wurden, aus kontrolliert biologischem Anbau?

Kaufen Sie nur rein ätherisches Orangenöl (kein minderwertiges Duftöl), das bestenfalls aus kontrolliert biologischem Anbau stammt, um sicher sein zu können, dass keine Pestizide im Orangenöl enthalten sind.