Immortellenöl – auch Helichrysumöl genannt – zählt zu den wertvollsten und teuersten ätherischen Ölen der Welt. Es wird aus der italienischen Strohblume (Helichrysum italicum) gewonnen, einer Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die im gesamten Mittelmeerraum heimisch ist. Der botanische Name leitet sich von den altgriechischen Wörtern „helios" (Sonne) und „chrysos" (Gold) ab und bedeutet sinngemäß „Sonnengold" – passend zum strahlenden Gelb der Blüten.[1]

Die Immortelle gedeiht auf kargem, steinigem Gelände und an felsigen Küsten – dort, wo kaum etwas anderes wachsen kann. Hauptsache, die Pflanze hat genügend Sonne. Sie wird auch Katzenpfötchen, Strohblume oder Currygras genannt, da ihre Blätter einen curryähnlichen Duft verströmen. Der immergrüne Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 60 cm und ist besonders auf Korsika, Sardinien und entlang der kroatischen Adriaküste verbreitet.[2] Für die Herstellung von einem Liter reinem Immortellenöl werden durch Wasserdampfdestillation etwa 500 bis 1.000 kg Pflanzenmaterial benötigt – das erklärt den hohen Preis dieses außergewöhnlichen Öls.[3]
Gewinnung von Immortellenöl
Reines Immortellenöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den Blüten und den oberirdischen Pflanzenteilen der Helichrysum italicum gewonnen. Der Destillationsprozess dauert etwa drei Stunden und erfordert höchste Sorgfalt, da die Ausbeute äußerst gering ist: Die Ölausbeute liegt je nach Destillationsmethode zwischen 0,12 % und 0,31 %.[3] Das bedeutet, dass aus 100 kg frischem Pflanzenmaterial lediglich 120 bis 310 ml ätherisches Öl gewonnen werden.
Die Ernte erfolgt traditionell während der Blütezeit im Juni und Juli. Auf Korsika, dem bekanntesten Anbaugebiet, werden die bis zu 60 cm hohen Stauden häufig noch von Hand mit einer Sichel geschnitten. Es ist entscheidend, dass innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte mit der Destillation begonnen wird, um die volle Wirkstoffkonzentration zu erhalten.[2]
Neben der klassischen Wasserdampfdestillation (SD) und der Hydrodestillation (HD) wird zunehmend die mikrowellenunterstützte Destillation (MAD) als umweltfreundlichere Methode eingesetzt. Studien zeigen, dass die Hydrodestillation signifikant höhere Ölausbeuten liefert, während die mikrowellenunterstützte Methode die größte Anzahl chemischer Verbindungen im Endprodukt bewahrt.[3] Die Wahl der Extraktionsmethode beeinflusst die Zusammensetzung und damit die Qualität des Immortellenöls maßgeblich.
Immortellenöl Inhaltsstoffe
Die chemische Zusammensetzung von Immortellenöl variiert je nach Herkunft, Bodenbeschaffenheit, Klima und Unterart der Pflanze erheblich. Wissenschaftler unterscheiden drei Hauptchemotypen: den Nerylacetat-Chemotyp (am häufigsten beschrieben), den Selinen-Chemotyp und den Curcumen-Chemotyp.[3]
Der Hauptwirkstoff hochwertigen Immortellenöls ist Nerylacetat, ein Ester, dessen Anteil zwischen 5 % und 46 % betragen kann. Bei Ölen renommierter Hersteller liegt der Nerylacetat-Gehalt typischerweise bei 25–30 %.[4] Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind:
- Italidione (Di-Ketone): Ein in der Natur seltener Wirkstoff mit einem Anteil von ca. 4–15 %. Italidione gelten als maßgeblich verantwortlich für die entzündungshemmenden und hautregenerierenden Eigenschaften des Öls und kommen ausschließlich in Helichrysum italicum vor.[5]
- Monoterpene: Darunter α-Pinen, Limonen und β-Pinen, die erwärmende und schmerzlindernde Eigenschaften besitzen.
- Sesquiterpene: Wie γ-Curcumen und β-Caryophyllen (bis zu 24 %), die zur antimikrobiellen Wirkung beitragen.[6]
- Monoterpenalkohole: Insbesondere Nerol (ca. 3–13 %) und Linalool.
- Arzanol: Ein α-Pyron mit nachgewiesenen entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften.[7]
Qualitativ hochwertiges Immortellenöl zeichnet sich durch einen hohen Nerylacetat-Gehalt, einen niedrigen α-Pinen-Anteil (unter 3 %) und gesunde Mengen an Italidionen aus.[4] Die Herkunft spielt dabei eine zentrale Rolle: Immortellenöl aus Korsika gilt unter Aromatherapeuten traditionell als besonders hochwertig, da die spezifischen Boden- und Klimaverhältnisse der Insel eine einzigartige Wirkstoffkombination begünstigen.
Wirkung von Immortellenöl
Die Wirkung von Immortellenöl ist wissenschaftlich vielfach untersucht und bestätigt. Es zählt zu den vielseitigsten ätherischen Ölen und besitzt nachgewiesene entzündungshemmende, antioxidative, antimikrobielle und hautregenerierende Eigenschaften.
Entzündungshemmende Wirkung: Eine wegweisende Studie der Universität Valencia konnte nachweisen, dass die entzündungshemmende Aktivität von Helichrysum italicum auf mehreren Mechanismen beruht: Hemmung von Entzündungsenzymen, Neutralisierung freier Radikale und cortisonähnliche Effekte auf die Haut.[7] Das im Öl enthaltene Arzanol greift zudem in die Arachidonsäure-Kaskade ein und hemmt proinflammatorische Mediatoren.
Wundheilung und Hautregeneration: Studien an der Universität Kragujevac (Serbien) zeigten, dass topische Formulierungen mit Immortellenöl die Wundkontraktion bei diabetischen Ratten signifikant beschleunigten – nach 14 Tagen wurde eine Wundverkleinerung von über 84 % erreicht, verglichen mit deutlich geringeren Werten in Kontrollgruppen.[8] Italienische Forscher konnten zudem belegen, dass Hydrolat von Helichrysum italicum die Kollagenproduktion anregt und die Genexpression von Wachstumsfaktoren wie FGF-2 signifikant steigert.[9]
Antimikrobielle Eigenschaften: Immortellenöl wirkt antibakteriell, antiviral und antifungal. Forscher der Universität Messina wiesen nach, dass die enthaltenen Flavonoide und Terpene Staphylococcus aureus hemmen können. Darüber hinaus zeigt das Öl Wirksamkeit gegen Candida albicans und weitere pathogene Mikroorganismen.[6]
Antioxidative Wirkung: Die starke antioxidative Kapazität des Immortellenöls schützt Hautzellen vor oxidativem Stress und UV-bedingten Schäden. Eine In-vitro-Studie stellte fest, dass Helichrysum-italicum-Extrakt die Expression des Gens HAS-2 signifikant hochreguliert, das die Haut vor UV-B-Strahlung schützt.[10]
Psychische Wirkung: In der Aromatherapie wird Immortellenöl als emotional stabilisierendes Öl geschätzt. Sein warmer, würzig-kräuteriger Duft mit holzigen Nuancen erinnert an die Spaziergänge entlang der Mittelmeerküste. Das Öl überträgt die Wärme und Kraft der mediterranen Sonne auf die Psyche, stärkt die Nerven und hilft, geistige Blockaden zu lösen. Es gilt als kraftvolles Öl für Menschen, die emotionale Stabilität und Erdung suchen.
Anwendungsgebiete von Immortellenöl
Immortellenöl gehört zu den wenigen ätherischen Ölen, die die Haut nicht reizen und daher auch bei Kindern (ab 6 Jahren) oder Menschen mit empfindlicher Haut angewendet werden können.[11] Da es sehr kostbar ist und bereits in niedriger Dosierung wirkt, sollte es in der Regel mit einem Trägeröl verdünnt werden.
Immortellenöl bei Hämatomen und blauen Flecken
Die Anwendung bei Hämatomen (blauen Flecken) ist das bekannteste Einsatzgebiet von Immortellenöl. In der klinisch orientierten Aromapflege hat es bei Blutergüssen große Erfolge gezeigt: Die blauen Flecken lösen sich deutlich schneller auf, der Lymphabfluss wird angeregt und Schwellungen klingen ab.[8]
Für die Anwendung bei frischen Hämatomen geben Sie 1–2 Tropfen reines Immortellenöl direkt auf die betroffene Stelle – es ist eines der wenigen ätherischen Öle, die unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden können. Alternativ mischen Sie 8 Tropfen Immortellenöl in 30 ml Jojobaöl oder Mandelöl und tragen die Mischung ein- bis zweimal täglich auf.
Immortellenöl bei Narben
Immortellenöl ist hervorragend zur Regeneration von Narbengewebe geeignet – sowohl bei frischen als auch bei älteren Narben. Die im Öl enthaltenen Italidione beschleunigen den Wundheilungsprozess und helfen, Narbenbildung vorzubeugen.[9] Verhärtetes Narbengewebe kann direkt mit verdünntem Immortellenöl behandelt werden. Für eine intensive Narbenbehandlung empfiehlt sich die Kombination mit Hagebuttenöl, das ebenfalls hautregenerierende Eigenschaften besitzt.
In-vitro-Studien zeigen, dass Immortellenöl die Expression von Stammzellgenen (SOX2, Oct-4, NANOG) in epidermalen Zellen steigern kann, was auf ein vielversprechendes Regenerationspotenzial hinweist.[12]
Immortellenöl zur Hautpflege und Anti-Aging
Dank seiner antioxidativen und zellerneuernden Eigenschaften wird Immortellenöl zunehmend in der Hautpflege und Kosmetik eingesetzt. Es eignet sich bei Hauterkrankungen wie Psoriasis (Schuppenflechte), Rosazea, Ekzemen und Akne. Die entzündungshemmende Wirkung des Arzanols in Kombination mit der antioxidativen Kapazität macht das Öl zu einem wertvollen Anti-Aging-Wirkstoff.[10]
Für eine Gesichtspflege mischen Sie 2–3 Tropfen Immortellenöl in 30 ml Arganöl oder Jojobaöl. Diese Mischung kann abends auf die gereinigte Haut aufgetragen werden. Auch als Zusatz zu Heilerde-Gesichtsmasken kann Immortellenöl das Hautbild verbessern.
Immortellenöl bei Sportverletzungen
Bei Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen und anderen Sportverletzungen hat sich das Einreiben mit Immortellenöl bewährt. Geben Sie 1–2 Tropfen Immortellenöl in ein Trägeröl wie Olivenöl und massieren Sie die betroffene Stelle sanft ein.
Für Kompressen bei oberflächlichen Verletzungen tränken Sie eine sterile Wundauflage in einer Lösung aus 100 ml Wasser und 10 Tropfen ätherischem Immortellenöl. Legen Sie die Kompresse auf den betroffenen Hautbereich oder wickeln Sie die verletzte Stelle damit ein.
Bei Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen können Sie einige Tropfen Immortellenöl mit einem Pflanzenöl mischen und als Massageöl verwenden.
Immortellenöl in der Aromatherapie
In der Aromatherapie entfaltet Immortellenöl sein volles Potenzial. Geben Sie 3–5 Tropfen in eine Aromalampe oder einen Diffusor und atmen Sie den warmen, kräuterig-holzigen Duft ein. Da Immortellenöl die Atemwege nicht reizt, eignet es sich auch für empfindliche Personen. Das Öl harmoniert ausgezeichnet mit Lavendelöl, Rosenöl, Sandelholzöl und Bergamotteöl.
Als Badezusatz geben Sie 5–8 Tropfen Immortellenöl, vermischt mit einem Esslöffel Sahne oder Meersalz als Emulgator, in das warme Badewasser. Diese Anwendung eignet sich besonders bei Nervosität, Anspannung oder zur allgemeinen Entspannung.
Immortellenöl für die Psyche
Immortellenöl ist ein außergewöhnlich kraftvolles Öl für das emotionale Wohlbefinden. Es stärkt die Nerven, wärmt die Seele und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. In der traditionellen Aromatherapie wird es eingesetzt, um geistige Traumata zu verarbeiten und innere Wunden zu heilen.
Das Öl bringt Träumer sanft auf den Boden der Tatsachen zurück, ohne zu stark zu binden. Es hilft bei emotionaler Instabilität, Leichtsinn und übermäßigem Fantasieren ebenso wie bei Angst und Nervosität. Bei therapeutischer Anwendung zur Verarbeitung tiefer emotionaler Verletzungen sollte die Immortelle-Therapie stets behutsam und idealerweise in Begleitung eines erfahrenen Aromatherapeuten durchgeführt werden.
Immortellenöl selber machen
Ein echtes ätherisches Immortellenöl lässt sich zu Hause nicht herstellen, da hierfür eine professionelle Dampfdestillation und große Mengen an Pflanzenmaterial erforderlich sind. Was Sie jedoch selbst anfertigen können, ist ein Immortellen-Ölauszug (Mazerat).
Dafür benötigen Sie frische oder getrocknete Immortellenblüten und ein hochwertiges Basisöl wie Olivenöl oder Jojobaöl. Füllen Sie ein sauberes Schraubglas zur Hälfte mit Immortellenblüten und übergießen Sie diese vollständig mit dem Basisöl. Stellen Sie das Glas für vier bis sechs Wochen an einen warmen, sonnigen Platz und schütteln Sie es regelmäßig. Anschließend filtern Sie das Öl durch ein feines Tuch ab.
Achten Sie bei der Herstellung auf absolute Hygiene: Waschen Sie Ihre Hände gründlich und reinigen Sie alle Gerätschaften mit warmem Wasser und Reinigungsmittel. Idealerweise desinfizieren Sie die Behälter zusätzlich mit etwas Alkohol. Beschriften Sie das fertige Mazerat stets mit Inhalt und Herstellungsdatum.
Die Immortelle bevorzugt sonnige, trockene Standorte mit steinigen oder sandigen Böden. Wenn Sie die Pflanze selbst anbauen möchten, gedeiht sie auch in mitteleuropäischen Gärten, sofern sie einen geschützten, vollsonnigen Platz mit durchlässigem Boden erhält. Die natürliche Hauptblütezeit liegt zwischen Juni und Juli.
Dosierung und Anwendung von Immortellenöl
Die korrekte Dosierung von Immortellenöl richtet sich nach dem Anwendungsgebiet. Da das Öl bereits in geringen Mengen hochwirksam ist, sollte es sparsam dosiert werden:
- Akute Anwendung (Hämatome, kleine Verletzungen): 1–2 Tropfen reines Immortellenöl direkt auf die betroffene Stelle. Bei empfindlicher Haut zuvor mit einem Tropfen Trägeröl mischen.
- Massage- und Körperöl: 5–8 Tropfen Immortellenöl auf 50 ml Trägeröl (z. B. Mandelöl, Kokosöl oder Jojobaöl).
- Gesichtspflege: 2–3 Tropfen auf 30 ml Gesichtsöl (z. B. Arganöl oder Hagebuttenöl).
- Kompresse: 10–20 Tropfen auf 100–250 ml Wasser oder Kamillentee.
- Aromatherapie (Diffusor/Duftlampe): 3–5 Tropfen.
- Badezusatz: 5–8 Tropfen, vermischt mit einem Emulgator (Sahne, Meersalz, Honig).
Wichtig: Die innerliche Einnahme von Immortellenöl wird nicht empfohlen, da starke Nebenwirkungen auftreten können. Immortellenöl ist ausschließlich für die äußerliche Anwendung und die Aromatherapie vorgesehen.
Immortellenöl Nebenwirkungen
Immortellenöl zählt neben Lavendelöl und Geraniumöl zu den hautverträglichsten ätherischen Ölen. Dennoch gibt es einige wichtige Hinweise zu beachten:
- Allergische Reaktionen: In seltenen Fällen können allergische Hautreaktionen auftreten. Führen Sie vor der ersten Anwendung stets einen Verträglichkeitstest in der Armbeuge durch.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Immortellenöl sollte während der gesamten Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden.
- Kinder: Nicht bei Kindern unter 6 Jahren anwenden. Bei älteren Kindern stets verdünnt und in reduzierter Dosierung verwenden.
- Innerliche Einnahme: Die orale Einnahme von Immortellenöl ist nicht zu empfehlen. Es gibt zwar Immortellenöl-Kapseln auf dem Markt, deren Wirkung sollte jedoch vorher mit einem Arzt oder Heilpraktiker besprochen werden.
- Gerinnungshemmer: Obwohl Immortellenöl selbst keine blutverdünnende Wirkung besitzt, sollten Personen, die Antikoagulanzien einnehmen, vor der Anwendung ihren Arzt konsultieren.
Trotz seiner guten Verträglichkeit wird bei langfristiger, großflächiger Anwendung eine Verdünnung mit einem Trägeröl empfohlen. Ätherische Öle sollten stets kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden, um Oxidation zu vermeiden.
Immortellenöl kaufen
Beim Kauf von Immortellenöl ist besondere Sorgfalt geboten, da die hohe Nachfrage und der kostspielige Herstellungsprozess leider auch Fälschungen und minderwertige Produkte auf den Markt bringen. Achten Sie auf folgende Qualitätsmerkmale:
- Botanische Bezeichnung: Auf dem Etikett sollte „Helichrysum italicum" als botanischer Name angegeben sein. Andere Helichrysum-Arten wie H. bracteiferum oder H. gymnocephalum haben deutlich andere Wirkstoffprofile und enthalten keine Italidione.
- Reinheit: Wählen Sie Produkte, die als 100 % naturrein, authentisch und unvermischt deklariert sind. Gaschromatografie-Analysezertifikate (GC-MS) geben Aufschluss über die genaue Zusammensetzung.
- Herkunft: Bio-Immortellenöl aus Korsika, Kroatien oder Sardinien genießt bei Experten den besten Ruf. Die Bezeichnung „Immortellenöl Korsika" steht häufig für besonders hohe Qualität.
- Bio-Zertifizierung: Bio-Immortellenöl garantiert den Anbau ohne synthetische Pestizide und Düngemittel.
- Preis: Reines Immortellenöl ist eines der teuersten ätherischen Öle. Ein auffallend günstiger Preis deutet häufig auf Verunreinigungen oder Streckungen hin. Rechnen Sie für 5 ml hochwertiges Bio-Immortellenöl mit einem Preis zwischen 25 und 60 Euro.
Immortellenöl ist in der Apotheke, in spezialisierten Online-Shops und bei renommierten Herstellern wie Primavera oder in Bio-Fachgeschäften erhältlich. Vermeiden Sie Produkte, die scharf oder beißend riechen – dies kann auf Oxidation oder Verunreinigung hinweisen. Hochwertiges Immortellenöl duftet warm, süßlich-herb und kräuterig mit einer leicht holzigen Note.
Häufig gestellte Fragen zu Immortellenöl
Was ist Immortellenöl?
Immortellenöl ist ein ätherisches Öl, das durch Wasserdampfdestillation aus den Blüten und Pflanzenteilen der italienischen Strohblume (Helichrysum italicum) gewonnen wird. Es ist bekannt für seine hautregenerierenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften und zählt zu den wertvollsten ätherischen Ölen weltweit.
Wofür wird Immortellenöl verwendet?
Die häufigsten Anwendungsgebiete sind Hämatome (blaue Flecken), Narbenbehandlung, Hautpflege und Anti-Aging, Sportverletzungen sowie die Aromatherapie zur emotionalen Stabilisierung. Es wird auch bei Hauterkrankungen wie Psoriasis, Akne und Ekzemen eingesetzt.
Kann man Immortellenöl pur auf die Haut auftragen?
Immortellenöl gehört zu den wenigen ätherischen Ölen, die bei akuten Anwendungen (z. B. frischen Hämatomen) unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden können. Für die langfristige und großflächige Anwendung wird jedoch eine Verdünnung mit einem Trägeröl empfohlen.
Wie riecht Immortellenöl?
Immortellenöl besitzt einen warmen, süßlich-herben Duft mit kräuterigen und holzigen Nuancen. Viele empfinden den Geruch als erdig und an Curry erinnernd. Das Aroma wird in der Aromatherapie als Herz- bis Basisnote eingestuft.
Quellen
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