Borretschöl

Zuletzt aktualisiert: 12.02.26

Borretschöl zählt zu den wertvollsten pflanzlichen Ölen in der Naturheilkunde – vor allem wegen seines außergewöhnlich hohen Gehalts an Gamma-Linolensäure (GLA). Mit einem GLA-Anteil von rund 20 bis 25 % übertrifft es alle anderen bekannten Pflanzenöle und wird daher besonders bei Hautproblemen, Entzündungen und hormonellen Beschwerden geschätzt.[1] Ob als kaltgepresstes Öl, in Kapselform oder als Bestandteil von Cremes: Borretschöl bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Gesundheit und Wohlbefinden.
Borretschöl – kaltgepresstes Öl aus den Samen der Borretschpflanze

Was ist Borretschöl?

Borretschöl ist ein fettes Pflanzenöl, das durch Kaltpressung aus den Samen der Borretschpflanze (Borago officinalis) gewonnen wird. Die Pflanze gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) und ist auch als Gurkenkraut, Herzfreude oder Wohlgemutsblume bekannt. Der Name Gurkenkraut rührt vom gurkenähnlichen Geschmack der Blätter her, die seit Jahrhunderten in der europäischen Küche Verwendung finden.

Das Besondere an Borretschöl ist sein hoher Anteil an der mehrfach ungesättigten Omega-6-Fettsäure Gamma-Linolensäure (GLA). Mit etwa 20 bis 25 % GLA-Gehalt liegt es deutlich vor Nachtkerzenöl (8–10 %) und Hanföl (ca. 3 %).[2] Diese Fettsäure kann der Körper zwar selbst aus Linolsäure herstellen, doch verschiedene Faktoren wie Alter, Diabetes, Stress oder ein Mangel an Vitamin B6 und Zink können diesen Umwandlungsprozess beeinträchtigen.[3]

In der Naturheilkunde und der traditionellen Medizin wird Borretschöl seit Langem bei Hauterkrankungen, entzündlichen Beschwerden und hormonellen Dysbalancen eingesetzt. In der modernen Forschung sind vor allem die entzündungshemmenden Eigenschaften der Gamma-Linolensäure Gegenstand zahlreicher klinischer Studien.

Gewinnung von Borretschöl

Borretschöl wird ausschließlich aus den Samen der Borretschpflanze (Borago officinalis) gewonnen. Die Pflanze kann eine Wuchshöhe von bis zu 70 Zentimetern erreichen und stammt ursprünglich aus den warmen Regionen des Mittelmeergebietes. Heute wird Borretsch in zahlreichen europäischen Ländern sowie in Nordamerika kommerziell angebaut. In vielen heimischen Gärten dient die Pflanze zugleich als attraktive Zierpflanze – ihre sternförmigen Blüten erscheinen von Mai bis September zunächst in einem zarten Rosa, das sich später in ein leuchtendes Blau verwandelt.

Für die Ölgewinnung werden die reifen Samen der Pflanze geerntet und schonend kaltgepresst. Bei der Kaltpressung bleiben die empfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie die wertvollen Fettbegleitstoffe wie Vitamin E und Flavonoide weitgehend erhalten. Das resultierende Öl hat eine grünlich-gelbe Farbe und einen leicht herben, säuerlichen Geschmack.

Ein wichtiger Aspekt bei der Gewinnung: Während die Blüten, Blätter und Stängel der Borretschpflanze potenziell leberschädliche Pyrrolizidinalkaloide enthalten, ist das aus den Samen gewonnene Öl bei sachgemäßer Verarbeitung frei von diesen Substanzen.[4] Hochwertige Hersteller lassen ihre Produkte auf Pyrrolizidinalkaloide testen und zertifizieren sie als PA-frei.

Borretschöl Inhaltsstoffe

Die Zusammensetzung von Borretschöl macht es zu einem der nährstoffreichsten pflanzlichen Öle. Der wichtigste und medizinisch bedeutsamste Inhaltsstoff ist die Gamma-Linolensäure (GLA), eine dreifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure, die als essenziell für zahlreiche Körperfunktionen gilt.[2]

Die Fettsäurezusammensetzung von Borretschöl im Überblick:

  • Gamma-Linolensäure (GLA): 20–25 % – der höchste Gehalt unter allen bekannten Pflanzenölen
  • Linolsäure: ca. 35–38 % – eine essenzielle Omega-6-Fettsäure
  • Ölsäure: ca. 15–20 % – eine einfach ungesättigte Fettsäure
  • Palmitinsäure: ca. 10 % – eine gesättigte Fettsäure
  • Stearinsäure: ca. 3–4 % – eine gesättigte Fettsäure
  • Erucasäure: 1–4 % – unterhalb der für Speiseöle geltenden Obergrenze von 5 %

Neben den Fettsäuren enthält Borretschöl eine Reihe weiterer wertvoller Inhaltsstoffe:

  • Vitamin E (Tocopherole) – als natürlicher Oxidationsschutz
  • Vitamin C
  • Flavonoide
  • Gerbstoffe
  • Kieselsäure
  • Ätherische Öle
  • Schleimstoffe
  • Saponine

Zum Vergleich: Nachtkerzenöl enthält nur etwa 8–10 % GLA.[5] Das bedeutet, dass Borretschöl etwa die zwei- bis dreifache Menge dieser wertvollen Fettsäure liefert. Dadurch ist eine geringere Dosierung ausreichend, um die gleiche Menge an GLA aufzunehmen.

Die Gamma-Linolensäure wird im Körper zu Dihomo-Gamma-Linolensäure (DGLA) umgewandelt, einer Vorstufe entzündungshemmender Prostaglandine der Serie 1. Dieser Stoffwechselweg ist der Hauptgrund für die vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen von Borretschöl.[6]

Borretschöl Kalorien und Nährwerttabelle

Borretschöl
Borretschöl Nährwerte
100 g Borretschöl enthält durchschnittlich:
NährstoffMenge
Kalorien900 kcal (3.700 kJ)
Fettgehalt100 g
Gesättigte Fettsäuren14 g
Ungesättigte Fettsäuren86 g
– Einfach ungesättigte Fettsäuren16–20 g
– Mehrfach ungesättigte Fettsäuren66–70 g
– davon Gamma-Linolensäure (GLA)20–25 g
– davon Linolsäure35–38 g
Cholesterin0 mg
Natrium0 mg
Kohlenhydrate0 g
Ballaststoffe0 g
Zucker0 g
Protein0 g

Wirkung von Borretschöl

Die Wirkung von Borretschöl beruht in erster Linie auf seinem hohen Gehalt an Gamma-Linolensäure (GLA). Im Körper wird GLA zunächst zu Dihomo-Gamma-Linolensäure (DGLA) umgewandelt, die als Vorstufe für entzündungshemmende Prostaglandine der Serie 1 dient.[6] Über 30 verschiedene Prostaglandine sind heute bekannt – sie wirken lokal, werden bei Bedarf gebildet und zerfallen anschließend wieder.

Die wichtigsten wissenschaftlich untersuchten Wirkungen von Borretschöl umfassen:

Entzündungshemmende Wirkung: Die aus GLA gebildete DGLA blockiert die Umwandlung von Arachidonsäure zu entzündungsfördernden Leukotrienen und Prostaglandinen der Serie 2. Zudem erhöht GLA den intrazellulären cAMP-Spiegel, was die Synthese des Entzündungsmediators TNF-alpha hemmt.[7]

Hautschützende Eigenschaften: Essentielle Fettsäuren spielen eine zentrale Rolle für die Hautbarriere. Ein Mangel an GLA kann die Ceramid-Produktion in der Haut beeinträchtigen und zu Trockenheit, Schuppung und Juckreiz führen. Borretschöl kann diese Defizite ausgleichen und den transepidermalen Wasserverlust reduzieren.[8]

Immunmodulierende Eigenschaften: Die Omega-6-Fettsäuren im Borretschöl unterstützen die Reifung und Spezialisierung von Immunzellen. Sie fördern die Bildung von Serie-1-Prostaglandinen, die das Immunsystem regulieren und überschießende Immunreaktionen dämpfen können.[6]

Blutdrucksenkende Wirkung: Tierstudien und erste klinische Untersuchungen deuten darauf hin, dass Borretschöl den Blutdruck senken kann. In einer Studie an postmenopausalen Frauen führte die sechsmonatige Einnahme von 1.000 mg Borretschöl zu einer signifikanten Reduktion des systolischen und diastolischen Blutdrucks.[9]

Wirkung bei rheumatoider Arthritis: In einer placebokontrollierten Studie reduzierte GLA aus Borretschöl (1,4 g/Tag) die Anzahl empfindlicher Gelenke um 36 %, den Schwellungsgrad um 28 % und die Morgensteifigkeit deutlich.[10]

Borretschöl entfaltet seine Wirkung sowohl bei innerer als auch bei äußerer Anwendung. Es steht als reines Öl, in Kapselform sowie als Bestandteil von Cremes und Salben zur Verfügung.

Anwendungsgebiete von Borretschöl

Borretschöl für die Haut

Borretschöl ist eines der am häufigsten eingesetzten pflanzlichen Öle in der Hautpflege. Der hohe GLA-Gehalt macht es besonders wertvoll für trockene, strapazierte und empfindliche Haut. Die Gamma-Linolensäure unterstützt die natürliche Barrierefunktion der Haut, indem sie die Ceramid-Produktion in der Epidermis fördert.[8]

Bei äußerlicher Anwendung kann Borretschöl den transepidermalen Wasserverlust reduzieren und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Studien an älteren Probanden zeigten, dass die regelmäßige Einnahme von Borretschöl die Hautfeuchtigkeit verbesserte und die Hautbarriere stärkte.[11]

Typische Anwendungen für die Haut umfassen die Pflege bei Trockenheit und Schuppung, die Unterstützung bei Ekzemen und Hautreizungen, die Milderung von Rötungen sowie die allgemeine Verbesserung des Hautbildes. Wer unter chronisch trockener oder gereizter Haut leidet, kann das Öl entweder pur auf die betroffenen Stellen auftragen oder Cremes und Salben mit Borretschöl verwenden. Bereits nach wenigen Tagen regelmäßiger Anwendung fühlt sich die Haut häufig weicher und geschmeidiger an. Auch Hagebuttenöl und Arganöl gelten als wertvolle Hautpflegeöle und können ergänzend eingesetzt werden.

Borretschöl bei Neurodermitis

Der Einsatz von Borretschöl bei Neurodermitis (atopische Dermatitis) gehört zu den am intensivsten erforschten Anwendungsgebieten. Die zugrundeliegende Hypothese: Bei vielen Neurodermitis-Patienten liegt eine verminderte Aktivität des Enzyms Delta-6-Desaturase vor, das für die Umwandlung von Linolsäure in GLA benötigt wird. Dieser enzymatische Defekt führt zu einem Mangel an GLA und in der Folge zu Störungen der Hautbarriere.[12]

Die wissenschaftliche Evidenz ist allerdings gemischt. Ein umfassendes Review von 12 klinischen Studien kam zu dem Ergebnis, dass die Wirksamkeit von Borretschöl bei Neurodermitis stark variiert: In fünf Studien zeigte sich ein signifikanter Effekt, in fünf Studien kein signifikanter Unterschied zu Placebo und in zwei Studien ein gemischtes Bild.[12] Ein Cochrane-Review aus 2013 fand keinen eindeutigen Vorteil von Borretschöl gegenüber Placebo bei der Behandlung von Ekzemen.[13]

Dennoch gibt es Hinweise, dass bestimmte Patientengruppen durchaus profitieren können. Eine große Studie an 160 Patienten identifizierte eine Untergruppe – solche mit nachweislich erhöhten DGLA-Spiegeln im Blut und guter Therapietreue – bei der Borretschöl signifikant wirksam war.[14] Die Forschung legt nahe, dass Borretschöl bei leichteren Formen der Neurodermitis als ergänzende Therapie nützlich sein kann, jedoch kein Ersatz für eine ärztlich begleitete Behandlung darstellt.

Für die äußerliche Anwendung bei Neurodermitis eignen sich spezielle Borretschöl-Cremes, die einen gleichbleibenden Gehalt an wirksamen Inhaltsstoffen garantieren. Innerlich wird eine Dosierung von 1 bis 3 g Borretschöl pro Tag empfohlen, entsprechend 200 bis 750 mg GLA.[15]

Borretschöl für die Haare

Die im Borretschöl enthaltenen essenziellen Fettsäuren können auch die Haargesundheit unterstützen. Ein Mangel an Omega-6-Fettsäuren kann zu trockenem, brüchigem Haar und einer gereizten Kopfhaut führen. Durch die innerliche Einnahme von Borretschöl wird der Körper mit GLA und Linolsäure versorgt, was die Haarfollikel stärken und das Haarwachstum fördern kann.

Für die äußerliche Anwendung lässt sich Borretschöl als Haarmaske verwenden: Einige Tropfen des Öls in die Kopfhaut einmassieren, 20 bis 30 Minuten einwirken lassen und anschließend gründlich auswaschen. Diese Behandlung versorgt die Kopfhaut mit Feuchtigkeit und kann Schuppen sowie Juckreiz lindern. Ähnlich wirken auch Jojobaöl und Kokosöl für die Haare.

Borretschöl für Hunde und Katzen

Ungesättigte Fettsäuren sind nicht nur für den Menschen, sondern auch für Hunde und Katzen essenziell. Da Tiere bestimmte Fettsäuren nicht selbst produzieren können, ist eine Ergänzung über die Nahrung sinnvoll. Borretschöl wird daher zunehmend als hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel in der Tierernährung eingesetzt.

Hundehalter berichten häufig von positiven Effekten auf das Fell und das allgemeine Wohlbefinden ihrer Vierbeiner. Borretschöl kann bei Hunden das Fell glänzender machen, trockene und juckende Haut lindern und allergische Hautreaktionen mildern. Auch bei Katzen kann das Öl ähnliche positive Wirkungen entfalten.

Die Dosierung für Hunde richtet sich nach dem Körpergewicht: Kleine Hunde erhalten etwa ½ Teelöffel, mittelgroße Hunde 1 Teelöffel und große Hunde bis zu 1 Esslöffel täglich, dem Futter beigemischt. Bei Katzen genügen in der Regel wenige Tropfen. Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln empfiehlt es sich, vor der regelmäßigen Gabe den Tierarzt zu konsultieren.

Borretschöl in der Schwangerschaft und Stillzeit

Der Einsatz von Borretschöl während der Schwangerschaft und Stillzeit ist ein kontroverses Thema und erfordert besondere Vorsicht. Einerseits haben schwangere und stillende Frauen einen erhöhten Bedarf an essenziellen Fettsäuren, andererseits gibt es Sicherheitsbedenken.

Wichtiger Hinweis: Vorläufige Studien deuten darauf hin, dass Borretschöl möglicherweise teratogene (fruchtschädigende) Eigenschaften besitzen könnte. Zudem wird vermutet, dass die Prostaglandin-E-Agonist-Wirkung vorzeitige Wehen auslösen kann.[4] Das Memorial Sloan Kettering Cancer Center rät Schwangeren und Stillenden ausdrücklich von der Einnahme ab.[7]

Wer Borretschöl während der Schwangerschaft in Erwägung zieht, sollte dies unbedingt vorher mit dem behandelnden Arzt besprechen. Für die äußerliche Hautpflege bei Schwangerschaftsstreifen können stattdessen unbedenklichere Alternativen wie Mandelöl oder Kokosöl in Betracht gezogen werden.

Borretschöl bei Entzündungen und Rheuma

Die entzündungshemmende Wirkung von Borretschöl ist wissenschaftlich am besten belegt. Insbesondere bei rheumatoider Arthritis liegen vielversprechende Studienergebnisse vor. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie mit 37 Patienten führte die tägliche Einnahme von 1,4 g GLA aus Borretschöl zu signifikanten Verbesserungen: Die Zahl der empfindlichen Gelenke sank um 36 %, der Schwellungsgrad um 28 % und die Morgensteifigkeit nahm deutlich ab.[10]

Eine weitere Studie bestätigte diese Ergebnisse mit einer höheren GLA-Dosis von 2,8 g täglich über 12 Monate. Die Patienten zeigten klinisch bedeutsame Verbesserungen der Krankheitsaktivität.[16] Die entzündungshemmende Wirkung tritt in der Regel erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Einnahme ein, da sich die Fettsäurezusammensetzung der Zellmembranen erst langsam verändert.

Borretschöl wird von Experten auch bei anderen entzündlichen Erkrankungen in Betracht gezogen, darunter Ekzeme, Psoriasis (Schuppenflechte) sowie allgemeine Gelenkbeschwerden. Bei schweren Entzündungserkrankungen sollte Borretschöl jedoch stets als Ergänzung und nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung betrachtet werden.

Borretschöl bei PMS und Wechseljahren

Viele Frauen setzen Borretschöl zur Linderung von prämenstruellen Beschwerden (PMS) und Wechseljahrsbeschwerden ein. Der Hintergrund: Gamma-Linolensäure ist eine Vorstufe des Prostaglandins E1, das eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Hormonen und Entzündungsprozessen im Endometrium spielt.[6]

Frauen mit PMS berichten häufig von einer Besserung der typischen Symptome wie Brustspannen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Wassereinlagerungen nach mehrwöchiger Einnahme von Borretschöl. In den Wechseljahren kann das Öl durch seine hormonregulierenden Eigenschaften Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen mildern.

Die wissenschaftliche Evidenz hierfür basiert überwiegend auf Studien mit Nachtkerzenöl, das ebenfalls GLA liefert. Da Borretschöl eine höhere GLA-Konzentration aufweist, wird vermutet, dass es mindestens ebenso wirksam ist. Für eine spürbare Wirkung wird eine tägliche Einnahme über mindestens zwei bis drei Menstruationszyklen empfohlen.

Borretschöl in der Küche

Die Blätter der Borretschpflanze erinnern im Geschmack stark an frische Gurken und werden in der heimischen Küche gerne für die Zubereitung von Salaten, Suppen und der berühmten Frankfurter Grünen Soße verwendet. Auch das kaltgepresste Borretschöl lässt sich kulinarisch einsetzen – allerdings ausschließlich in der kalten Küche, da es nicht erhitzt werden darf. Die empfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren würden durch Hitze zerstört.

Das Öl eignet sich hervorragend als Salatdressing, zum Verfeinern von Dips und Saucen oder löffelweise pur als Nahrungsergänzung. Sein leicht herber, nussig-säuerlicher Geschmack harmoniert gut mit Leinöl oder Olivenöl. In der Küche profitiert man neben dem Geschmack vor allem vom hohen Gehalt an Vitamin C und Gamma-Linolensäure.

Tipp: Borretschöl ist ein empfindliches Speiseöl. Nach dem Öffnen sollte es im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von sechs bis acht Wochen verbraucht werden. Achten Sie auf den niedrigen Rauchpunkt – Borretschöl ist ausschließlich für die kalte Küche geeignet.

Borretschöl oder Nachtkerzenöl – Was ist besser?

Die Frage „Borretschöl oder Nachtkerzenöl?" stellen sich viele Verbraucher, da beide Öle als natürliche GLA-Quellen bekannt sind. Der wesentliche Unterschied liegt im GLA-Gehalt: Borretschöl enthält mit 20–25 % etwa die zwei- bis dreifache Menge an GLA im Vergleich zu Nachtkerzenöl (8–10 %).[5]

Allerdings ist der GLA-Gehalt nicht das einzige Kriterium. Die Bioverfügbarkeit spielt ebenfalls eine Rolle: In Borretschöl ist die GLA überwiegend in der sn-2-Position der Triglyceride eingebaut, was laut Studien zu einer effizienteren Aufnahme und stärkeren biologischen Wirkung führen kann.[1]

Nachtkerzenöl wurde in deutlich mehr klinischen Studien untersucht als Borretschöl, insbesondere bei Neurodermitis und PMS. Es gilt daher als besser erforscht. Andererseits benötigt man durch den geringeren GLA-Gehalt eine höhere Dosierung, was die Einnahme weniger praktisch macht.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Borretschöl bietet mehr GLA pro Kapsel und ist damit ökonomischer, während Nachtkerzenöl über eine breitere wissenschaftliche Datenbasis verfügt. Für die meisten Anwender ist Borretschöl aufgrund des höheren GLA-Gehalts die praktischere Wahl. Im Zweifel kann auch Schwarzkümmelöl als ergänzende Alternative in Betracht gezogen werden.

Einnahme und Dosierung von Borretschöl

Die richtige Dosierung von Borretschöl hängt vom Anwendungszweck und der gewählten Darreichungsform ab. Generell wird eine tägliche Einnahme empfohlen, da sich die Wirkung erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Anwendung vollständig entfaltet.

Allgemeine Empfehlungen für Erwachsene: Innerlich 1 bis 3 g Borretschöl pro Tag, entsprechend 200 bis 750 mg GLA. Die Einnahme sollte zu oder nach einer Mahlzeit erfolgen, um die Aufnahme der fettlöslichen Inhaltsstoffe zu verbessern.[15]

Bei rheumatoider Arthritis: Höhere Dosierungen von 1,4 bis 2,8 g GLA täglich (entsprechend ca. 6–11 g Borretschöl) haben sich in klinischen Studien als wirksam erwiesen. Diese Dosierung sollte ärztlich begleitet werden.[10]

Bei Hautproblemen und Neurodermitis: Erwachsene nehmen täglich 2 bis 4 g Borretschöl ein (400–1.000 mg GLA). Für Kinder liegt die empfohlene Dosis bei 1 bis 2 g pro Tag (240–480 mg GLA).[15]

Äußerliche Anwendung: Das Öl kann direkt auf die Haut aufgetragen werden oder als Bestandteil von Cremes und Salben verwendet werden. Für die äußerliche Anwendung empfiehlt es sich, auf Fertigarzneimittel zurückzugreifen, die einen gleichbleibenden Gehalt an wirksamen Inhaltsstoffen garantieren.

Hinweise zur Einnahme: Die Wirkung von Borretschöl setzt nicht sofort ein. Bei Hautproblemen rechnet man mit einer Anwendungsdauer von mindestens vier bis acht Wochen, bei rheumatischen Beschwerden mit zwei bis drei Monaten, bevor deutliche Verbesserungen spürbar werden. Die Kapseln sollten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.

Borretschöl selber herstellen

Die professionelle Kaltpressung von Borretschsamen erfordert spezielle Ölpressen und ist im häuslichen Rahmen kaum möglich. Wer jedoch ein Borretsch-Ölauszug (Mazerat) selbst herstellen möchte, kann auf eine einfache Alternative zurückgreifen.

Für die Herstellung eines Borretsch-Ölauszugs benötigen Sie frische oder getrocknete Borretschblüten und -blätter sowie ein hochwertiges, neutrales Trägeröl als Basis – zum Beispiel ein kaltgepresstes Pflanzenöl wie Sonnenblumenöl oder Olivenöl.

So gehen Sie vor: Füllen Sie die sauberen, trockenen Pflanzenteile in ein steriles Glasgefäß und bedecken Sie diese vollständig mit dem Basisöl. Verschließen Sie das Glas fest und lassen Sie die Mischung an einem warmen, dunklen Ort drei bis vier Wochen ziehen. Schütteln Sie das Glas alle paar Tage leicht. Anschließend filtern Sie das Öl durch ein feines Tuch oder einen Kaffeefilter und füllen es in eine dunkle Flasche ab.

Wichtiger Hinweis: Ein selbst hergestellter Ölauszug enthält nicht dieselbe Konzentration an GLA wie kommerziell kaltgepresstes Borretschsamenöl. Dieses Mazerat eignet sich vor allem für die äußerliche Anwendung und als kulinarische Zutat. Beachten Sie außerdem, dass die Pflanzenteile (Blätter, Stängel) geringe Mengen an Pyrrolizidinalkaloiden enthalten können, die in größeren Mengen lebertoxisch wirken.[4] Verwenden Sie daher nur moderate Mengen an Pflanzenmaterial und setzen Sie das Mazerat nicht zu stark an.

Nebenwirkungen von Borretschöl

Entgegen der verbreiteten Annahme, Borretschöl sei frei von Nebenwirkungen, gibt es mehrere Aspekte, die Anwender kennen sollten.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Einnahme: Leichte Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Übelkeit, Verdauungsstörungen und Kopfschmerzen können gelegentlich auftreten.[15]

Pyrrolizidinalkaloide (PA): Während die Pflanzenteile des Borretsch (Blätter, Blüten, Stängel) potenziell leberschädliche Pyrrolizidinalkaloide enthalten, sind qualitativ hochwertige Borretschsamenöle in der Regel frei davon oder enthalten nur Spuren. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie das Deutsche Bundesgesundheitsamt empfehlen, die tägliche Aufnahme ungesättigter Pyrrolizidinalkaloide auf maximal 1 µg zu begrenzen.[4] Verwenden Sie daher ausschließlich Produkte, die als PA-frei zertifiziert sind.

Wechselwirkungen mit Medikamenten: Borretschöl kann die Blutungszeit verlängern und sollte daher bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern (z. B. Warfarin) nur nach ärztlicher Rücksprache verwendet werden. Zudem können nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs) wie Ibuprofen oder Aspirin die Wirkung von Borretschöl theoretisch abschwächen.[7]

Epilepsie: Ein Fallbericht beschreibt das Auftreten von Krampfanfällen bei einer Patientin, die Borretschöl in hoher Dosierung (1.500–3.000 mg/Tag) einnahm. Personen mit Epilepsie sollten Borretschöl daher nur mit Vorsicht und nach ärztlicher Beratung verwenden.[15]

Schwangerschaft: Wie im Abschnitt zur Schwangerschaft erläutert, sollte Borretschöl während der Schwangerschaft und Stillzeit gemieden werden.[7]

Lebererkrankungen: Personen mit bestehenden Lebererkrankungen sollten Borretschöl nicht oder nur nach ärztlicher Rücksprache einnehmen, da selbst geringe Mengen an Pyrrolizidinalkaloiden die Leber zusätzlich belasten könnten.

Worauf sollten Sie beim Kauf von Borretschöl achten?

Beim Kauf von Borretschöl gibt es einige wesentliche Qualitätsmerkmale, die Sie beachten sollten, um ein sicheres und wirksames Produkt zu erhalten.

PA-frei zertifiziert: Achten Sie unbedingt darauf, dass das Produkt als frei von Pyrrolizidinalkaloiden (PA-frei) zertifiziert ist. Seriöse Hersteller lassen ihre Produkte regelmäßig testen und geben dies auf der Verpackung an.

Kaltgepresst: Nur durch schonende Kaltpressung bleiben die empfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren und die wertvollen Fettbegleitstoffe erhalten. Raffinierte Borretschöle haben einen geringeren Gehalt an bioaktiven Substanzen.

Bio-Qualität: Bio-zertifiziertes Borretschöl stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und ist frei von Pestiziden und chemischen Düngemitteln. Bio-Borretschöl enthält in der Regel circa 21 % Gamma-Linolensäure.

Lichtgeschützte Verpackung: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind lichtempfindlich. Das Öl sollte in dunklen Glasflaschen oder blickdichten Behältern verpackt sein.

Haltbarkeit: Borretschöl ist aufgrund seines hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren begrenzt haltbar. Lagern Sie es kühl und dunkel bei Temperaturen zwischen 10 und 20 °C. Angebrochenes Öl hält sich im Kühlschrank etwa sechs Monate.

GLA-Gehalt: Überprüfen Sie die Angabe zum GLA-Gehalt auf der Verpackung. Hochwertiges Borretschöl sollte mindestens 20 % GLA enthalten. Bei Kapseln achten Sie auf die GLA-Menge pro Kapsel, die üblicherweise zwischen 100 und 240 mg liegt.

Borretschöl Verkaufsformen

Bio Borretschöl

Bio Borretschöl wird als reines, mühlenfrisch kaltgepresstes Öl aus den Samen biologisch angebauter Borretschpflanzen gewonnen. Es enthält typischerweise rund 21 % Gamma-Linolensäure und ist frei von künstlichen Zusätzen. Das Öl kann löffelweise pur eingenommen oder in der kalten Küche verwendet werden. Für die äußerliche Anwendung ist es ebenfalls bestens geeignet. Bio Borretschöl sollte stets trocken und dunkel gelagert werden – idealerweise bei Temperaturen zwischen 10 und 20 °C. Unter optimalen Bedingungen ist es etwa sechs Monate haltbar.

Borretschöl Kapseln

Borretschöl Kapseln sind die beliebteste Darreichungsform für die innerliche Einnahme. Sie enthalten kaltgepresstes reines Borretschöl in einer Gelatine- oder pflanzlichen Hülle und lassen sich unkompliziert mit Wasser einnehmen. Typische Kapseln enthalten 500 mg Borretschöl mit etwa 100 bis 120 mg GLA pro Kapsel. Häufig wird zusätzlich Vitamin E als natürlicher Oxidationsschutz zugesetzt. Kapseln eignen sich besonders für Menschen, die den herben Geschmack des puren Öls nicht mögen, und für alle, die beruflich viel unterwegs sind und eine unkomplizierte Einnahme schätzen.

Borretschöl als Körperöl

Das Borretsch-Körperöl richtet sich an alle Menschen, die unter strapazierter, trockener, rauer oder gereizter Haut leiden. Die hochwertigen Inhaltsstoffe ziehen schnell in die Haut ein, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Regelmäßig angewendet, kann das Körperöl das Hautbild nachhaltig verbessern und Juckreiz lindern. Es kann großflächig aufgetragen werden und ist besonders nach dem Duschen auf leicht feuchter Haut besonders effektiv.

Borretschöl Creme und Gesichtspflege

Borretschöl-Cremes und Gesichtspflege eignen sich für die tägliche Hautpflege. Eine Tagescreme pflegt die Haut, beugt Trockenheit vor und schützt vor Umwelteinflüssen. Für die Nacht empfiehlt sich eine spezielle Nachtcreme mit Borretschöl, die die Zellregeneration während der Schlafphase unterstützt. Nachts ist der Hautstoffwechsel besonders aktiv, weshalb die Wirkstoffe dann besonders gut aufgenommen werden. Die enthaltenen essenziellen Fettsäuren sorgen dafür, dass die Haut frischer und jünger aussieht.

Borretschöl Duschöl

Borretschöl als Duschöl ist eine schonende Alternative zu herkömmlichen Duschgelen – vor allem für Menschen mit trockener, schuppiger oder rissiger Haut. Das Duschöl reinigt sanft und versorgt die Haut gleichzeitig mit Feuchtigkeit und essenziellen Fettsäuren. Gerade bei chronischen Hautproblemen kann ein Duschöl mit Borretschöl die tägliche Körperpflege deutlich verbessern und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen.

Häufige Fragen zu Borretschöl (FAQ)

Wofür ist Borretschöl gut?

Borretschöl wird vor allem wegen seines hohen Gehalts an Gamma-Linolensäure geschätzt. Es wird bei trockener und empfindlicher Haut, Neurodermitis, Ekzemen, rheumatischen Beschwerden, PMS, Wechseljahrsbeschwerden und zur allgemeinen Hautpflege eingesetzt. Auch in der Tierernährung findet es Verwendung.

Ist Borretschöl komedogen?

Borretschöl gilt als leicht komedogen (Komedogenitätsgrad 2 von 5). Für fettige oder zu Unreinheiten neigende Haut ist es daher nur bedingt geeignet. Für trockene und empfindliche Haut ist es hingegen sehr gut verträglich. Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserem Ratgeber zu komedogenen Ölen.

Wie lange dauert es, bis Borretschöl wirkt?

Die Wirkung setzt nicht sofort ein. Bei Hautproblemen können erste Verbesserungen nach vier bis acht Wochen auftreten. Bei rheumatischen Beschwerden rechnet man mit zwei bis drei Monaten regelmäßiger Einnahme, bevor sich deutliche Effekte zeigen.

Kann man Borretschöl bei DM oder Rossmann kaufen?

Borretschöl Kapseln sind in vielen Drogerien, Reformhäusern, Apotheken und Online-Shops erhältlich. Das Sortiment variiert je nach Filiale. Reines kaltgepresstes Borretschöl ist häufig in Apotheken und spezialisierten Online-Shops wie denen der Ölmühle Solling verfügbar.

Ist Borretschöl in der Schwangerschaft sicher?

Die Einnahme von Borretschöl während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Es gibt Hinweise auf mögliche fruchtschädigende Effekte sowie das Risiko vorzeitiger Wehen. Schwangere und Stillende sollten vor einer Einnahme unbedingt ärztlichen Rat einholen.[7]

Was ist der Unterschied zwischen Borretschöl und Schwarzkümmelöl?

Schwarzkümmelöl wird aus den Samen von Nigella sativa gewonnen und enthält vor allem Thymochinon als wirksamen Bestandteil. Borretschöl dagegen zeichnet sich durch seinen hohen GLA-Gehalt aus. Beide Öle wirken entzündungshemmend, nutzen aber unterschiedliche Wirkmechanismen und ergänzen sich daher gut.

Studien und Quellen

  1. Huang, Y. S., & Mills, D. E. (2002). Gamma-linolenic acid in borage oil reverses epidermal hyperproliferation in guinea pigs. The Journal of Nutrition, 132(10), 3090–3097. doi:10.1093/jn/131.10.3090
  2. Tasset-Cuevas, I., et al. (2013). Protective Effect of Borage Seed Oil and Gamma Linolenic Acid on DNA: In Vivo and In Vitro Studies. PLoS ONE, 8(2), e56986. doi:10.1371/journal.pone.0056986
  3. Fan, Y. Y., & Chapkin, R. S. (1998). Importance of dietary gamma-linolenic acid in human health and nutrition. The Journal of Nutrition, 128(9), 1411–1414. doi:10.1093/jn/128.9.1411
  4. National Institutes of Health – LactMed Database. (2021). Borage. Drugs and Lactation Database (LactMed®). NCBI Bookshelf. NBK501790.
  5. Carstens-Stiftung. Wirksamkeit von Nachtkerzen- und Borretschöl bei Neurodermitis. Bamford, J. T., et al. (2013). Oral evening primrose oil and borage oil for eczema. Cochrane Database of Systematic Reviews, (4), CD004416.
  6. Horrobin, D. F. (1983). The regulation of prostaglandin biosynthesis by the manipulation of essential fatty acid metabolism. Reviews in Pure and Applied Pharmacology, 4, 339–383.
  7. Memorial Sloan Kettering Cancer Center. (2022). Borage. About Herbs, Botanicals & Other Products. Verfügbar unter: mskcc.org/cancer-care/integrative-medicine/herbs/borage
  8. Brosche, T., & Platt, D. (2000). Effect of borage oil consumption on fatty acid metabolism, transepidermal water loss and skin parameters in elderly people. Archives of Gerontology and Geriatrics, 30(2), 139–150. doi:10.1016/S0167-4943(00)00046-7
  9. da Costa Hime, L. F. C., et al. (2021). Is there a beneficial effect of gamma-linolenic acid supplementation on body fat in postmenopausal hypertensive women? Menopause, 28(6), 699–705. doi:10.1097/GME.0000000000001740
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  11. De Spirt, S., et al. (2009). Intervention with flaxseed and borage oil supplements modulates skin condition in women. British Journal of Nutrition, 101(3), 440–445. doi:10.1017/S0007114508020321
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