Ein Lavendelöl-Kaltauszug (Mazerat) entsteht, wenn Sie getrocknete Lavendelblüten über mehrere Wochen in einem Trägeröl ziehen lassen – ganz ohne Hitze, nur durch Geduld und die natürliche Lösungskraft des Öls. Das Ergebnis ist ein mild duftendes Pflegeöl, das fettlösliche Pflanzenstoffe wie Linalool und Linalylacetat in sanfter Konzentration enthält und sich vielseitig für Hautpflege, Massage und selbstgemachte Kosmetik einsetzen lässt.
Der Kaltauszug ist die einfachste Methode, Lavendelöl selber zu machen: Sie brauchen weder Destille noch Thermometer, sondern lediglich ein Schraubglas, getrockneten Echten Lavendel (Lavandula angustifolia) und ein hochwertiges Pflanzenöl. Anders als bei der Wasserdampfdestillation, die konzentriertes ätherisches Öl liefert, erhalten Sie beim Kaltauszug ein sanftes Mazerat – ideal für die direkte Anwendung auf der Haut ohne weitere Verdünnung.

Dieser Artikel zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie der Kaltauszug gelingt, welches Trägeröl sich für Ihren Zweck am besten eignet und welche typischen Fehler Sie vermeiden sollten – von der Schimmelgefahr bis zur richtigen Lagerung.
Auf einen Blick
- Methode: Getrocknete Lavendelblüten 4–6 Wochen bei Raumtemperatur in Trägeröl mazerieren, täglich schütteln, dann abseihen
- Bestes Trägeröl für Einsteiger: Jojobaöl – hautverträglich, geruchsneutral und bis zu 3 Jahre haltbar
- Immer getrockneten Lavendel verwenden: Frische Blüten enthalten Wasser und erhöhen das Schimmel- und Keimrisiko erheblich
- Haltbarkeit: 6–12 Monate je nach Trägeröl, in dunklen Glasflaschen kühl gelagert
- Mengenverhältnis: Glas zu ⅔ mit getrockneten Blüten füllen, dann vollständig mit Öl bedecken
- Kein Ersatz für ätherisches Öl: Ein Mazerat enthält deutlich weniger Wirkstoffe als destilliertes Lavendelöl und eignet sich für milde Pflege, nicht für therapeutische Dosierungen
Was ist ein Kaltauszug und wie unterscheidet er sich von ätherischem Lavendelöl?
Ein Kaltauszug (auch Mazerat oder Ölinfusion genannt) ist ein Pflanzenauszug, bei dem ein Trägeröl die fettlöslichen Inhaltsstoffe aus dem Pflanzenmaterial löst – bei Raumtemperatur und ohne Energiezufuhr.[1] Dabei gehen die lipophilen Bestandteile der Lavendelblüten – darunter Monoterpene wie Linalool und Linalylacetat, aber auch Pflanzenfarbstoffe und Antioxidantien – langsam in das umgebende Öl über. Dieser Vorgang dauert typischerweise 4–6 Wochen.
Der entscheidende Unterschied zum ätherischen Lavendelöl: Bei der Destillation werden die flüchtigen Aromastoffe durch Wasserdampf isoliert und hochkonzentriert aufgefangen. 30 kg frischer Lavendelblüten ergeben dabei nur rund 100 ml ätherisches Öl.[2] Ein Mazerat hingegen enthält die Wirkstoffe in weitaus geringerer Konzentration, dafür eingebettet in die pflegenden Fettsäuren des Trägeröls. Es duftet sanft nach Lavendel, ist aber kein Ersatz für therapeutisch dosiertes ätherisches Öl.
Für die milde Hautpflege, als Massageöl oder als Basis für selbstgemachte Kosmetik ist ein Kaltauszug allerdings eine hervorragende Wahl – besonders, weil er ohne Verdünnung direkt auf die Haut aufgetragen werden kann.
Welches Trägeröl eignet sich für Ihren Lavendelöl-Kaltauszug?
Die Wahl des Trägeröls bestimmt Haltbarkeit, Hautgefühl und Verwendungszweck Ihres fertigen Lavendelöl-Mazerats – Jojobaöl bietet die längste Haltbarkeit, Olivenöl die günstigste Option und Mandelöl die beste Verträglichkeit für empfindliche Haut. Die folgende Tabelle hilft Ihnen bei der Entscheidung:
| Trägeröl | Vorteile | Nachteile | Haltbarkeit (Mazerat) | Beste Eignung |
|---|---|---|---|---|
| Jojobaöl | Technisch ein Flüssigwachs – extrem oxidationsstabil, geruchsneutral, zieht schnell ein, nicht komedogen, verlängert die Haltbarkeit anderer Öle in Mischungen[3] | Höherer Preis (ca. 15–25 €/100 ml) | 12–18 Monate | Gesichtspflege, empfindliche Haut, wenn lange Haltbarkeit gewünscht |
| Olivenöl (nativ extra) | Günstig, überall verfügbar, reich an Ölsäure und Vitamin E, gute Oxidationsstabilität[4] | Intensiver Eigengeruch, dickflüssig, kann den Lavendelduft überlagern | 8–12 Monate | Körpermassage, Haarpflege, wenn dezenter Lavendelduft ausreicht |
| Mandelöl (süß) | Sehr mild, leicht, gut verträglich, ideal für empfindliche und Babyhaut | Kürzere Haltbarkeit, Vorsicht bei Nussallergie | 6–9 Monate | Babymassage, empfindliche Haut, Gesichtsöl |
| Kokosöl (nativ) | Antimikrobiell, angenehmer Duft, hohe Stabilität durch gesättigte Fettsäuren | Wird unter 25 °C fest – erschwert das Abseihen und die Anwendung im Winter; kann bei zu Unreinheiten neigender Haut komedogen wirken | 10–12 Monate | Körperpflege, Haarpflege, Lippenpflege |
| Rapsöl (raffiniert) | Sehr günstig (ca. 2–3 €/Liter), geschmacksneutral, in jedem Supermarkt erhältlich | Weniger hautpflegende Eigenschaften als Spezialöle, kürzere Haltbarkeit, enthält mehr mehrfach ungesättigte Fettsäuren (oxidationsanfälliger) | 4–6 Monate | Zum Üben, große Mengen für Geschenke, wenn Budget begrenzt |
Tipp aus der Praxis: Wer die Haltbarkeit seines Mazerats verlängern möchte, gibt 1–2 Tropfen natürliches Vitamin E (Tocopherol) pro 100 ml Öl hinzu. Vitamin E wirkt als Antioxidans und verlangsamt den Oxidationsprozess spürbar.[5]
Lavendelöl selber machen: Kaltauszug Schritt für Schritt
Ein Lavendelöl-Kaltauszug gelingt in fünf einfachen Schritten – Voraussetzung ist ein sauberes Schraubglas, getrocknete Lavendelblüten und 4–6 Wochen Geduld.
Was Sie brauchen
- Schraubglas mit Deckel (z. B. 250 oder 500 ml Einmachglas)
- Getrocknete Lavendelblüten (Lavandula angustifolia), ca. 30–50 g pro 250 ml Öl
- Hochwertiges Trägeröl Ihrer Wahl (siehe Tabelle oben)
- Feines Sieb oder Mulltuch/Käsetuch zum Abseihen
- Dunkle Glasflasche zur Aufbewahrung
- Optional: Vitamin E (Tocopherol) als natürliches Antioxidans
Schritt 1: Glas vorbereiten
Waschen Sie das Schraubglas gründlich mit heißem Wasser und trocknen Sie es vollständig ab. Feuchtigkeit im Glas ist der häufigste Grund für Schimmelbildung im fertigen Mazerat. Ein kurzes Auskochen des Glases reduziert die Keimbelastung zusätzlich.
Schritt 2: Lavendelblüten einfüllen
Füllen Sie das Glas zu etwa zwei Dritteln mit getrockneten Lavendelblüten. Drücken Sie die Blüten leicht an, aber stopfen Sie das Glas nicht zu dicht – das Öl muss die Blüten vollständig umschließen können. Wer den Duft intensivieren möchte, zerreibt die Blüten vorher leicht zwischen den Fingern oder im Mörser: Das öffnet die Zellwände und erleichtert die Extraktion der ätherischen Ölbestandteile.
Schritt 3: Trägeröl aufgießen
Gießen Sie das Trägeröl langsam über die Blüten, bis alle Pflanzenteile mindestens 1–2 cm mit Öl bedeckt sind. Keine Blüte darf über die Öloberfläche hinausragen – exponiertes Pflanzenmaterial schimmelt innerhalb weniger Tage. Rühren Sie mit einem sauberen Stäbchen oder Esslöffelstiel um, um Luftblasen zu lösen.
Schritt 4: Mazerieren lassen (4–6 Wochen)
Verschließen Sie das Glas und stellen Sie es an einen warmen, aber nicht sonnigen Platz – etwa in einen Küchenschrank oder auf ein Regal bei 18–24 °C. Schütteln Sie das Glas einmal täglich sanft, um die Blüten im Öl zu bewegen und den Extraktionsprozess zu fördern. Besonders in den ersten Tagen neigen getrocknete Blüten dazu, im Öl aufzusteigen. Durch das regelmäßige Schütteln bleiben sie gleichmäßig benetzt.
Nach 4 Wochen hat das Öl einen deutlichen Lavendelduft angenommen. Wer ein intensiveres Ergebnis möchte, kann das Mazerat bis zu 6 Wochen stehen lassen. Manche Kräuterkundige wiederholen den Vorgang sogar mit frischen Blüten im selben Öl – dieses sogenannte „Doppelmazerat" verstärkt den Duft merklich.
Schritt 5: Abseihen und Abfüllen
Legen Sie ein Mulltuch oder feines Käsetuch doppelt über ein Sieb und stellen Sie es auf ein sauberes Gefäß. Gießen Sie das Mazerat langsam hindurch. Drehen Sie anschließend das Tuch zu einem Beutel zusammen und pressen Sie die letzten Tropfen Öl aus den Blüten – bis zu 15 % des Öls verbleiben sonst im Pflanzenmaterial. Füllen Sie das fertige Lavendelöl in eine dunkle Glasflasche, da Licht die Oxidation beschleunigt. Optional: Geben Sie jetzt 1–2 Tropfen Vitamin E pro 100 ml hinzu.
Frischer oder getrockneter Lavendel – was ist besser für den Kaltauszug?
Getrockneter Lavendel ist für den Kaltauszug deutlich besser geeignet als frischer, weil frische Blüten Restfeuchtigkeit enthalten, die in der sauerstoffarmen Umgebung des Öls Schimmelwachstum und bakterielle Kontamination – einschließlich Botulismus-Risiko – begünstigen kann.[6]
Frische Lavendelblüten bringen 60–80 % Wassergehalt mit. In einem verschlossenen Glas mit Öl herrschen nahezu anaerobe Bedingungen – ein idealer Nährboden für Clostridium botulinum, das Botulismus-Toxin produzieren kann.[7] Getrocknete Blüten hingegen enthalten kaum noch Wasser, wodurch dieses Risiko praktisch entfällt.
Gleichzeitig sind getrocknete Blüten stärker konzentriert: Da das Wasser fehlt, passen mehr Blüten ins Glas, und der Ölgehalt pro Gramm Pflanzenmaterial ist höher. Das Ergebnis ist ein intensiveres Mazerat.
Wenn Sie dennoch frischen Lavendel verwenden möchten: Lassen Sie die Blüten mindestens 12–24 Stunden welken, bis sie deutlich geschrumpft sind. Verwenden Sie das Mazerat dann innerhalb von 2 Wochen und lagern Sie es im Kühlschrank. Für die Hautpflege empfiehlt sich bei frischen Kräutern die Warmauszug-Methode, bei der Hitze die Feuchtigkeit teilweise verdampft.
Welche Fehler sollten Sie beim Kaltauszug vermeiden?
Vier typische Anfängerfehler ruinieren den Kaltauszug zuverlässig – alle lassen sich mit wenig Aufwand verhindern:
1. Feuchtigkeit im Glas oder Pflanzenmaterial: Schon wenige Tropfen Kondenswasser reichen für Schimmelbildung. Lösung: Glas vollständig trocknen, ausschließlich gut getrockneten Lavendel verwenden, keine nassen Löffel zum Umrühren benutzen.
2. Pflanzenmaterial ragt über die Öloberfläche: Unbedeckte Blüten schimmeln innerhalb von 3–5 Tagen. Lösung: Immer 1–2 cm Öl über dem Pflanzenmaterial belassen. Wenn Blüten aufschwimmen, das Glas täglich schütteln oder ein kleines Glasgewicht verwenden.
3. Falsches Glas oder offener Deckel: Plastikgefäße können Weichmacher ans Öl abgeben, und ein loser Deckel lässt Sauerstoff und Verunreinigungen hinein. Lösung: Schraubglas aus Glas verwenden, fest verschließen. Ideal sind Einmachgläser mit Gummidichtung.
4. Zu wenig Lavendel: Wenn nur eine dünne Schicht Blüten im Öl schwimmt, bleibt das Ergebnis nahezu duftlos. Das Glas sollte zu mindestens der Hälfte, besser zwei Dritteln mit Blüten gefüllt sein. Das Verhältnis Blüten zu Öl liegt idealerweise bei etwa 1:2 bis 1:3 nach Gewicht.
Wie lagern Sie den fertigen Kaltauszug richtig?
Lagern Sie das fertige Lavendelöl-Mazerat in einer dunklen Glasflasche an einem kühlen Ort (unter 20 °C) – so erreichen Sie je nach Trägeröl eine Haltbarkeit von 6 bis 12 Monaten.[8]
Drei Faktoren beschleunigen den Verderb: Licht, Wärme und Sauerstoff. Alle drei fördern die Oxidation der ungesättigten Fettsäuren im Trägeröl, wodurch es ranzig wird.[4] Eine Flasche mit engem Hals ist besser als ein breites Schraubglas, weil die kleinere Öffnung weniger Luftkontakt erlaubt. Braunglasflaschen filtern UV-Strahlung, die den Abbau beschleunigt.
Anzeichen für ranziges Öl: Wenn das Mazerat muffig, sauer oder „nach alten Wachsmalstiften" riecht, ist es oxidiert und sollte entsorgt werden. Auch trübes Aussehen oder ungewöhnliche Flocken deuten auf Verderb hin.
Für besonders empfindliche Öle wie Mandelöl empfiehlt sich die Lagerung im Kühlschrank. Jojobaöl-Mazerate können bedenkenlos bei Raumtemperatur stehen – Jojobaöl ist chemisch ein Wachsester und zeigt eine außergewöhnlich hohe Oxidationsstabilität.[3]
Was können Sie mit dem fertigen Lavendelmazerat machen?
Ein selbst hergestelltes Lavendelöl-Mazerat eignet sich für zahlreiche Anwendungen in der Körperpflege – von der Massage über Kosmetik bis hin zum Verschenken als individuelles Naturprodukt.
- Massageöl: Direkt auf die Haut auftragen, sanft einmassieren. Der milde Lavendelduft wirkt dabei beruhigend – eine angenehme Abendroutine.
- Basis für Hautpflege: Das Mazerat als Grundlage für selbstgemachte Salben, Lippenbalsame oder Körperbutter verwenden. Einfach mit Bienenwachs im Verhältnis 1:4 (Wachs:Öl) schmelzen und aushärten lassen.
- Haarpflege: Eine kleine Menge in die Haarspitzen oder Kopfhaut einmassieren, 20–30 Minuten einwirken lassen, dann auswaschen.
- Badezusatz: 2–3 Esslöffel Mazerat ins warme Badewasser geben – pflegt die Haut und duftet angenehm.
- Geschenkidee: In hübsche Braunglasflaschen abgefüllt und beschriftet ergibt das Mazerat ein persönliches, handgemachtes Geschenk.
Achten Sie bei empfindlicher Haut oder bekannter Allergieneigung darauf, vor der ersten Anwendung einen kleinen Hauttest durchzuführen. Ausführliche Informationen zu möglichen Hautreaktionen finden Sie im Artikel über Lavendelöl-Nebenwirkungen und Sicherheit.
Falls Sie statt eines milden Mazerats ein hochwertiges, fertig destilliertes ätherisches Lavendelöl bevorzugen, lohnt sich ein Blick in unsere Kaufberatung für Lavendelöl.
Häufige Fragen
Wie lange muss ein Lavendelöl-Kaltauszug ziehen?
Ein Kaltauszug benötigt mindestens 4 Wochen, um einen deutlichen Lavendelduft und eine gute Wirkstoffkonzentration zu entwickeln. Für ein intensiveres Ergebnis können Sie die Mazeration auf 6 Wochen ausdehnen. Tägliches Schütteln des Glases beschleunigt den Extraktionsprozess, da es die Blüten gleichmäßig im Öl verteilt.
Kann man Lavendelöl mit Kokosöl selber machen?
Ja, Kokosöl eignet sich als Trägeröl für einen Lavendelöl-Kaltauszug. Verwenden Sie natives, nicht raffiniertes Kokosöl und schmelzen Sie es bei Bedarf leicht an, bevor Sie es über die getrockneten Blüten gießen. Beachten Sie, dass Kokosöl unter 25 °C fest wird, was das Abseihen erschwert – erwärmen Sie das Mazerat in diesem Fall kurz im Wasserbad auf ca. 28–30 °C.
Warum riecht mein selbstgemachtes Lavendelöl kaum nach Lavendel?
Ein schwacher Duft hat meist eine von drei Ursachen: zu wenig Blüten im Verhältnis zum Öl (füllen Sie das Glas zu mindestens zwei Dritteln), zu kurze Mazerationszeit (mindestens 4 Wochen), oder ein Trägeröl mit starkem Eigengeruch wie Olivenöl. Jojobaöl oder Mandelöl sind nahezu geruchsneutral und lassen den Lavendelduft besser zur Geltung kommen.
Ist ein Lavendelöl-Mazerat genauso wirksam wie ätherisches Lavendelöl?
Nein. Ein Mazerat enthält die Wirkstoffe in deutlich geringerer Konzentration als destilliertes ätherisches Lavendelöl. Für die milde Hautpflege und als Massageöl ist ein Mazerat sehr gut geeignet, weil es ohne Verdünnung direkt auf die Haut aufgetragen werden kann. Für therapeutische Anwendungen – etwa bei Schlafstörungen oder Angst – ist ätherisches Öl die bessere Wahl.
Welches Öl eignet sich am besten zum Lavendelöl selber machen?
Jojobaöl ist die erste Wahl, wenn Sie Wert auf lange Haltbarkeit und Hautverträglichkeit legen – es ist geruchsneutral, nicht komedogen und extrem oxidationsstabil. Für ein günstiges Allround-Mazerat eignet sich Olivenöl. Für empfindliche oder Babyhaut ist süßes Mandelöl ideal, allerdings mit kürzerer Haltbarkeit von etwa 6–9 Monaten.
Quellen
- Ferraro, V., Magarelli, R. A., & Ferrante, C. (2023). Macerated Oils: Traditional and Novel Approaches for the Development of Cosmetic Products. Cosmetics, 10(4), 95. doi:10.3390/cosmetics10040095
- Aly, A. A., et al. (2025). Optimization of Lavender Essential Oil and Phenolic Yield: Advances in Extraction, Metabolomics, and Functional Benefits. Phytochemical Analysis. doi:10.1002/pca.70023
- Jojoba Desert (2020). Jojoba Oil Stabilizes Carrier Oils – Study Results. Zitiert in: Cosmetics & Toiletries. Verfügbar unter: cosmeticsandtoiletries.com
- Tan, C. P., et al. (2002). Oxidative stability and shelf-life evaluation of selected culinary oils. International Journal of Food Sciences and Nutrition, 53(6), 549–558. doi:10.1080/0963748021000044778
- Parker, S. M. (2020). Carrier Oil Shelf Life – Understanding Oxidation in Plant-Based Oils. Power of the Seed, Portland.
- Bolton, J. (2024). Safe Homemade Flavored and Infused Oils. University of Maine Cooperative Extension, Bulletin #4385.
- Herbal Academy (2020). How To Make Herb-Infused Oils – Safety Considerations for Fresh vs. Dried Herbs. The Herbal Academy.
- Groves, M. N. (2025). DIY Herb-Infused Oils – Shelf Life and Storage. Wintergreen Botanicals.