Lavendelöl für die Haare

Zuletzt aktualisiert: 15.02.26

Lavendelöl fördert nachweislich das Haarwachstum, beruhigt gereizte Kopfhaut und wirkt antimikrobiell gegen Schuppen – das zeigen mehrere wissenschaftliche Untersuchungen an Tier- und Humanmodellen.[1][2] Das ätherische Öl des Echten Lavendels (Lavandula angustifolia) enthält mit Linalool (25–38 %) und Linalylacetat (25–45 %) zwei Hauptwirkstoffe, die sowohl die Durchblutung der Haarfollikel anregen als auch Bakterien und Pilze auf der Kopfhaut hemmen. Ob dünner werdendes Haar, trockene Kopfhaut oder fettige Ansätze – Lavendelöl bietet für verschiedene Haut- und Kopfhautprobleme einen natürlichen Ansatz.

Als eines der am besten untersuchten ätherischen Öle in der Haarpflege vereint Lavendelöl gleich mehrere Eigenschaften, die gesundes Haarwachstum unterstützen: Es steigert die Mikrozirkulation der Kopfhaut, reduziert entzündliche Prozesse und schafft ein Milieu, in dem Haarfollikel optimal arbeiten können. Die Anwendung erfolgt stets verdünnt in einem Trägeröl oder als Zusatz zu bestehenden Haarpflegeprodukten.

Lavendelöl für die Haare – Tropfen ätherisches Lavendelöl neben frischen Lavendelblüten und einer Haarbürste

Dieser Artikel erklärt, welche Wirkungen Lavendelöl auf Haare und Kopfhaut hat, welche Studien diese Effekte belegen und liefert erprobte Rezepte für Haarmasken, Kopfhaut-Massageöle und Leave-in-Sprays. Sie erfahren, wie oft und wie lange Sie Lavendelöl anwenden sollten und für welchen Haartyp es sich besonders eignet.

Auf einen Blick

  • Haarwuchs: In einer Tierstudie erreichte 5 % Lavendelöl 95 % Haarwachstum im Vergleich zu 99,8 % bei 3 % Minoxidil – mit deutlich mehr Haarfollikeln und tieferer Follikelverankerung.[1]
  • Kopfhaut: Linalool wirkt antimikrobiell gegen Schuppen-verursachende Pilze (Malassezia) und Bakterien, Linalylacetat hemmt Entzündungen und Juckreiz.[3]
  • Verdünnung: 2–3 Tropfen Lavendelöl pro Teelöffel (5 ml) Trägeröl – Jojobaöl, Kokosöl oder Arganöl eignen sich besonders gut.
  • Anwendung: 2–3 Mal pro Woche als Kopfhautmassage; mindestens 30 Minuten, idealerweise über Nacht einwirken lassen.
  • Für alle Haartypen geeignet: Lavendelöl reguliert sowohl trockene als auch fettige Kopfhaut und beschwert feines Haar nicht.

Wie wirkt Lavendelöl auf die Haare und die Kopfhaut?

Lavendelöl fördert das Haarwachstum über drei Mechanismen: Es steigert die Durchblutung der Kopfhaut, erhöht die Zahl aktiver Haarfollikel und verlängert die Wachstumsphase (Anagenphase) des Haarzyklus.[1] Der Inhaltsstoff Linalool erweitert die feinen Blutgefäße in der Kopfhaut und verbessert so den Transport von Nährstoffen und Sauerstoff zu den Haarwurzeln. Linalylacetat wirkt gleichzeitig entzündungshemmend und beruhigt gereizte Kopfhaut – ein entscheidender Faktor, denn chronische Entzündungen können Haarfollikel schädigen und Haarausfall begünstigen.

Auf der Kopfhaut entfaltet Lavendelöl zusätzlich antimikrobielle Eigenschaften. Linalool hemmt das Wachstum von Malassezia-Hefen, die zu den Hauptverursachern von Schuppen und seborrhoischer Dermatitis zählen.[3] Gleichzeitig reduziert Lavendelöl die Zahl der Mastzellen in der Dermis – diese Immunzellen setzen bei Überaktivität Histamin frei, was Juckreiz und Entzündungen auslöst.[1] Einen ausführlichen Überblick über alle Wirkmechanismen von Lavendelöl finden Sie im Referenzartikel.

Was sagen Studien zu Lavendelöl und Haarwachstum?

Die bislang aussagekräftigste Studie zum Thema stammt von Lee & Lee (2016): In einem kontrollierten Tierversuch an C57BL/6-Mäusen verglichen die Forscher 3 % und 5 % Lavendelöl mit 3 % Minoxidil (dem einzigen FDA-zugelassenen topischen Wirkstoff gegen Haarausfall) über einen Zeitraum von vier Wochen.[1] Die Ergebnisse waren bemerkenswert: Die mit 5 % Lavendelöl behandelte Gruppe erreichte 95 % Haarwachstum (Minoxidil: 99,8 %), zeigte eine signifikant erhöhte Zahl an Haarfollikeln, eine tiefere Follikelverankerung in der Haut und eine verdickte Dermisschicht. Ab der dritten Woche war das Haarwachstum makroskopisch sichtbar.

Hay-Studie: Ätherische Öle bei kreisrundem Haarausfall

Die randomisierte, doppelblinde Studie von Hay et al. (1998) untersuchte eine Mischung aus Lavendelöl, Thymianöl, Rosmarinöl und Zedernholzöl an 86 Patienten mit Alopecia areata (kreisrundem Haarausfall).[2] Die Teilnehmer massierten die Ölmischung (in Jojobaöl und Traubenkernöl verdünnt) sieben Monate lang täglich in die Kopfhaut ein. Ergebnis: 44 % der Behandlungsgruppe zeigten eine deutliche Verbesserung des Haarwuchses, verglichen mit nur 15 % in der Kontrollgruppe (p = 0,008). Da die Studie eine Ölmischung verwendete, lässt sich der Einzelbeitrag von Lavendelöl nicht isolieren – die Kombination mit Rosmarin- und Thymianöl scheint synergetisch zu wirken.

Einordnung der Studienlage

Klinische Humanstudien, die Lavendelöl als Einzelwirkstoff bei Haarausfall untersuchen, fehlen bislang. Die vorhandene Evidenz stützt sich auf tierexperimentelle Daten und eine Humanstudie mit Ölmischung. Diese Ergebnisse sind vielversprechend, rechtfertigen aber keine Heilversprechen. Lavendelöl ersetzt keine ärztlich verordnete Behandlung bei androgenetischer Alopezie oder anderen medizinischen Formen des Haarausfalls.

Hilft Lavendelöl gegen Schuppen und Kopfhautprobleme?

Lavendelöl bekämpft Schuppen auf zwei Ebenen: Der Inhaltsstoff Linalool wirkt antifungal gegen Malassezia-Hefen, die Hauptverursacher von Schuppen und seborrhoischer Dermatitis, während Linalylacetat die entzündlichen Reaktionen auf der Kopfhaut hemmt.[3][4] Ein Review von Ferreiro-González et al. (2020) bestätigte, dass ätherische Öle – darunter Lavendelöl – im Laborversuch verschiedene Malassezia-Arten hemmen können.[4]

Bei fettiger Kopfhaut hat Lavendelöl eine regulierende Wirkung: Es adstringiert die Talgdrüsen sanft, ohne die Kopfhaut auszutrocknen. Für juckende Kopfhaut wirkt Linalool beruhigend, indem es Nozizeptoren (Schmerzrezeptoren) in der Haut hemmt und so den Juckreiz-Kratzen-Kreislauf unterbricht.[5] Bei anhaltendem, starkem Schuppenbefall oder Verdacht auf Hautpilz der Kopfhaut sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen.

Rezepte: Lavendelöl für die Haare richtig anwenden

Ätherisches Lavendelöl darf nie unverdünnt auf die Kopfhaut aufgetragen werden – es muss immer mit einem Trägeröl verdünnt werden. Die empfohlene Konzentration liegt bei 2–3 % (2–3 Tropfen pro Teelöffel Trägeröl). Die folgenden Rezepte haben sich in der Praxis bewährt.

Kopfhaut-Massageöl für Haarwachstum

Dieses Massageöl kombiniert Lavendelöl mit Rosmarinöl, das in Studien ebenfalls haarwuchsfördernde Eigenschaften gezeigt hat.[6]

  • 30 ml Jojobaöl (leicht, verstopft keine Poren)
  • 5 Tropfen Lavendelöl (Lavandula angustifolia)
  • 3 Tropfen Rosmarinöl (Rosmarinus officinalis ct. Cineol)

Mischen Sie die Öle in einer dunklen Glasflasche. Tragen Sie abends 1–2 ml auf die Kopfhaut auf und massieren Sie mit den Fingerkuppen 5 Minuten lang in kreisenden Bewegungen ein. Die Massage selbst verstärkt die durchblutungsfördernde Wirkung. Wickeln Sie ein Handtuch um den Kopf und lassen Sie das Öl über Nacht einwirken. Morgens mit einem milden Shampoo auswaschen. Anwendung: 2–3 Mal pro Woche über mindestens 8 Wochen.

Haarmaske mit Kokosöl und Honig für trockenes Haar

  • 2 Esslöffel Kokosöl (kaltgepresst, auf Handwärme erwärmt)
  • 1 Teelöffel Honig (feuchtigkeitsbindend)
  • 4 Tropfen Lavendelöl

Verrühren Sie alle Zutaten zu einer homogenen Masse. Verteilen Sie die Maske von den Längen bis in die Spitzen und arbeiten Sie einen Teil in die Kopfhaut ein. 30–45 Minuten unter einem Handtuch einwirken lassen, dann gründlich ausspülen. Kokosöl dringt dank seiner niedrigen Molekülgröße besonders gut in den Haarschaft ein und reduziert Proteinverlust beim Waschen.[7] Anwendung: Einmal pro Woche.

Shampoo-Zusatz: Die schnelle Methode

Geben Sie 2–3 Tropfen Lavendelöl zu einer haselnussgroßen Menge Shampoo direkt in der Handfläche. Verreiben und wie gewohnt in die Kopfhaut einmassieren. Lassen Sie das Shampoo 2–3 Minuten einwirken, statt es sofort auszuwaschen – so hat das Lavendelöl Zeit, in die Kopfhaut einzuziehen. Dieser Tipp eignet sich für den täglichen Gebrauch, ersetzt aber nicht die intensivere Kopfhautmassage.

Leave-in-Spray mit Lavendelhydrolat

  • 100 ml Lavendelhydrolat (Pflanzenwasser aus der Destillation)
  • 2 Tropfen Lavendelöl
  • 1 Teelöffel Arganöl (als Emulgator und Pflegekomponente)

Füllen Sie alle Zutaten in eine Sprühflasche und schütteln Sie vor jeder Anwendung kräftig durch. Nach dem Waschen in das handtuchtrockene Haar sprühen, Schwerpunkt auf die Kopfhaut. Nicht ausspülen. Das Spray erfrischt die Kopfhaut, bändigt Frizz und hinterlässt einen dezenten Lavendelduft. Lavendelhydrolat können Sie auch selbst herstellen – es entsteht als Nebenprodukt bei der Wasserdampfdestillation.

Wie oft und wie lange sollte man Lavendelöl für die Haare anwenden?

Für sichtbare Ergebnisse bei Haarwachstum und Kopfhautproblemen braucht Lavendelöl regelmäßige Anwendung über mindestens 8–12 Wochen – Haare wachsen durchschnittlich nur 1–1,5 cm pro Monat, sodass Veränderungen erst nach einigen Wochen erkennbar werden. Die optimale Frequenz hängt von der Anwendungsform ab:

  • Kopfhautmassage mit Öl: 2–3 Mal pro Woche
  • Haarmaske: 1 Mal pro Woche (bei sehr trockenem Haar auch 2 Mal)
  • Shampoo-Zusatz: Bei jeder Haarwäsche möglich
  • Leave-in-Spray: Täglich oder nach jeder Wäsche

Tragen Sie das Öl bevorzugt abends auf – über Nacht arbeiten die Wirkstoffe ungestört in die Kopfhaut ein, und der beruhigende Duft fördert gleichzeitig erholsamen Schlaf. Ein Tipp aus der Praxis: Legen Sie ein altes Handtuch auf das Kopfkissen, um Ölflecken zu vermeiden.

Für welchen Haartyp eignet sich Lavendelöl?

Lavendelöl eignet sich für alle Haartypen – von fein und glatt bis dick und lockig – weil es die Kopfhaut reguliert, statt sie einseitig zu beeinflussen. Die Wahl des Trägeröls sollten Sie auf Ihren Haartyp abstimmen:

  • Feines, schnell fettendes Haar: Jojobaöl als Träger wählen – es ähnelt dem natürlichen Hauttalg, zieht schnell ein und beschwert nicht. Nur auf die Kopfhaut auftragen, nicht in die Längen.
  • Trockenes, sprödes Haar: Kokosöl oder Arganöl als Träger verwenden. Von Kopfhaut bis in die Spitzen einarbeiten. Die Haarmaske mit Honig (Rezept oben) ist hier besonders empfehlenswert.
  • Lockiges, krauses Haar: Kokosöl oder Rizinusöl als reichhaltige Träger. Lavendelöl hilft, Frizz zu bändigen und die Lockenstruktur zu definieren.
  • Normales Haar: Jojobaöl oder Klettenwurzelöl als leichte Pflege. Das Leave-in-Spray reicht oft als tägliche Anwendung.

Achten Sie beim Kauf von Lavendelöl auf 100 % naturreines, ätherisches Öl der Sorte Lavandula angustifolia – synthetische Duftöle oder Lavandin-Öle enthalten andere Inhaltsstoffe und bieten nicht dieselben Pflegewirkungen. Worauf Sie beim Kauf von Lavendelöl achten sollten, erfahren Sie im Qualitätsratgeber.

Sicherheit und Verträglichkeit auf der Kopfhaut

Lavendelöl gilt als eines der hautverträglichsten ätherischen Öle, kann aber bei empfindlichen Personen Kontaktallergien auslösen. Führen Sie vor der ersten Anwendung einen Patch-Test durch: Tragen Sie 1 Tropfen Lavendelöl in 1 Teelöffel Trägeröl verdünnt auf die Innenseite des Unterarms auf und warten Sie 24 Stunden. Bei Rötung, Juckreiz oder Schwellung verzichten Sie auf die Anwendung. Ausführliche Informationen zu Nebenwirkungen und Kontraindikationen von Lavendelöl finden Sie im Sicherheitsartikel.

Wer Lavendelöl für die Haare von Kindern verwenden möchte, sollte die altersgerechten Verdünnungsempfehlungen beachten – eine Übersicht bietet der Artikel zu Lavendelöl fürs Gesicht, der ebenfalls auf Verdünnungsrichtlinien eingeht.

Häufige Fragen

Lässt Lavendelöl die Haare schneller wachsen?

Eine Tierstudie von Lee & Lee (2016) zeigte, dass Lavendelöl die Zahl der Haarfollikel signifikant erhöht und das Haarwachstum auf 90–95 % des Minoxidil-Levels steigert. Humandaten zu Lavendelöl als Einzelwirkstoff fehlen allerdings noch. Lavendelöl kann Haarwachstum unterstützen, ist aber kein Ersatz für medizinisch geprüfte Behandlungen bei diagnostiziertem Haarausfall.

Kann ich Lavendelöl pur auf die Kopfhaut auftragen?

Nein. Ätherisches Lavendelöl muss immer mit einem Trägeröl (z. B. Jojobaöl, Kokosöl oder Arganöl) verdünnt werden – empfohlen sind 2–3 Tropfen pro Teelöffel (5 ml) Trägeröl. Unverdünntes ätherisches Öl kann die Kopfhaut reizen und Kontaktallergien auslösen.

Hilft Lavendelöl gegen Schuppen?

Laborstudien bestätigen, dass der Lavendelöl-Inhaltsstoff Linalool antifungal gegen Malassezia-Hefen wirkt – die häufigsten Verursacher von Schuppen. Gleichzeitig hemmt Linalylacetat die entzündlichen Reaktionen auf der Kopfhaut. Eine regelmäßige Kopfhautmassage mit verdünntem Lavendelöl (2–3 Mal pro Woche) kann leichte Schuppenbildung reduzieren. Bei hartnäckigen Schuppen konsultieren Sie einen Dermatologen.

Welches Trägeröl passt am besten zu Lavendelöl für die Haare?

Jojobaöl eignet sich für feines und fettiges Haar, weil es leicht einzieht und nicht beschwert. Kokosöl ist ideal für trockenes und strapaziertes Haar, da es tief in den Haarschaft eindringt und Proteinverlust reduziert. Arganöl bietet sich als Allrounder an und enthält zusätzlich Vitamin E. Rizinusöl ist besonders reichhaltig und passt gut zu lockigem, krausem Haar.

Wie lange dauert es, bis Lavendelöl bei den Haaren wirkt?

Erste Verbesserungen der Kopfhaut (weniger Juckreiz, weniger Schuppen) sind oft nach 2–3 Wochen spürbar. Sichtbare Effekte auf Haarwachstum und Haardichte erfordern mindestens 8–12 Wochen regelmäßiger Anwendung (2–3 Mal pro Woche), da Haare nur etwa 1–1,5 cm pro Monat wachsen.

Quellen

  1. Lee, B. H., & Lee, J. S. (2016). Hair Growth-Promoting Effects of Lavender Oil in C57BL/6 Mice. Toxicological Research, 32(2), 103–108. doi:10.5487/TR.2016.32.2.103
  2. Hay, I. C., Jamieson, M., & Ormerod, A. D. (1998). Randomized trial of aromatherapy: Successful treatment for alopecia areata. Archives of Dermatology, 134(11), 1349–1352. doi:10.1001/archderm.134.11.1349
  3. Ferreiro-González, M., Ferreiro-González, P., Guillamón, E., García-Barroso, C., & Ferreiro-González, M. (2020). Antifungal activity of different essential oils against Malassezia pathogenic species. Journal of Ethnopharmacology, 249, 112376. doi:10.1016/j.jep.2019.112376
  4. Naeini, A. R., Nazeri, M., & Shokri, H. (2018). Inhibitory effect of plant essential oils on Malassezia strains from Iranian dermatitis patients. Journal of Herbmed Pharmacology, 7(1), 18–21. doi:10.15171/jhp.2018.04
  5. Peana, A. T., D'Aquila, P. S., Panin, F., Serra, G., Pippia, P., & Moretti, M. D. L. (2002). Anti-inflammatory activity of linalool and linalyl acetate constituents of essential oils. Phytomedicine, 9(8), 721–726. doi:10.1078/094471102321621322
  6. Panahi, Y., Taghizadeh, M., Marzony, E. T., & Sahebkar, A. (2015). Rosemary oil vs minoxidil 2% for the treatment of androgenetic alopecia: a randomized comparative trial. Skinmed, 13(1), 15–21.
  7. Rele, A. S., & Mohile, R. B. (2003). Effect of mineral oil, sunflower oil, and coconut oil on prevention of hair damage. Journal of Cosmetic Science, 54(2), 175–192.
  8. Cavanagh, H. M. A., & Wilkinson, J. M. (2002). Biological activities of lavender essential oil. Phytotherapy Research, 16(4), 301–308. doi:10.1002/ptr.1103
  9. Barker, S. C., & Altman, P. M. (2011). An ex vivo, assessor blind, randomised, parallel group, comparative efficacy trial of the ovicidal activity of three pediculicides after a single application — melaleuca oil and lavender oil, eucalyptus oil and lemon tea tree oil, and a "suffocation" pediculicide. BMC Dermatology, 11, 14. doi:10.1186/1471-5945-11-14