Lavendelöl (Lavandula angustifolia) zählt zu den wenigen ätherischen Ölen, die – richtig verdünnt – direkt auf der empfindlichen Gesichtshaut angewendet werden können. Die Kombination aus antibakteriellen, entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften macht es zu einem vielseitigen Wirkstoff für die natürliche Gesichtspflege: Es bekämpft Akne-Bakterien, beruhigt gereizte Haut und kann Zeichen vorzeitiger Hautalterung mildern.
Das Besondere am Lavendelöl für die Haut ist seine Verträglichkeit. Anders als Teebaumöl, das bei empfindlicher Gesichtshaut schnell Reizungen auslöst, wirkt Lavendelöl gleichzeitig pflegend und therapeutisch. Die Hauptinhaltsstoffe Linalool und Linalylacetat gelangen bei topischer Anwendung innerhalb von etwa 20 Minuten über die Haut in den Blutkreislauf und entfalten dort ihre entzündungshemmende Wirkung.[1]

Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie Lavendelöl gezielt für Ihre Gesichtspflege einsetzen – von der Akne-Behandlung über Anti-Aging-Pflege bis hin zu konkreten Rezepten für Gesichtsöle und Seren, die Sie einfach selbst anmischen können.
Auf einen Blick
- Akne: Lavendelöl wirkt antibakteriell gegen das Akne-Bakterium Cutibacterium acnes und reguliert die Talgproduktion – auch bei antibiotikaresistenten Stämmen.[2]
- Anti-Aging: Die antioxidativen Eigenschaften von Linalool und Linalylacetat schützen Hautzellen vor freien Radikalen und können die Kollagensynthese anregen.[3]
- Verdünnung: Für die Gesichtsanwendung reicht eine Konzentration von 1–2 % – das entspricht 3–6 Tropfen ätherisches Öl auf 10 ml Trägeröl.
- Hautverträglichkeit: Lavendelöl ist nicht komedogen und verstopft keine Poren. Ein Patch-Test vor der ersten Anwendung ist dennoch empfehlenswert.
- Trägeröle: Jojobaöl eignet sich besonders gut als Basis, da es dem hauteigenen Sebum ähnelt und schnell einzieht.
Wie wirkt Lavendelöl auf die Gesichtshaut?
Lavendelöl entfaltet auf der Gesichtshaut drei zentrale Wirkungen: Es hemmt Bakterien und Entzündungen, reguliert die Talgproduktion und schützt die Hautzellen vor oxidativem Stress – Eigenschaften, die auf die Inhaltsstoffe Linalool (25–38 %) und Linalylacetat (25–45 %) zurückgehen. Eine Studie in Phytomedicine belegte, dass beide Substanzen eine zentrale Rolle als entzündungshemmende Wirkstoffe spielen, wobei Linalool den stärkeren und schnelleren Effekt zeigt.[4]
Anders als viele synthetische Gesichtspflegeprodukte greift Lavendelöl das natürliche Hautmikrobiom nicht an. In einer Untersuchung der chemischen Zusammensetzung zweier verschiedener Lavendelöle und ihrer Wirkung auf die Gesichtshaut-Mikrobiota zeigte sich, dass Lavendelöl die Anzahl gram-positiver und gram-negativer Bakterien reduzierte, ohne die Hautflora vollständig zu zerstören.[5] Für eine ausführliche Beschreibung aller Wirkmechanismen – etwa die Interaktion von Linalool mit GABA-Rezeptoren – lesen Sie den Überblicksartikel zur Lavendelöl-Wirkung.
Hilft Lavendelöl gegen Akne?
Lavendelöl kann Akne auf drei Wegen bekämpfen: Es tötet das Akne-Bakterium Cutibacterium acnes ab, hemmt die Entzündungsreaktion in der Haut und reguliert die Talgproduktion der Talgdrüsen herunter. Eine klinische Studie mit 54 Probanden über vier Wochen ergab, dass die Kombination aus Teebaum- und Lavendelöl sowohl die Anzahl der C. acnes-Bakterien als auch die entzündlichen Läsionen signifikant reduzierte.[6]
Besonders interessant für die Langzeitbehandlung: Lavendelöl zeigt Wirkung auch gegen antibiotikaresistente Bakterienstämme, was es zu einer vielversprechenden Ergänzung bei Patienten macht, die auf konventionelle Antibiotika nicht mehr ansprechen.[2]
Spot-Treatment bei einzelnen Pickeln
Für die gezielte Behandlung einzelner Pickel mischen Sie 1 Tropfen Lavendelöl mit 1 Tropfen Arganöl als Träger. Tragen Sie die Mischung mit einem Wattestäbchen direkt auf den Pickel auf – morgens und abends nach der Reinigung. Die antibakterielle Wirkung setzt sofort ein, die entzündungshemmende Wirkung zeigt sich meist innerhalb von 24–48 Stunden.
Vermeiden Sie es, unverdünntes Lavendelöl großflächig im Gesicht aufzutragen. Auch wenn es zu den hautverträglicheren ätherischen Ölen gehört, kann die pure Anwendung die Haut auf Dauer sensibilisieren. Weitere Sicherheitshinweise und Informationen zum Patch-Test finden Sie im Artikel zu Lavendelöl-Nebenwirkungen und Dosierung.
Lavendelöl-Toner gegen fettige und unreine Haut
Ein selbstgemachter Toner eignet sich für die tägliche Pflege bei öliger, zu Akne neigender Haut. Mischen Sie 5 Tropfen Lavendelöl mit 50 ml Hamameliswasser (Witch Hazel) und schütteln Sie die Mischung vor jeder Anwendung gut durch. Tragen Sie den Toner nach der Reinigung mit einem Wattepad auf das Gesicht auf. Das Hamameliswasser wirkt adstringierend, das Lavendelöl antibakteriell und talgregulierend.
Lavendelöl gegen Hautalterung und Falten
Lavendelöl kann die Hautalterung auf zwei Ebenen verlangsamen: Seine antioxidativen Inhaltsstoffe neutralisieren freie Radikale, die durch UV-Strahlung, Umweltverschmutzung und Stress entstehen, und es stimuliert nachweislich die Kollagensynthese in der Haut. In einem Tiermodell steigerte die topische Anwendung von Lavendelöl die Expression von Kollagen Typ I und Typ III bereits nach 4 Tagen – begleitet von einer erhöhten Anzahl kollagenproduzierender Fibroblasten und einer Hochregulierung des Wachstumsfaktors TGF-β.[3]
Kollagen Typ I und III sind für die Festigkeit und Elastizität der Gesichtshaut verantwortlich. Ab dem 25. Lebensjahr sinkt die körpereigene Kollagenproduktion um etwa 1 % pro Jahr. Obwohl die bisherigen Ergebnisse überwiegend aus Tier- und In-vitro-Studien stammen, deuten sie darauf hin, dass Lavendelöl die kollagenabbauenden Prozesse durch oxidativen Stress bremsen kann. Ein systematischer Review aus dem Jahr 2020 bestätigte über 20 Studien hinweg eine beschleunigte Wundheilung, erhöhte Kollagenexpression und verstärkte Geweberemodellierung durch Lavendelöl.[7]
Für eine intensivere Anti-Aging-Wirkung lässt sich Lavendelöl gut mit Hagebuttenöl kombinieren. Hagebuttenöl ist reich an Vitamin C und Transretinsäure, die die Kollagenproduktion zusätzlich ankurbeln.
Gesichtsöl-Rezepte mit Lavendelöl
Die folgenden Rezepte verwenden Lavendelöl in sicherer Verdünnung von 1–2 % und lassen sich in wenigen Minuten zubereiten. Verwenden Sie ausschließlich hochwertiges, 100 % naturreines ätherisches Lavendelöl aus Lavandula angustifolia – Hinweise zur Auswahl finden Sie im Kaufratgeber für Lavendelöl.
Beruhigendes Gesichtsöl für empfindliche Haut
| Zutat | Menge | Funktion |
|---|---|---|
| Jojobaöl | 15 ml | Dem Hauttalg ähnlich, zieht schnell ein |
| Mandelöl | 15 ml | Rückfettend, beruhigend |
| Lavendelöl | 4 Tropfen | Entzündungshemmend, hautberuhigend |
Mischen Sie die Öle in einer dunklen Glasflasche mit Pipette. Tragen Sie abends 3–4 Tropfen auf die gereinigte, noch leicht feuchte Gesichtshaut auf. Die leichte Feuchtigkeit auf der Haut hilft dem Öl, schneller einzuziehen und die Wirkstoffe tiefer in die Epidermis zu transportieren.
Anti-Aging-Serum mit Lavendelöl und Vitamin E
| Zutat | Menge | Funktion |
|---|---|---|
| Jojobaöl | 10 ml | Leichte, nicht komedogene Basis |
| Hagebuttenöl | 10 ml | Vitamin C, Transretinsäure, Kollagenstimulation |
| Vitamin-E-Öl (Tocopherol) | 5 Tropfen | Antioxidans, verlängert Haltbarkeit |
| Lavendelöl | 4 Tropfen | Antioxidativ, kollagenfördernd |
Alle Zutaten in einer 30-ml-Braunglasflasche mischen. Abends nach der Reinigung 2–3 Tropfen sanft in Gesicht und Hals einmassieren. Kühl und dunkel lagern; innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen.
Akne-Serum für unreine Haut
| Zutat | Menge | Funktion |
|---|---|---|
| Jojobaöl | 20 ml | Reguliert Talgproduktion, verstopft keine Poren |
| Lavendelöl | 4 Tropfen | Antibakteriell, entzündungshemmend |
| Teebaumöl | 2 Tropfen | Verstärkt antibakterielle Wirkung gegen C. acnes |
Die Kombination aus Lavendelöl und Teebaumöl nutzt die Stärken beider Öle: Teebaumöl hat die stärkere antimikrobielle Wirkung, Lavendelöl gleicht seine austrocknende Wirkung aus und ergänzt die Entzündungshemmung. Tragen Sie das Serum abends auf die Problemzonen auf. Bei Hautreizungen reduzieren Sie die Teebaumöl-Menge auf 1 Tropfen oder lassen Sie es ganz weg.
Gesichtsdampfbad mit Lavendelöl
Ein Dampfbad mit Lavendelöl öffnet die Poren, löst Talg und abgestorbene Hautzellen und transportiert die antibakteriellen Inhaltsstoffe tief in die Haut – eine ideale Vorbereitung vor der Anwendung eines Gesichtsöls oder einer Maske. Geben Sie 3–5 Tropfen Lavendelöl in eine Schüssel mit heißem Wasser (ca. 70 °C, nicht kochend). Halten Sie Ihr Gesicht mit einem Handtuch über dem Kopf im Abstand von etwa 30 cm über die Schüssel. 5–10 Minuten reichen aus.
Achten Sie darauf, dass der Dampf nicht zu heiß ist. Verbrühungsgefahr besteht bei kochendem Wasser oder wenn Sie den Abstand unterschreiten. Bei empfindlicher Haut oder Rosazea ist ein Dampfbad nicht geeignet, da die Wärme Rötungen verstärken kann. Führen Sie das Dampfbad höchstens 1–2 Mal pro Woche durch, um die Haut nicht auszutrocknen.
Morgen- oder Abendroutine – wann wirkt Lavendelöl besser?
Lavendelöl entfaltet seine volle Wirkung am besten in der Abendroutine. Der Hauptgrund: Die Haut regeneriert sich nachts stärker als tagsüber, und die kollagenstimulierende Wirkung des Lavendelöls unterstützt diesen natürlichen Reparaturprozess. Zusätzlich fördert der Duft von Lavendelöl nachweislich die Schlafqualität – ein angenehmer Nebeneffekt, über den Sie mehr im Artikel Lavendelöl zum Einschlafen erfahren.
Abendroutine (empfohlen):
- Gesicht gründlich reinigen und sanft trockentupfen
- Optional: Dampfbad mit Lavendelöl (1–2 Mal pro Woche)
- Gesichtsöl oder Serum mit Lavendelöl auftragen (3–4 Tropfen)
- Sanft einmassieren und über Nacht einwirken lassen
Morgenroutine (optional):
- Gesicht mit lauwarmem Wasser reinigen
- Lavendelöl-Toner auftragen (bei unreiner Haut)
- Feuchtigkeitspflege und Sonnenschutz – Lavendelöl ersetzt keinen UV-Schutz
Wenn Sie Lavendelöl morgens verwenden, wählen Sie eine leichte Variante wie den Toner. Gesichtsöle können unter Make-up glänzen und sind daher für die Abendanwendung besser geeignet.
Welche Haut verträgt Lavendelöl im Gesicht?
Lavendelöl eignet sich für die meisten Hauttypen, weil es nicht komedogen ist und die Talgproduktion reguliert statt sie zu blockieren. Normale, fettige und Mischhaut profitieren am stärksten – trockene Haut benötigt ein reichhaltigeres Trägeröl wie Mandelöl als Basis.
| Hauttyp | Empfohlenes Trägeröl | Lavendelöl-Konzentration |
|---|---|---|
| Fettige / unreine Haut | Jojobaöl | 2 % (6 Tropfen / 10 ml) |
| Normale / Mischhaut | Jojobaöl + Arganöl (1:1) | 1,5 % (4–5 Tropfen / 10 ml) |
| Trockene Haut | Mandelöl oder Avocadoöl | 1 % (3 Tropfen / 10 ml) |
| Empfindliche Haut / Rosazea | Mandelöl | 0,5 % (1–2 Tropfen / 10 ml) |
| Reife Haut | Hagebuttenöl + Jojobaöl (1:1) | 1,5 % (4–5 Tropfen / 10 ml) |
Führen Sie vor der ersten Gesichtsanwendung immer einen Patch-Test durch: Tragen Sie eine kleine Menge des verdünnten Öls auf die Innenseite des Unterarms auf und warten Sie 24 Stunden. Tritt keine Rötung oder Reizung auf, ist die Anwendung im Gesicht unbedenklich.
Sicherheit und Qualität
Verwenden Sie für die Gesichtspflege ausschließlich ätherisches Öl aus Echtem Lavendel (Lavandula angustifolia). Lavandin-Öl (Lavandula x intermedia) enthält mehr Campher, der die Gesichtshaut reizen kann. Detaillierte Informationen zu Qualitätsmerkmalen, Bio-Siegeln und Preisunterschieden finden Sie im oben verlinkten Kaufratgeber.
Alle ätherischen Öle gehören verdünnt auf die Haut – auch Lavendelöl. Unverdünntes Lavendelöl kann bei wiederholter Anwendung zu einer Kontaktsensibilisierung führen. Schwangere, Stillende und Eltern von Kleinkindern sollten vor der Anwendung im Gesicht ärztlichen Rat einholen. Für vollständige Hinweise zu Nebenwirkungen und Kontraindikationen lesen Sie den oben verlinkten Sicherheitsartikel.
Wer sich auch für die Pflege von Kopfhaut und Haaren mit Lavendelöl interessiert, wird im Artikel Lavendelöl für die Haare fündig.
Häufige Fragen
Kann ich Lavendelöl pur auf das Gesicht auftragen?
Punktuell auf einen einzelnen Pickel ist die pure Anwendung eines einzelnen Tropfens vertretbar. Für die großflächige Gesichtspflege sollten Sie Lavendelöl jedoch immer mit einem Trägeröl wie Jojobaöl verdünnen (1–2 %, also 3–6 Tropfen pro 10 ml Trägeröl). Die wiederholte, unverdünnte Anwendung kann die Haut sensibilisieren und allergische Reaktionen auslösen.
Verstopft Lavendelöl die Poren?
Nein. Lavendelöl ist nicht komedogen und verstopft die Poren nicht. Im Gegenteil: Es reguliert die Talgproduktion und wirkt antibakteriell, was die Bildung von Mitessern und Pickeln reduzieren kann. Achten Sie jedoch darauf, dass auch das gewählte Trägeröl nicht komedogen ist – Jojobaöl und Arganöl sind gute Optionen, während Kokosöl die Poren verstopfen kann.
Wie schnell wirkt Lavendelöl bei Akne im Gesicht?
Bei einzelnen Pickeln kann eine Verbesserung innerhalb von 1–3 Tagen sichtbar sein. Für eine deutliche Verbesserung des Hautbilds bei mittelschwerer Akne sollten Sie eine regelmäßige Anwendung über 4–8 Wochen einplanen. Eine klinische Studie zeigte nach 4 Wochen eine signifikante Reduktion der Akne-Bakterien und der entzündlichen Läsionen.[6]
Ist Lavendelöl besser als Teebaumöl gegen Pickel?
Beide Öle haben unterschiedliche Stärken. Teebaumöl besitzt eine stärkere direkte antimikrobielle Wirkung gegen C. acnes, trocknet die Haut aber stärker aus. Lavendelöl ist hautverträglicher, reguliert zusätzlich die Talgproduktion und hat eine beruhigende Wirkung auf gereizte Haut. Bei empfindlicher Gesichtshaut ist Lavendelöl die schonendere Wahl. Für hartnäckige Akne kann eine Kombination beider Öle (in verdünnter Form) besonders wirksam sein.
Hilft Lavendelöl wirklich gegen Falten?
Lavendelöl kann bestehende tiefe Falten nicht beseitigen, aber den Alterungsprozess der Haut verlangsamen. Studien zeigen, dass Lavendelöl die Synthese von Kollagen Typ I und III anregt und antioxidativ wirkt.[3] Die bisherigen Ergebnisse stammen überwiegend aus Tier- und In-vitro-Studien; große klinische Studien am Menschen stehen noch aus. Als Bestandteil einer konsequenten Pflegeroutine – kombiniert mit Sonnenschutz – kann Lavendelöl jedoch dazu beitragen, feine Linien zu mildern und die Hautelastizität zu unterstützen.
Quellen
- Jäger, W., Buchbauer, G., Jirovetz, L., & Fritzer, M. (1992). Percutaneous absorption of lavender oil from a massage oil. Journal of the Society of Cosmetic Chemists, 43(1), 49–54.
- Nurzyńska-Wierdak, R., Pietrasik, D., & Walasek-Janusz, M. (2023). Essential Oils in the Treatment of Various Types of Acne – A Review. Plants, 12(1), 90. doi:10.3390/plants12010090
- Mori, H. M., Kawanami, H., Kawahata, H., & Aoki, M. (2016). Wound healing potential of lavender oil by acceleration of granulation and wound contraction through induction of TGF-β in a rat model. BMC Complementary and Alternative Medicine, 16, 144. doi:10.1186/s12906-016-1128-7
- Peana, A. T., D'Aquila, P. S., Panin, F., Serra, G., Pippia, P., & Moretti, M. D. L. (2002). Anti-inflammatory activity of linalool and linalyl acetate constituents of essential oils. Phytomedicine, 9(8), 721–726. doi:10.1078/094471102321621322
- Białoń, M., Krzyśko-Łupicka, T., Nowakowska-Bogdan, E., & Wieczorek, P. (2019). Chemical Composition of Two Different Lavender Essential Oils and Their Effect on Facial Skin Microbiota. Molecules, 24(18), 3270. doi:10.3390/molecules24183270
- Zu, Y., Yu, H., Liang, L., Fu, Y., Efferth, T., Liu, X., & Wu, N. (2010). Activities of Ten Essential Oils towards Propionibacterium acnes and PC-3, A-549 and MCF-7 Cancer Cells. Molecules, 15(5), 3200–3210. doi:10.3390/molecules15053200 | Park, T. H., & Park, B. R. (2019). Antimicrobial and Improvement Effects of Tea Tree and Lavender Oils on Acne Lesions. Journal of the Korean Society of Cosmetology, 19(5), 1088–1096.
- Samuelson, R., Lobl, M., Higgins, S., Clarey, D., & Wysong, A. (2020). The Effects of Lavender Essential Oil on Wound Healing: A Review of the Current Evidence. Journal of Alternative and Complementary Medicine, 26(8), 680–690. doi:10.1089/acm.2019.0286
- Cardia, G. F. E., Silva-Filho, S. E., Silva, E. L., et al. (2018). Effect of Lavender (Lavandula angustifolia) Essential Oil on Acute Inflammatory Response. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 2018, 1413940. doi:10.1155/2018/1413940
- Kazemi, M., Mohammadifar, M., Aghadavoud, E., Vakili, Z., Aarabi, M. H., & Talaei, S. A. (2020). Deep skin wound healing potential of lavender essential oil and licorice extract in a nanoemulsion form: Biochemical, histopathological and gene expression evidences. Journal of Tissue Viability, 29(2), 116–124. doi:10.1016/j.jtv.2020.03.004
- Mishra, R., Prem Kumar, B., Sethi, K. K., Khatik, R., & Biswal, S. (2022). A combination of linalool and linalyl acetate synergistically alleviates imiquimod-induced psoriasis-like skin inflammation in BALB/c mice. Frontiers in Pharmacology, 13, 913174. doi:10.3389/fphar.2022.913174