Coloriertes Haar braucht besondere Aufmerksamkeit: Haarfärbemittel greifen die Schuppenschicht (Kutikula) an und entziehen dem Haar Proteine sowie Feuchtigkeit.[1] Genau hier setzt Kokosöl für die Haare an – es ist eines der wenigen Öle, das dank seiner niedrigen Molekülmasse tatsächlich in den Haarschaft eindringen und dort von innen heraus schützen kann.[2] Im Gegensatz zu vielen synthetischen Pflegeprodukten ist Kokosöl frei von Silikonen, Parabenen und Sulfaten und eignet sich damit ideal als natürliche Intensivpflege nach dem Färben.
In diesem Artikel erfahren Sie, warum Kokosöl gerade für gefärbtes Haar so wertvoll ist, wie Sie es richtig anwenden und was die Wissenschaft zu seiner Wirksamkeit sagt.
Warum coloriertes Haar besondere Pflege braucht
Beim Färben mit permanenten Haarfarben werden die Haarschuppen durch Ammoniak oder vergleichbare Alkalien geöffnet, damit Farbpigmente in den Kortex des Haares gelangen können. Dieser chemische Prozess schädigt die Kutikula dauerhaft und macht das Haar anfälliger für Proteinverlust, Trockenheit und Bruch.[3] Je häufiger gefärbt wird, desto stärker ist dieser Effekt – das Haar verliert an Elastizität, wird spröde und die Farbe verblasst schneller.
Zusätzlich können äußere Faktoren wie UV-Strahlung, heißes Styling und aggressive Shampoos (insbesondere solche mit Sulfaten) den Farbverlust beschleunigen. Coloriertes Haar braucht daher Pflege, die zwei Aufgaben gleichzeitig erfüllt: die beschädigte Haarstruktur reparieren und die Farbpigmente möglichst lange im Haar halten. Kokosöl kann beides – und das auf natürliche Weise.
Wie Kokosöl auf gefärbtem Haar wirkt
Was Kokosöl von den meisten anderen Pflanzenölen unterscheidet, ist seine Fähigkeit, tatsächlich ins Innere des Haarschafts zu gelangen. Studien mittels Sekundärionen-Massenspektrometrie (TOF-SIMS) haben gezeigt, dass Kokosöl – im Gegensatz zu Mineralöl oder Sonnenblumenöl – bis in den Kortex des Haares vordringt.[4] Der Grund: Kokosöl besteht zu rund 50 % aus Laurinsäure, einer mittelkettigen Fettsäure mit geringem Molekulargewicht und geradliniger Kettenstruktur. Diese Eigenschaften verleihen dem Öl eine hohe Affinität zu Haarproteinen (Keratin).[2]
Für coloriertes Haar ergeben sich daraus konkrete Vorteile:
- Schutz vor Proteinverlust: Die Landmark-Studie von Rele und Mohile (2003) zeigte, dass Kokosöl als einziges der getesteten Öle den Proteinverlust bei geschädigtem und ungeschädigtem Haar signifikant reduzieren konnte – sowohl als Vor- als auch als Nachwäsche-Behandlung.[2] Da chemisch behandeltes Haar ohnehin weniger Protein enthält, ist dieser Schutz für gefärbtes Haar besonders relevant.
- Feuchtigkeitsversorgung von innen: Indem Kokosöl in das Haar penetriert, reduziert es die sogenannte hygroskopische Quellung – also das übermäßige Aufnehmen und Abgeben von Wasser, das die Kutikula weiter beschädigt.[5] Das Haar bleibt geschmeidiger und die Schuppenschicht glatter, was die eingelagerten Farbpigmente besser schützt.
- Verlängerung der Farbhaltbarkeit: Eine intakte, glatte Kutikula hält Farbmoleküle länger im Haarinneren. Kokosöl unterstützt dies, indem es die aufgeraute Schuppenschicht von innen heraus stabilisiert. So verblasst die Haarfarbe langsamer – und das Haar sieht auch Wochen nach dem Färben noch frisch und glänzend aus.
- Natürlicher Hitzeschutz: Kokosöl bildet auf dem Haar einen dünnen Lipidfilm, der beim Föhnen oder Glätten einen gewissen Schutz bietet.[3] Gerade coloriertes Haar, das bereits durch das Färben vorgeschädigt ist, profitiert von dieser zusätzlichen Barriere beim Styling.
Wichtig zu wissen: Kokosöl selbst entzieht dem Haar keine Farbpigmente und verursacht kein Ausbleichen der Haarfarbe. Die Hauptursachen für verblassende Farbe sind häufiges Waschen mit sulfathaltigen Shampoos, UV-Strahlung und mechanische Beanspruchung – nicht die Anwendung von Pflanzenölen.
Anwendung von Kokosöl auf coloriertem Haar
Damit Kokosöl seine volle Wirkung für Ihr gefärbtes Haar entfalten kann, kommt es auf die richtige Anwendung an. Die folgenden Methoden haben sich in der Praxis bewährt:
Kokosöl als Pre-Wash-Behandlung (vor dem Waschen)
Die wissenschaftlich am besten belegte Methode ist die Anwendung als Pre-Wash-Treatment.[2] Tragen Sie eine kleine Menge (etwa haselnussgroß bei schulterlangem Haar) natives Kokosöl auf das trockene Haar auf – von den Spitzen bis etwa zur Mitte, bei Bedarf auch auf die Kopfhaut. Lassen Sie das Öl mindestens 30 Minuten, idealerweise über Nacht einwirken. So kann das Öl tief in den Haarschaft eindringen und den Proteinverlust beim anschließenden Waschen minimieren. Waschen Sie das Haar danach mit einem milden, sulfatfreien Shampoo aus.
Kokosöl als Leave-in-Pflege
Für den täglichen Einsatz eignet sich eine sehr kleine Menge (erbsengroß) Kokosöl als Leave-in. Verreiben Sie das Öl in den Handflächen, bis es flüssig wird, und verteilen Sie es in den Haarspitzen und Längen. Diese Methode glättet abstehende Schuppen, verleiht Glanz und schützt die Haarenden vor dem Austrocknen – ohne das Haar zu beschweren.
Kokosöl-Haarmaske für intensive Pflege
Für eine wöchentliche Intensivkur können Sie Kokosöl mit anderen natürlichen Zutaten kombinieren:
- Kokosöl-Honig-Maske: Mischen Sie 2 Esslöffel erwärmtes Kokosöl mit 1 Esslöffel Honig. Honig ist ein natürliches Feuchthaltemittel (Humektant), das Wasser im Haar bindet. Diese Kombination spendet intensiv Feuchtigkeit, ohne die Farbe anzugreifen.
- Kokosöl mit Aloe Vera: Ergänzen Sie 2 Esslöffel Kokosöl mit 1 Esslöffel frischem Aloe-Vera-Gel. Diese Mischung beruhigt die Kopfhaut und versorgt das Haar zusätzlich mit Feuchtigkeit und Vitaminen.
- Kokosöl-Avocado-Maske: Vermengen Sie 2 Esslöffel Kokosöl mit einer halben reifen Avocado. Die Fettsäuren und das Vitamin E der Avocado ergänzen die Pflegewirkung des Kokosöls optimal für stark beanspruchtes, coloriertes Haar.
Tragen Sie die jeweilige Maske auf das feuchte Haar auf, wickeln Sie ein Handtuch oder eine Duschhaube um den Kopf und lassen Sie die Maske 20 bis 30 Minuten einwirken. Anschließend gründlich ausspülen.
Häufigkeit und Dosierung
Für coloriertes Haar empfiehlt sich eine Pre-Wash-Behandlung ein- bis zweimal pro Woche. Die Leave-in-Pflege kann bei Bedarf täglich verwendet werden, wobei weniger mehr ist – zu viel Öl kann das Haar fettig und schwer wirken lassen. Tipp: Feines Haar reagiert empfindlicher auf Öle; beginnen Sie hier mit einer besonders kleinen Menge und steigern Sie bei Bedarf. Dickeres, poröses Haar verträgt in der Regel mehr Kokosöl und profitiert stärker von der Einwirkzeit über Nacht.
Kokosöl vor dem Färben: Schutz während des Prozesses
Kokosöl kann nicht nur nach, sondern auch vor dem Färben eingesetzt werden. Eine dünne Schicht Kokosöl auf dem Haar und der Kopfhaut vor der Farbbehandlung schafft eine schützende Barriere gegen die aggressiven Chemikalien im Haarfärbemittel. Die im Öl enthaltene Laurinsäure kann den Proteinverlust während des chemischen Prozesses nachweislich reduzieren.[2]
Dabei gilt: Tragen Sie das Kokosöl sparsam und gleichmäßig auf – eine zu dicke Schicht kann die Aufnahme der Farbpigmente beeinträchtigen. Es empfiehlt sich, das Öl mindestens eine Stunde vor dem Färben aufzutragen und leicht einmassieren zu lassen, damit es teilweise in das Haar absorbiert wird. Viele Friseurinnen und Friseure nutzen diese Technik, um die Haarqualität ihrer Kundinnen bei regelmäßigen Färbungen zu erhalten.
Was sagt die Wissenschaft? Studienlage im Überblick
Die Wirksamkeit von Kokosöl auf Haar ist im Vergleich zu anderen natürlichen Ölen relativ gut erforscht. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:
Die vielzitierte Studie von Rele und Mohile, veröffentlicht im Journal of Cosmetic Science, verglich die Schutzwirkung von Kokosöl, Sonnenblumenöl und Mineralöl auf verschiedene Haartypen. Das Ergebnis war eindeutig: Nur Kokosöl konnte den Proteinverlust bei geschädigtem und ungeschädigtem Haar sowohl vor als auch nach dem Waschen signifikant reduzieren.[2] Die Forscher führten dies auf die einzigartige Zusammensetzung von Kokosöl zurück – die hohe Konzentration an Laurinsäure und das geringe Molekulargewicht ermöglichen eine Penetration in den Haarschaft, die andere Öle nicht erreichen.
Diese Penetrationsfähigkeit wurde später durch Ruetsch et al. (2001) mittels Massenspektrometrie direkt nachgewiesen: Kokosöl drang bis ins Zentrum der Haarfaser vor, während Mineralöl an der Oberfläche verblieb.[4] Keis et al. (2005) bestätigten zudem, dass die kapillare Adhäsion zwischen mit Kokosöl behandelten Haarfasern über die Zeit abnimmt – ein weiterer Beleg für die schrittweise Absorption des Öls ins Haarinnere.[5]
Gode et al. (2012) quantifizierten die Penetration erstmals mithilfe von radioaktiv markiertem Kokosöl und ermittelten eine Absorption von 14,5–26,3 % des Ölgewichts bezogen auf das Haargewicht – ein bemerkenswert hoher Wert.[6]
Spezifische Studien zu Kokosöl auf coloriertem Haar sind aktuell noch begrenzt. Die bestehende Evidenz zur Reduktion von Proteinverlust und Stärkung der Haarstruktur lässt sich jedoch direkt auf chemisch behandeltes Haar übertragen, da die Schadenmechanismen (Kutikulaschädigung, Proteinverlust, Feuchtigkeitsverlust) identisch sind.[3]
Kokosöl im Vergleich zu anderen Ölen für coloriertes Haar
Nicht jedes Pflanzenöl eignet sich gleichermaßen für coloriertes Haar. Der entscheidende Unterschied liegt in der Penetrationsfähigkeit: Öle mit hohem Anteil an mittelkettigen, gesättigten Fettsäuren dringen besser in den Haarschaft ein als Öle mit langkettigen oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren.[5]
Kokosöl sticht hier besonders hervor: Dank seiner Laurinsäure-Zusammensetzung bietet es den tiefsten Schutz von innen. Arganöl und Jojobaöl wirken hingegen stärker an der Haaroberfläche – sie glätten die Kutikula und verleihen Glanz, dringen aber weniger tief ein. Für eine umfassende Pflege von gefärbtem Haar kann die Kombination sinnvoll sein: Kokosöl als Tiefenpflege (Pre-Wash) und ein leichteres Trägeröl als Leave-in für den täglichen Glanz.
Mandelöl und Avocadoöl sind weitere gute Begleiter, die ergänzende Nährstoffe wie Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren liefern. Vermeiden sollten Sie reine Mineralöle – diese legen sich nur auf die Haaroberfläche, ohne tatsächlich einzudringen, und können bei regelmäßiger Anwendung zu Build-up führen.[2]
Häufige Fehler bei der Pflege von coloriertem Haar mit Kokosöl
Auch wenn Kokosöl ein ausgezeichnetes Pflegemittel ist, gibt es einige Fehler, die den Effekt mindern oder das Ergebnis verschlechtern können:
- Zu viel Öl verwenden: Besonders bei feinem Haar führt ein Übermaß an Kokosöl dazu, dass das Haar platt und strähnig wirkt. Beginnen Sie immer mit einer kleinen Menge und steigern Sie bei Bedarf.
- Kokosöl direkt nach dem Färben auftragen: Warten Sie mindestens 48 bis 72 Stunden nach dem Färben, bevor Sie Kokosöl anwenden. In den ersten Tagen nach der Farbbehandlung schließt sich die Kutikula noch und die Farbpigmente oxidieren und setzen sich fest. Zu frühes Auftragen von Öl könnte diesen Prozess stören.
- Sulfathaltige Shampoos verwenden: Auch das beste Kokosöl-Treatment bringt wenig, wenn Sie Ihr Haar anschließend mit aggressiven Shampoos waschen. Sulfate (wie Sodium Lauryl Sulfate) öffnen die Schuppenschicht und beschleunigen den Farbverlust.[3] Setzen Sie auf milde, sulfatfreie Shampoos.
- Nur die Längen pflegen: Vergessen Sie die Kopfhaut nicht. Eine gesunde Kopfhaut bildet die Grundlage für kräftiges, gesundes Haarwachstum – das gilt besonders bei regelmäßig gefärbtem Haar.
Worauf Sie beim Kauf von Kokosöl achten sollten
Für die Haarpflege eignet sich natives, kaltgepresstes (Virgin) Kokosöl am besten. Dieses wird ohne Hitze oder chemische Lösungsmittel gewonnen und behält dadurch seine wertvollen Inhaltsstoffe – insbesondere den hohen Laurinsäure-Gehalt, der für die Penetration in den Haarschaft entscheidend ist.[2]
Achten Sie auf folgende Qualitätsmerkmale:
- Bezeichnung „nativ" oder „virgin": Nur kaltgepresste Öle enthalten das volle Spektrum an Fettsäuren und Nährstoffen.
- Bio-Zertifizierung: Bio-Kokosöl ist frei von Pestiziden und Schadstoffen, die bei der Anwendung auf Haar und Kopfhaut auf die Haut gelangen könnten.
- Keine Zusätze: Reines Kokosöl enthält nur eine Zutat – Kokosöl. Meiden Sie Produkte mit zugesetzten Parfümstoffen, Konservierungsmitteln oder Silikonen.
- Konsistenz: Hochwertiges Kokosöl ist bei Raumtemperatur unter 25 °C fest und wird bei Körpertemperatur flüssig. Es hat einen milden, natürlichen Kokosduft und eine weiße bis leicht gelbliche Farbe.
Häufig gestellte Fragen
Kann Kokosöl meine Haarfarbe verändern oder ausbleichen?
Nein. Kokosöl besitzt keine bleichenden Eigenschaften und greift Farbpigmente nicht an. Es schützt im Gegenteil die Haarstruktur und kann so dazu beitragen, die Farbhaltbarkeit zu verlängern. Verblasst Ihre Haarfarbe trotz Kokosöl-Anwendung, sind meist andere Faktoren verantwortlich – etwa häufiges Waschen, UV-Strahlung oder sulfathaltige Shampoos.
Ist Kokosöl auch für blondiertes Haar geeignet?
Ja, gerade für blondiertes Haar ist Kokosöl besonders empfehlenswert. Blondierungen strapazieren das Haar stärker als herkömmliche Färbungen, da beim Aufhellen mehr Protein und Feuchtigkeit verloren geht. Die Studie von Rele und Mohile bestätigte die Schutzwirkung von Kokosöl auch bei chemisch geschädigtem Haar.[2]
Wie lange sollte Kokosöl im gefärbten Haar einwirken?
Für optimale Ergebnisse empfehlen sich mindestens 30 Minuten – je länger, desto besser. Eine Einwirkzeit über Nacht ermöglicht die tiefste Penetration.[5] Wickeln Sie das Haar dazu in ein Handtuch oder eine Schlafhaube, um Ihre Bettwäsche zu schützen.
Kann ich Kokosöl mit ätherischen Ölen für coloriertes Haar mischen?
Grundsätzlich ja, allerdings sollten ätherische Öle niemals pur und nur stark verdünnt angewendet werden. Lavendelöl (2–3 Tropfen auf 2 Esslöffel Kokosöl) eignet sich gut zur Beruhigung der Kopfhaut. Vermeiden Sie ätherische Öle direkt nach dem Färben, da sie den pH-Wert beeinflussen können.
Ist Kokosöl komedogen auf der Kopfhaut?
Kokosöl hat einen Komedogenitäts-Index von 4 (auf einer Skala von 0–5) und gilt damit als eher komedogen. Für die meisten Kopfhauttypen ist das unproblematisch, da die Kopfhaut andere Eigenschaften hat als die Gesichtshaut. Wenn Sie jedoch zu fettiger Kopfhaut oder Schuppen neigen, tragen Sie Kokosöl nur auf die Haarlängen auf und sparen Sie den Ansatz aus.
Fazit
Kokosöl gehört zu den wissenschaftlich am besten untersuchten natürlichen Haarpflegemitteln und bietet für coloriertes Haar nachweisbare Vorteile: Es reduziert Proteinverlust, spendet Feuchtigkeit von innen und kann so dazu beitragen, die Farbe länger lebendig zu halten.[2] Die einzigartige Fähigkeit der Laurinsäure, tief in den Haarschaft einzudringen, unterscheidet Kokosöl von den meisten anderen Pflanzenölen und macht es zu einer besonders effektiven Pflege für chemisch behandeltes Haar.
Für die besten Ergebnisse nutzen Sie natives Kokosöl als regelmäßige Pre-Wash-Behandlung, ergänzt durch eine sparsame Leave-in-Pflege in den Spitzen. In Kombination mit einem milden, sulfatfreien Shampoo und der Vermeidung übermäßiger Hitze schaffen Sie optimale Bedingungen, damit Ihr gefärbtes Haar gesund, glänzend und farbintensiv bleibt.
Quellenverzeichnis
- Gavazzoni Dias, M. F. R. (2015). Hair Cosmetics: An Overview. International Journal of Trichology, 7(1), 2–15. doi:10.4103/0974-7753.153450. PMC 4387693
- Rele, A. S., & Mohile, R. B. (2003). Effect of mineral oil, sunflower oil, and coconut oil on prevention of hair damage. Journal of Cosmetic Science, 54(2), 175–192. PMID: 12715094
- Gavazzoni Dias, M. F. R., Loures, A. F., & Ekelem, C. (2021). Hair Cosmetics for the Hair Specialist. Indian Journal of Plastic Surgery, 54(4), 507–513. doi:10.1055/s-0041-1739241. PMID: 34984093
- Ruetsch, S. B., Kamath, Y. K., Rele, A. S., & Mohile, R. B. (2001). Secondary ion mass spectrometric investigation of penetration of coconut and mineral oils into human hair fibers: Relevance to hair damage. Journal of Cosmetic Science, 52(3), 169–184. PMID: 11413497
- Keis, K., Persaud, D., Kamath, Y. K., & Rele, A. S. (2005). Investigation of penetration abilities of various oils into human hair fibers. Journal of Cosmetic Science, 56(5), 283–295. PMID: 16258695
- Gode, V., Bhalla, N., Shirhatti, V., Mhaskar, S., & Kamath, Y. (2012). Quantitative measurement of the penetration of coconut oil into human hair using radiolabeled coconut oil. Journal of Cosmetic Science, 63(1), 27–31. PMID: 22376754