Karottenöl

Das wohl bekannteste und wichtigste Wurzelgemüse, welches in den Küchen der ganzen Welt zum Einsatz kommt, ist die Karotte. In diesem Gemüse finden sich sehr heilsame und nahrhafte Inhaltsstoffe, deren Eigenschaften bereits im 16. Jahrhundert in Frankreich als Heilmittel gegen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt wurden. Seit dieser Zeit ist die Karotte auch als Blutreiniger und Heilmittel bei Lebererkrankungen bekannt. Karottenöl

Zudem wurden zerkleinerte Karotten auf Geschwüre aufgelegt sowie bei Erkrankungen der Lunge, bei Darmentzündungen, bei Allergien und als nervenstärkendes Mittel eingesetzt. Karotten sind also nicht nur sprichwörtlich gut für die Augen, sondern auch für viele andere Organe. Insbesondere das ätherische Karottenöl kann heutzutage für viele Heilprozesse genutzt werden.

Auffälligste Eigenschaften des Karottenöls

Den besonderen Charakter erhält das Karottenöl durch die enthaltenen Carotine, die einen zellschützenden Effekt haben. Zudem stellen die Farbstoffe, die bei regelmäßiger Anwendung für eine Verfärbung der Haut führen, eine gesunde Alternative zur Hautbräunung durch UV-Strahlen dar. Die färbenden Eigenschaften können allerdings auch störend und unangenehm werden, da Karottenöl unter anderem Kleidungsstücke verfärben kann und sich nicht einfach wieder herauswaschen lässt. Die gesunde Hautfarbe, die durch die Anwendung von Karottenöl erzielt wird, ist allerdings auch umstritten. Viele Anwender fühlen sich durch die Bräune frischer, jugendlicher und schöner, während andere sich mit der Färbung der Haut eher verfremdet fühlen und sich über ein negatives Erscheinungsbild ärgern. Zudem kann das Karottenöl für manche Nasen einen unangenehmen Geruch verströmen. Wenn der Ölmischung allerdings einige Tropfen Rosenholzöl oder ein anderes natürliches Duftöl beigemischt wird, lässt sich dieses Problem lösen.

Gewinnung von Karottenöl

Das ätherische Öl aus der Karotte bzw. Möhre wird aus den Samen oder den Wurzeln der Pflanze gewonnen. Den zerkleinerten Pflanzenteilen wird per Wasserdampfdestillation das Öl entzogen. Das Öl hat eine gelbliche bis orange Färbung, ist extrem flüssig und duftet würzig bis pfeffrig. Das ätherische Öl kann allerdings nicht nur im Labor extrahiert werden, sondern kann durchaus auch selber hergestellt werden. Jedoch handelt es sich um eine recht langwierige Prozedur, bei der eine Menge Geduld notwendig ist. Benötigt werden für die Eigenherstellung lediglich Sesamöl und Karotten. Die Basis bilden 200 ml Sesamöl, dass leicht erwärmt werden muss. Dieses wird über eine in einem Einweckglas befindliche geriebene Karotte gegossen. Nachdem Sesamöl und Karotte gut vermischt wurden, wird das Glas fest verschlossen und an einem warmen Ort aufbewahrt. Gelegentlich sollte die Mischung in den folgenden Tagen einmal durchgeschüttelt werden. Nach zirka drei Wochen kann das Öl durch ein sauberes Küchentuch abgeseiht werden. Natürlich könnten die Karottenteile auch mit dem Öl zusammen erhitzt werden, aber dabei verlören die Karotten wertvolle Inhaltsstoffe, so dass das Karottenöl nicht mehr als hochwertig angesehen werden kann.

Karottenöl Inhaltsstoffe

Den meisten Leuten ist Karottenöl als Bestandteil von Sonnenölen bekannt. Allerdings ist hier der Anteil an diesem ätherischen Öl relativ gering. Dem Karottenöl wird eine heilende, pflegende Wirkung nachgesagt, welche durch die hervorragenden Inhaltsstoffe der Karotte geschuldet ist. In der Karotte ist beispielsweise ein hoher Anteil an Carotin enthalten. Zudem ist das Karottenöl reich an Vitamin A. Häufig wird dem Öl aus der Karotte auch ein anderes hochwertiges Öl wie Sesamöl, Mandelöl, Jojobaöl oder Sojaöl beigemischt. Die Hauptzutat bei der Herstellung von Karottenöl sollte aber die Möhre oder die Karotte mit ihrem hohen Anteil an Carotin sein. Die Gruppe der Carotinoide zählt hier auch dazu, da es sich um einen sekundären Pflanzenstoff handelt. Idealerweise ist Carotin fettlöslich. In der Karottenpflanze übernimmt das Carotin den Schutz vor schädlichen UV-Strahlen. Die gleichen Auswirkungen hat das Carotin auch auf den menschlichen Körper. So schützt es vor Zellschädigungen durch die UV-Strahlen der Sonne. Als Antioxidans bekämpft der Wirkstoff zudem freie Radikale, schützt das Immunsystem und hilft bei der Regeneration der Zellen. Im Karottenöl ist auch Vitamin A enthalten. Dieses Vitamin nimmt einen maßgeblichen Einfluss auf das Sehvermögen, stärkt das Immunsystem und beteiligt sich am Wachstum und Aufbau von Knochen und Zellen. Entsprechend wird die DNA geschützt. Auch an vielen Stoffwechselprozessen ist das Vitamin A beteiligt.

Wirkung von Karottenöl

Die Carotine in der Karottenpflanze beteiligen sich an der Photosynthese, wobei die Hauptaufgabe im Schutz des Gewächses vor den Folgen schädlicher UV-Strahlen besteht. In den Wurzeln bildet die Karotte Carotine aus, die den Schutz vor Infektionen und Ansteckungen übernehmen. Die Wirkung der natürlichen Farbstoffe auf den menschlichen Stoffwechsel sind bisher noch nicht vollständig geklärt und erforscht. Ebenso wie es noch nicht sicher ist, ob Carotine bei Krebserkrankungen hilfreich eingesetzt werden können. Was allerdings sicher ist, ist die Tatsache, dass Carotine die Charaktereigenschaft der Antioxidantien für einen zellschützenden Effekt mitbringen. Das gelborange Karottenöl, welches in der Wurzel enthalten ist, wird mittels Wasserdampfdestillation gewonnen und wirkt mit den naturbelassenen Inhaltsstoffen günstig im Bereich der

  • Straffung der Haut
  • Verjüngung der Zellen
  • und Erfrischung der Haut

Entsprechend ist Karottenöl häufig ein Bestandteil von industriell gefertigten Cremes, Hautölen und Masken. Das ätherische Öl der Karotte wird auch in Parfums als Inhaltsstoff zugesetzt. Im Gegensatz zu anderen ätherischen Ölen enthält Karottenöl Farbstoffe, die auch anderen Flüssigkeiten eine gelbe bis orange Färbung verleihen. Das Öl eignet sich hervorragend als Trägerstoff für pfeffrige, würzige Düfte. Karotten sollten in jedem Fall mit etwas Öl zubereitet und regelmäßig verzehrt werden, um die Reinigung des menschlichen Blutes zu gewährleisten. Karottenöl soll bei innerlicher Anwendung auch gegen Hautunreinheiten und Hautflecken wirken. Allerdings gibt es bisher keinerlei verlässliche Studien zur tatsächlichen Wirksamkeit von Karottenöl. Marginal wurden Karotten lediglich in einer Studie des Institute of Pharmacy der Pt. Ravishankar Shukla University in Indien, die sich mit dem Sonnenschutz durch Pflanzenöle beschäftigte, erwähnt. Da hier jedoch nicht der Sonnenschutzfaktor betrachtet wurde, sondern Karottenöl lediglich Bestandteil einer nicht näher bezeichneten Sonnenschutzcreme war, muss klar sein, dass sich alle Aussagen zur Wirkung des Karottenöls lediglich auf subjektive Erfahrungen stützen und nicht auf wissenschaftliche Ergebnisse.

Anwendungsgebiete von Karottenöl

Grundsätzlich sollte Karottenöl besser nur äußerlich angewendet werden. Eine leichte Massage am Abend ist für die Haut optimal. Wenn das Öl zur Gesichtspflege dienen soll, so kann es morgens und abends wie eine Creme auf die gereinigte Gesichtshaut aufgetragen werden. Als Make-up Grundlage ist das Öl allerdings nicht geeignet. Über eine Packung aus Karottenöl freuen sich die Haare. Das Öl kann in die Spitzen einmassiert werden und sollte dann zirka 15 Minuten einwirken. Danach sollte eine gründliche Spülung mit lauwarmem Wasser erfolgen. Wenn Magen-Darm-Beschwerden oder Gallenprobleme behandelt werden sollen, so sollten die Karotten mit ein wenig Fett zubereitet und verzehrt werden. Ein Verzehr von Karotten ist auch angezeigt, wenn Ekzeme, Akne oder Geschwüre bekämpft werden sollen. Karottenöl, welches aktuell als Trend in der Haut- und Haarpflege gehandelt wird, soll also für eine makellose, reine Haut und gesund aussehendes, glänzendes Haar sorgen. Ob Karottenöl diesen Ansprüchen gerecht werden kann, hängt jedoch von der individuellen Lebenssituation, der Person des Nutzers und der Art der Anwendung ab.

Karottenöl für die Haare

Karottenöl wird von Fachleuten auch für die Haarpflege empfohlen, da es das Haar mit Nährstoffen versorgt und das Haar bis in die Spitzen stärkt. Das Karottenöl stellt eine preisgünstige Alternative zu den teuren Haarpflegelinien, die teilweise recht unverträgliche Zusatzstoffe enthalten, dar. Zur Stärkung und Reparatur der Haarspitzen ist das Öl, auf jeden Fall zu empfehlen. Schließlich kann Spliss abgemildert und der Schädigung der Haare vorgebeugt werden. Warm aufgetragenes Karottenöl auf den Haarspitzen gilt als ideale Kurpackung. Das Öl sollte immer zirka 15 Minuten einwirken, bevor es mit warmem Wasser abgespült wird. Bei trockener Kopfhaut oder Schuppenbildung sollte Karottenöl nur sehr behutsam angewendet werden. Die natürlichen Carotine sorgen für eine Verfärbung der Kopfhaut, was vor allem bei hellem Haar zu unangenehmer Fleckenbildung führen kann. Wenn bei einer Kopfhaut eine Vorerkrankung vorliegt, so kann die Aufnahme des Karottenöls auf unterschiedliche Weise erfolgen. Im Zweifelsfall sollte vor einer Karottenöl-Massage der Kopfhaut ein Dermatologe zu Rate gezogen werden. Auf die Haarstruktur selbst wirkt sich der Farbstoff des Karottenöls in der Regel nicht aus.

Karottenöl zur Hautpflege

Im Allgemeinen stellt Karottenöl eine ideale Pflege für müde, blasse Haut dar. Da mit der Anwendung des Öls auch Unreinheiten beseitigt werden können und die Haut einen frischeren Teint annimmt, wird es gerne für die Gesichtspflege verwendet. Die regelmäßige Anwendung von Karottenöl hat schon vielen Akne-Patienten geholfen, die unreine Gesichtshaut besser in den Griff zu bekommen. Gerade diese Personen freuen sich über ein gleichmäßigeres Hautbild. Pickel und Mitesser gehen zurück und der Teint zeigt sich rosig und rein. Die Haut erhält durch die Behandlung mit dem Öl aus der Karotte ihre natürliche Frische zurück, was sich besonders im Gesicht bemerkbar macht. Zudem spendet Karottenöl Feuchtigkeit. Daher ist das Öl sowohl für die Tages- als auch für die Nachtpflege geeignet und empfehlenswert. Allerdings sollte es regelmäßig angewendet werden, eine tägliche Massage ist sinnvoll. Selbst Allergiker können für die Hautpflege problemlos Öl aus Karotten verwenden. Schließlich sind die meisten Pflegeprodukte ECO- und BIO-zertifiziert. Wer das Karottenöl hingegen selber zubereitet, der kann eh sicher sein, dass genau die Inhaltsstoffe und Bestandteile enthalten sind, die gewünscht werden.

Karottenöl für das Gesicht

Karottenöl bietet für die Haut einen natürlichen Zellschutz an. Das enthaltene Provitamin A unterstützt die Zellerneuerung der Hautzellen. Durch die Antioxidantien erhalten die Hautzellen zudem einen besonderen Schutz gegen Infektionen und Keime. Da das Zellwachstum unterstützt wird, sollte Karottenöl auch in die Anti-Aging-Pflege integriert werden. Der UV-Schutz, den das Öl bietet schützt vor den Auswirkungen durch schädliche UV-Strahlen. Allerdings wäre es grob fahrlässig, das Öl der Karotte als alleinigen UV-Schutz anzusehen. Zur Unterstützung einer guten Sonnenpflege ist es aber sehr empfehlenswert. Menschen, die mit einer unreinen Gesichtshaut zu kämpfen haben, können mit Karottenöl regulierend auf die fettigen, unreinen Stellen einwirken. Das Öl unterstützt beim Abklingen von Entzündungen, so dass die Bildung von Pickeln und Ekzemen zurückgedrängt wird. Entsprechend klärt sich das Hautbild der unreinen Haut. Zudem hat das Öl eine leicht trocknende Wirkung, von der fettige Haut profitieren kann. Insbesondere die Gesichtshaut ist für die leicht färbende Wirkung des Karottenöls empfänglich. Daher kann es gut als natürlicher Selbstbräuner verwendet werden. Allerdings hängt die Färbung der Haut jeweils vom Hauttyp ab. Daher sollte die Wirkung zunächst an nicht exponierter Stelle getestet werden.

Karottenöl selbst herstellen

Verbraucher, die kein fertiges Karottenöl kaufen möchten, können es durchaus selber herstellen. Ein großer Aufwand ist dazu nämlich nicht nötig. Die Zutaten sind üblicherweise in Supermärkten oder im Internet, ohne Probleme zu finden. Die Eigenproduktion stellt sicher, dass das Endprodukt frei von jeglichen Zusätzen oder Konservierungsstoffen ist. Das selbstgemachte Karottenöl kann als Hautpflege, als Sonnenschutz oder Gesichtspflege verwendet werden. Für die Gesichtspflege ist es sinnvoll, reines Sesamöl mit einem Tropfen Karottenöl zu vermischen, wenn es als gleichmäßig auftragbarer Selbstbräuner dienen soll. Insbesondere wenn das Karottenöl der abendlichen bzw. nächtlichen Pflege dienen soll, muss daran gedacht werden, dass sich Verfärbungen auf der Bettwäsche zeigen könnten. Um dem entgegen zu wirken, hilft es, wenn das Öl auf feuchte Haut aufgetragen wird.

Rezepte für selbstgemachtes Karottenöl

Man nehme:

  • 200 cl kaltgepresstes Sesamöl
  • eine mittelgroße Karotte bzw. Möhre
  • ein großes Einweckglas
  • einen Topf
  • ein sauberes Geschirr- oder Küchentuch

Für die Herstellung von Karottenöl kommen zwei verschiedene Varianten in Betracht. Für die erste Methode gibt man das Sesamöl in einen Topf und erwärmt dieses bei kleiner Hitze leicht. Die Karotte wird gerieben und in das Einweckglas gegeben. Dann wird das lauwarme Sesamöl darübergegossen. Die Mischung wird gut verrührt, bis alle Karottenraspeln komplett mit Öl bedeckt sind. Das gut verschlossene Einweckglas wird nun für zirka 3 Wochen an einen durchgängig warmen Ort gestellt. Nach Ablauf der Frist wird das Öl durch das saubere Küchentuch abgeseiht und in passende Gefäße umgefüllt. Die Karottenraspeln werden entsorgt. Für die sehr viel schnellere Variante benötigt der Verbraucher lediglich 20 Minuten. Wer also das Karottenöl umgehend nutzen möchte und es keine drei Wochen ziehen lassen möchte, der gibt das Sesamöl mit den Karottenraspeln in das Einweckglas und stellt dieses in ein heißes Wasserbad. Die Mischung sollte unter Rühren erhitzt werden, ohne zum Kochen gebracht zu werden. Es muss solange gerührt werden, bis die Raspeln weich sind und sich das Öl orange verfärbt hat. Nun kann das warme Öl durch ein sauberes Küchentuch abgeseiht werden und in entsprechende Aufbewahrungsgefäße umgefüllt werden. Diese schnelle Variante hat allerdings den Nachteil, dass einige wichtige Inhaltsstoffe durch das Erwärmen nicht mehr im Karottenöl verbleiben.

Hat Karottenöl Nebenwirkungen?

Bisher sind noch keine drastischen Nebenwirkungen in Bezug auf die Dermatologie bekannt geworden. Wie bei allen ätherischen Ölen, die für die Gesichts- oder Hautpflege geeignet sind, kann die Anwendung ein leichtes Austrocknen der Haut nach sich ziehen. Bei einigen Personen konnte eine geringfügige Faltenbildung bzw. Zeichen der Hautalterung festgestellt werden. Durch die parallele Behandlung mit einer feuchtigkeitsspendenden Pflegecreme gehen diese Irritationen allerdings schnell wieder zurück. Toxische Nebenwirkungen sind bislang nicht beobachtet bzw. nachgewiesen worden.

Karottenöl kaufen - Worauf sollte geachtet werden?

Wer Karottenöl nicht selbst herstellen will, der kann natürlich auf fertige Produkte zurückgreifen. Allerdings sollten beim Kauf einige Dinge beachtet werden. Besonders wichtig ist es, immer ein hochwertiges Öl, möglichst in Bio-Qualität, zu wählen. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass Pestizide oder andere chemische Zusatzstoffe enthalten sind. Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist das untergemischte Öl, welches verwendet wurde. Dabei sollte auf ebenfalls sehr hochwertige Komponenten geachtet werden. Natürlich sollte immer ein Produkt gewählt werden, bei dem sich der Verbraucher sicher sein kann, eine hochwertige, gute Qualität zu erhalten.

Fazit

Karottenöl ist wirkt sich positiv auf den menschlichen Organismus aus und zählt zu den wichtigen Helfern in der Haut- und Haarpflege. Wer eine sehr empfindliche Haut hat oder mit Hautproblemen wie Akne zu kämpfen hat, der kann sein Hautbild durch äußerliche Anwendungen mit Karottenöl sowie dem Verzehr von Karotten zur innerlichen Anwendung verbessern und der Haut bei der Gesunderhaltung unterstützen. Da das Karottenöl antioxidative Eigenschaften besitzt, entwickelt sich mit der Zeit ein gleichmäßiges, schönes Hautbild. Die Haut wirkt weich und zart mit einem rosigen Teint. Auch in der Haarpflege spielt das Öl der Karotte eine wichtige Rolle. Leichter Spliss kann repariert werden. Doch hat die Anwendung von Karottenöl natürlich auch eine vorbeugende Wirkung. Mit der regelmäßigen Anwendung des Öls ist glänzendes, seidiges Haar kein Wunschtraum mehr. Die Vorteile des Karottenöls liegen also klar auf der Hand. Mit Karotten haben Verbraucher ein rein natürliches Schönheitsmittel an der Hand, welches Haut und Haar vor der Anwendung von zu viel Chemie bewahrt. Gesünder als mit dem Öl der Karotte können Haut und Haare kaum gepflegt werden. Denn mit Nebenwirkungen ist in der Regel nicht zu rechnen. Allerdings können sich für manchen Anwender die färbenden Eigenschaften als Nachteil erweisen. Während die Einen die selbstbräunenden Eigenschaften als positiv empfinden, so ärgern sich die Anderen über Flecken, die sich auf Textilien zeigen können. Wer Karottenöl anwendet, der sollte daher immer sicherstellen, dass keine liebgewonnene Kleidung oder die Bettwäsche unter der Vorliebe für die Haut- und Haarpflege mit Karottenöl leiden müssen. Diese Nachteile werden allerdings durch die heilenden Eigenschaften des Karottenöls relativiert. Wer eine Karottenöl-Behandlung in Erwägung zieht, der sollte zunächst mit einem kleinen Vorrat an Öl testen, in wie weit die Behandlung für ihn persönlich optimal ist. Wichtig ist jedoch, immer ein besonders hochwertiges Karottenöl zu wählen, um die optimale Wirkung zu erzielen. Grundsätzlich hält Karottenöl durch seine nebenwirkungsfreie und risikolose Anwendbarkeit mehr Vorteile als Nachteile bereit. Da medizinische Studien zu dem Produkt jedoch noch nicht vorliegen, muss jeder Verbraucher sich sein eigenes Bild über die Anwendbarkeit machen. Da es sich um ein völlig natürliches Mittel handelt, bestehen jedoch keinerlei Risiken.