Birkenöl ist eines der traditionsreichsten Naturheilmittel Europas und hat in der modernen Naturkosmetik eine bemerkenswerte Renaissance erlebt. Der Begriff „Birkenöl" umfasst dabei unterschiedliche Produkte: das ätherische Birkenöl aus der Rinde der Zucker-Birke (Betula lenta), kosmetische Körperöle mit Birkenblattextrakt – allen voran das bekannte Weleda Birkenöl – sowie selbst hergestellte Ölmazerate aus Birkenblättern oder -knospen. Gemeinsam ist allen Varianten die Nutzung der wertvollen Wirkstoffe der Birke (Betula), die in der Volksmedizin seit Jahrhunderten bei Rheuma, Hautproblemen und zur Entschlackung geschätzt werden.
Die Birke gehört zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae) und ist in Europa, Nordamerika und Asien heimisch. Ihre Blätter, Rinde, Knospen und der Birkensaft finden in der Phytotherapie vielfältige Verwendung. In der Kosmetik hat sich Birkenöl vor allem als Mittel gegen Cellulite, zur Hautstraffung und als durchblutungsförderndes Massageöl einen Namen gemacht – Erfahrungen von Anwenderinnen bestätigen die straffende und glättende Wirkung bei regelmäßiger Anwendung.

In diesem Ratgeber erhalten Sie einen umfassenden, wissenschaftlich fundierten Überblick über die Birkenöl Wirkung, Inhaltsstoffe, Birkenöl Anwendung und Kaufempfehlungen. Erfahren Sie alles über die Birkenöl Verwendung in der Hautpflege, Haarpflege und als Anti-Cellulite-Mittel – ob als Weleda Birkenöl, als reines ätherisches Birkenöl oder als selbst hergestelltes Mazerat. Alle Angaben werden durch aktuelle Studien belegt.
Warum ist Birkenöl so beliebt?
Die zunehmende Beliebtheit von Birkenöl lässt sich auf mehrere Faktoren zurückführen:
- Bewährtes Anti-Cellulite-Mittel: Das Weleda Birke Cellulite-Öl ist eines der meistverkauften Naturkosmetik-Körperöle in Deutschland. Eine dermatologische Studie zeigte, dass sich das Erscheinungsbild von Cellulite bei 2× täglicher Anwendung über 28 Tage signifikant verbesserte – mit einer Hautstraffung von +22 % und einer Hautglättung von +21 %.[1]
- Entzündungshemmende Wirkung: Birkenblattextrakte hemmen dosisabhängig die Proliferation entzündlicher T-Zellen und induzieren Apoptose vergleichbar mit Methotrexat – eine wissenschaftliche Grundlage für die traditionelle Anwendung bei rheumatoider Arthritis.[2]
- Vielseitige Anwendung: Birkenöl eignet sich als Massageöl gegen Cellulite, als Trägeröl für ätherische Öle, zur Haar- und Kopfhautpflege sowie als traditionelles Mittel bei Muskel- und Gelenkbeschwerden.
- Einfach selbst herzustellen: Anders als viele andere Pflegeöle lässt sich Birkenöl als Mazerat einfach und kostengünstig zu Hause selbst herstellen – aus frischen Birkenblättern oder -knospen und einem hochwertigen Basisöl.
Gewinnung von Birkenöl
Ätherisches Birkenöl (Destillation)
Reines ätherisches Birkenöl wird durch Wasserdampfdestillation aus der Rinde der Zucker-Birke (Betula lenta) gewonnen. Der Herstellungsprozess ist aufwendig: Die Rinde wird zunächst 10–12 Stunden in warmem Wasser mazeriert, um die enzymatische Freisetzung des Hauptwirkstoffs Methylsalicylat zu ermöglichen. Anschließend erfolgt die eigentliche Destillation. Das resultierende ätherische Öl besteht zu 93–99 % aus Methylsalicylat – einem natürlichen Verwandten der Acetylsalicylsäure (Aspirin).[3]
Wichtiger Hinweis zur Qualität: Authentisches ätherisches Birkenöl ist äußerst selten. Eine Studie von Dosoky et al. (2022) ergab, dass 27 von 27 kommerziell getesteten „Sweet Birch"-Ölen keine authentischen Birkenmarker enthielten, sondern aus synthetischem Methylsalicylat oder Wintergrünöl bestanden. Natürliche Biomarker wie o-Guaiacol und Veratrol waren in keiner der Proben nachweisbar.[3]
Kosmetisches Birkenöl (Extraktion)
Die bekannteste Form von Birkenöl im Handel sind kosmetische Körperöle, die Birkenblattextrakte (Betula alba bzw. Betula pendula) in einem Basisöl enthalten. Bei diesen Produkten – wie dem Weleda Birkenöl oder dem Cien Birkenöl – werden die Wirkstoffe der Birkenblätter durch Mazeration oder CO₂-Extraktion gewonnen und mit hochwertigen Pflanzenölen kombiniert.
Birkenöl-Mazerat (DIY-Herstellung)
Ein Birkenöl-Mazerat kann einfach zu Hause hergestellt werden, indem frische oder getrocknete Birkenblätter bzw. Birkenknospen in einem Trägeröl wie Mandelöl oder Olivenöl über mehrere Wochen ausgezogen werden. Diese traditionelle Methode bewahrt die fettlöslichen Wirkstoffe der Birke – darunter Flavonoide, Triterpene und ätherische Öle – in einer sanften, hautverträglichen Form. Die genaue Anleitung finden Sie im Abschnitt Birkenöl selbst herstellen.
Arten von Birkenöl
Da der Begriff „Birkenöl" verschiedene Produkte umfasst, ist es wichtig, die drei Hauptvarianten klar zu unterscheiden:
- Ätherisches Birkenöl (Betula lenta): Ein hochkonzentriertes, durch Wasserdampfdestillation gewonnenes ätherisches Öl aus der Rinde der Zucker-Birke. Es enthält 93–99 % Methylsalicylat und wirkt stark schmerzlindernd, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd. Aufgrund der hohen Konzentration darf es nur verdünnt (max. 25 % in einem Trägeröl) angewendet werden und ist für Personen mit Aspirinallergie kontraindiziert.[3]
- Kosmetisches Birken-Körperöl: Ein pflanzliches Körperöl, das Birkenblattextrakt in Kombination mit Basisölen enthält. Das bekannteste Produkt ist das Birkenöl Weleda – genauer gesagt das Weleda Birke Cellulite-Öl –, das Aprikosenkernöl, Jojobaöl und Weizenkeimöl als Basis verwendet und mit Birkenblattextrakt, Ruscuswurzelstock und Rosmarinblättern angereichert ist. Diese Produkte sind für die tägliche Anwendung konzipiert und zur Massage gegen Cellulite und zur Hautstraffung formuliert.[1]
- Birkenöl-Mazerat (selbst hergestellt): Ein durch kalte oder warme Mazeration gewonnener Ölauszug aus Birkenblättern oder -knospen. Diese traditionelle Variante eignet sich als Massageöl bei Muskel- und Gelenkbeschwerden, zur Hautpflege und als Basis für selbstgemachte Kosmetik.
Birkenöl Inhaltsstoffe und Eigenschaften
Die Inhaltsstoffe von Birkenöl variieren je nach Variante erheblich. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Wirkstoffe des Birkenblattextrakts, der die Basis für kosmetische Birkenöle und Mazerate bildet:
| Birkenblattextrakt – Wichtige Inhaltsstoffe | |
|---|---|
![]() | |
| Wirkstoffe in Birkenblättern (Betula pendula): | |
| Inhaltsstoff | Vorkommen / Funktion |
| Flavonoide (Quercetin, Hyperosid, Quercitrin) | Antioxidativ, entzündungshemmend |
| Phenolsäuren (Chlorogen-, Kaffee-, Gallussäure) | Antimikrobiell, antioxidativ |
| Triterpene (Betulin, Betulinsäure) | Entzündungshemmend, hautschützend |
| Saponine | Durchblutungsfördernd, reinigend |
| Gerbstoffe (Tannine) | Adstringierend, hautstraffend |
| Ätherische Öle | Aromatisch, antimikrobiell |
| Vitamin C | Antioxidativ, kollagenfördernd |
| Salicylsäure (natürlich) | Entzündungshemmend, keratolytisch |
| Methylsalicylat (im äther. Öl) | 93–99 % im ätherischen Birkenöl |
Der Hauptwirkstoff der Birkenrinde ist Betulin, das bis zu 90 % des Rindenextrakts ausmachen kann. Betulin besitzt nachgewiesene entzündungshemmende, antivirale und antitumorale Eigenschaften.[4] In den Birkenblättern dominieren hingegen die Flavonoide – insbesondere Quercetin und Hyperosid –, die als starke Antioxidantien wirken und die PAF-Exozytose (einen Entzündungsmediator) um bis zu 76 % hemmen können.[5]
Das kosmetische Weleda Birkenöl enthält zusätzlich Ruscuswurzelstock-Extrakt (Mäusedorn), der die Mikrozirkulation der Haut verbessert und die Lymphdrainage fördert, sowie Rosmarinblätter-Extrakt, der durchblutungsfördernd und hautstraffend wirkt.
Wirkung von Birkenöl
Birkenöl verdankt seine vielfältige Wirkung der einzigartigen Kombination aus Flavonoiden, Triterpenen, Saponinen und – im Fall des ätherischen Öls – dem hohen Methylsalicylat-Gehalt. Die wichtigsten wissenschaftlich untersuchten Wirkungen sind:
- Entzündungshemmende Wirkung: Eine Studie von Gründemann et al. (2011) an der Universität Freiburg zeigte, dass Birkenblattextrakt die Proliferation entzündlicher T-Lymphozyten dosisabhängig hemmt – bei 40 µg/ml um 45 %, bei 80 µg/ml um 60 % und bei 160 µg/ml um 87 %. Zudem induzierte der Extrakt Apoptose in aktivierten T-Zellen vergleichbar mit dem Rheumamedikament Methotrexat. Diese Ergebnisse liefern eine wissenschaftliche Grundlage für die traditionelle Anwendung von Birkenblättern bei rheumatoider Arthritis und anderen entzündlichen Erkrankungen.[2]
- Hautstraffende und Anti-Cellulite-Wirkung: Eine dermatologische Studie zum Weleda Birke Cellulite-Öl dokumentierte bei 2× täglicher Anwendung über 28 Tage eine signifikante Verbesserung des Cellulite-Erscheinungsbilds (von 3,5 auf 2,6 auf einer Skala von 0–4), eine Hautstraffung von +22 % und eine Hautglättung von +21 %. Der Wirkmechanismus beruht auf der Aktivierung des Hautstoffwechsels, der Förderung der Lymphdrainage und der Verbesserung der Mikrozirkulation.[1]
- Schmerzlindernde Wirkung (ätherisches Öl): Das Methylsalicylat im ätherischen Birkenöl ist ein natürlicher Verwandter der Acetylsalicylsäure und hemmt die Prostaglandinsynthese. Es wirkt analgetisch, antiphlogistisch und fiebersenkend – vergleichbar mit Aspirin.[3]
- Antioxidative und neuroprotektive Wirkung: Eine Studie von Sevastre-Berghian et al. (2023) wies nach, dass Birkenblattextrakt die Lipidperoxidation reduziert, die Expression proentzündlicher Marker (IL-1β, COX-2) hemmt und die antioxidative Kapazität (Katalase, SOD, Peroxiredoxin) signifikant steigert. Im Tiermodell verbesserte der Extrakt zudem das räumliche Gedächtnis bei Alzheimer-ähnlichen Bedingungen.[6]
- Diuretische Wirkung: Birkenblätter werden von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Durchspülungstherapie bei leichten Harnwegsinfekten und zur Unterstützung der Nierenfunktion anerkannt. Der diuretische Effekt beruht auf einer Hemmung der Endopeptidase.[7]
- Durchblutungsfördernde Wirkung: Die Saponine und ätherischen Öle in Birkenblättern regen die lokale Durchblutung an, fördern den Lymphabfluss und unterstützen den Abtransport von Stoffwechselschlacken – ein wesentlicher Mechanismus der Anti-Cellulite-Wirkung.
Anwendungsgebiete von Birkenöl
Birkenöl für das Gesicht
Birkenöl Gesicht – kann man Birkenöl wirklich im Gesicht anwenden? Ja, denn dank seiner entzündungshemmenden und adstringierenden Eigenschaften eignet sich Birkenöl auch in der Gesichtspflege. Die Birkenöl Wirkung Haut zeigt sich besonders bei unreiner und großporiger Haut: Die natürliche Salicylsäure in Birkenblattextrakten wirkt keratolytisch und kann verstopfte Poren öffnen.
- Klärende Gesichtspflege: Einige Tropfen eines selbst hergestellten Birkenöl-Mazerats auf die gereinigte Gesichtshaut auftragen. Die Flavonoide und Gerbstoffe wirken antioxidativ, verfeinern das Hautbild und können Rötungen mildern.
- Bei großen Poren: Die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe in Birkenblättern kann die Poren optisch verkleinern. Dafür das Birkenöl abends auf die T-Zone auftragen und sanft einmassieren.
- Anti-Aging-Pflege: Die Antioxidantien im Birkenblattextrakt – insbesondere Quercetin und Vitamin C – schützen die Hautzellen vor oxidativem Stress und können die Kollagensynthese unterstützen.
Hinweis: Für die Gesichtspflege eignet sich ausschließlich ein mildes Birkenblatt-Mazerat oder ein kosmetisches Birkenöl-Produkt. Reines ätherisches Birkenöl darf aufgrund des hohen Methylsalicylat-Gehalts nicht unverdünnt im Gesicht angewendet werden.
Birkenöl für die Haut
Die Anwendung von Birkenöl auf der Haut hat in der europäischen Volksmedizin eine lange Tradition. Die Birkenöl Haut-Wirkung beruht auf dem Zusammenspiel von Flavonoiden, Saponinen und Triterpenen, die gemeinsam entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und hautstraffend wirken.
- Straffende Körperpflege: Birkenöl aktiviert den Hautstoffwechsel und verbessert die Mikrozirkulation. Bei regelmäßiger Massage mit einem kosmetischen Birkenöl oder einem selbst hergestellten Mazerat wird die Haut sichtbar straffer und glatter.
- Bei trockener, rauer Haut: Die Basisöle in kosmetischen Birkenöl-Produkten – etwa Aprikosenkernöl und Jojobaöl im Weleda Birkenöl – spenden intensive Feuchtigkeit und stärken die Hautbarriere.
- Bei Hautunreinheiten: Birkenblattextrakte enthalten natürliche Salicylsäure, die antibakteriell und keratolytisch wirkt. In der Volksmedizin wird Birkenöl traditionell bei Ekzemen und leichten Hautproblemen eingesetzt.[4]
- Entschlackende Körpermassage: Die durchblutungsfördernden Saponine in Birkenöl unterstützen die Lymphdrainage und den Abtransport von Stoffwechselschlacken. Für die beste Wirkung das Öl in kreisenden Bewegungen von den Füßen aufwärts einmassieren.
Birkenöl für die Haare
Birkenöl Haare – ein bewährtes Duo in der Naturheilkunde. Birkenöl für Haare hat sich als traditionelles Naturmittel in der Haarpflege bewährt. Die durchblutungsfördernden und entzündungshemmenden Eigenschaften nähren die Kopfhaut und können das Haarwachstum anregen.
- Kopfhautmassage gegen Haarausfall: Einige Tropfen Birkenöl-Mazerat in die Kopfhaut einmassieren und mindestens 30 Minuten einwirken lassen. Die durchblutungsfördernden Wirkstoffe stärken die Haarfollikel und können dünner werdendem Haar entgegenwirken.
- Gegen Schuppen und juckende Kopfhaut: Die natürliche Salicylsäure und die Gerbstoffe in Birkenblattextrakten wirken antimikrobiell und regulieren die Talgproduktion. Bei regelmäßiger Anwendung als Kopfhautkur können Schuppen reduziert und Juckreiz gelindert werden.
- Haarkur für mehr Glanz: Einige Tropfen Birkenöl-Mazerat in die feuchten Haarlängen einmassieren, 20 Minuten einwirken lassen und mit einem milden Shampoo auswaschen. Die Flavonoide verleihen dem Haar einen natürlichen Glanz.
- Als Shampoo-Zusatz: 5–10 Tropfen Birkenöl-Mazerat dem Shampoo hinzufügen. Dies pflegt die Kopfhaut, stärkt die Haarwurzeln und verleiht den Haaren Geschmeidigkeit.
Birkenöl gegen Cellulite
Die Anti-Cellulite-Wirkung ist das bekannteste Anwendungsgebiet von Birkenöl und der Hauptgrund für die Beliebtheit des Weleda Birke Cellulite-Öls. Wer nach „Birkenöl Cellulite" oder „Weleda Cellulite Birkenöl" sucht, findet eine breite Palette an positiven Erfahrungen. Die Wirksamkeit ist durch dermatologische Studien belegt:
- Klinische Ergebnisse: In einer dermatologischen Studie wurde bei Probandinnen, die das Weleda Birkenöl 28 Tage lang 2× täglich mit kreisenden Massagebewegungen anwendeten, eine signifikante Verbesserung des Cellulite-Erscheinungsbilds von 3,5 auf 2,6 (Skala 0–4), eine Hautstraffung von +22 % und eine Hautglättung von +21 % gemessen.[1]
- Wirkmechanismus: Die Kombination aus Birkenblattextrakt (durchblutungsfördernd, entschlackend), Ruscuswurzelstock (verbessert Mikrozirkulation, fördert Lymphdrainage) und Rosmarin (hautstraffend, tonisierend) aktiviert den lokalen Hautstoffwechsel und kann die Einlagerung von Wasser und Fett im Bindegewebe reduzieren.
- Optimale Anwendung: In den ersten vier Wochen 2× täglich (morgens und abends) auf die betroffenen Stellen – Oberschenkel, Po, Bauch, Oberarme – mit kreisenden, aufwärtsgerichteten Massagebewegungen auftragen. Am besten auf die noch leicht feuchte Haut nach dem Duschen einmassieren, da so die Aufnahme der Wirkstoffe verbessert wird.
Birkenöl gegen Cellulite Erfahrungen: In Online-Bewertungen und Foren berichten viele Anwenderinnen von einer sichtbaren Verbesserung der Hautstruktur nach 3–4 Wochen konsequenter Anwendung. Zahlreiche Weleda Birkenöl Erfahrungen bestätigen die straffende und glättende Wirkung. Besonders positiv werden der belebende, kräuterfrische Duft und das angenehme Hautgefühl nach der Massage bewertet. Auch Weleda Cellulite Birkenöl Erfahrungen in Testportalen fallen überwiegend positiv aus – in zahlreichen Weleda Birkenöl Tests schneidet das Produkt mit guten bis sehr guten Bewertungen ab. Für optimale Ergebnisse wird empfohlen, die Birkenöl-Massage mit einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu kombinieren.
Birkenöl bei Rheuma
Rheuma Birkenöl – die Anwendung von Birkenöl bei Rheuma und Gelenkbeschwerden hat eine jahrhundertealte Tradition in der europäischen Volksmedizin. Die wissenschaftliche Grundlage für diese Anwendung wurde in mehreren Studien bestätigt:
- Wissenschaftliche Evidenz: Die Studie von Gründemann et al. (2011) zeigte, dass Birkenblattextrakt die Proliferation entzündlicher T-Lymphozyten dosisabhängig hemmt und Apoptose in aktivierten T-Zellen induziert – ein Wirkmechanismus, der bei rheumatoider Arthritis von großer Bedeutung ist, da überaktive T-Zellen zur Gelenkzerstörung beitragen.[2]
- Prostaglandinsynthese-Hemmung: Birkenblattextrakte hemmen die Prostaglandinsynthese um 23 % und die PAF-Exozytose um 76 % – zwei zentrale Entzündungsmediatoren bei rheumatischen Erkrankungen.[5]
- Methylsalicylat (ätherisches Öl): Das Methylsalicylat im ätherischen Birkenöl wird in der Haut zu Salicylsäure umgewandelt und wirkt so lokal schmerzlindernd und entzündungshemmend – vergleichbar mit der Wirkung von Aspirin.[3]
- Praktische Anwendung: Für eine Rheuma-Massage 2–3 Tropfen ätherisches Birkenöl mit 10 ml eines Trägeröls (z. B. Mandelöl) mischen und die betroffenen Gelenke sanft einreiben. Alternativ ein Birkenöl-Mazerat oder ein kosmetisches Birkenöl verwenden und die schmerzenden Stellen 2× täglich einmassieren.
Hinweis: Birkenöl kann die ärztliche Behandlung von Rheuma nicht ersetzen, sondern als ergänzende Maßnahme zur Linderung von Beschwerden eingesetzt werden. Bei anhaltenden Gelenkschmerzen sollte ein Arzt konsultiert werden.
Birkenöl in der Schwangerschaft
Birkenöl Schwangerschaft – die Anwendung von Birkenöl in der Schwangerschaft erfordert besondere Vorsicht. Insbesondere beim Weleda Birkenöl Schwangerschaft stellen sich viele Frauen die Frage der Unbedenklichkeit. Die verschiedenen Varianten müssen hier klar unterschieden werden:
- Kosmetisches Birkenöl (z. B. Weleda): Das Weleda Birke Cellulite-Öl wird von vielen Schwangeren zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen und zur Hautpflege verwendet. Da es auf pflanzlichen Basisölen basiert und nur milde Birkenblattextrakte enthält, gilt die äußerliche Anwendung in der Schwangerschaft als unbedenklich. Die durchblutungsfördernden Eigenschaften können zudem bei schwangerschaftsbedingten schweren Beinen helfen.
- Birkenöl-Mazerat (selbst hergestellt): Ein mildes Birkenblatt-Mazerat kann in der Schwangerschaft als Massageöl für den wachsenden Bauch, die Oberschenkel und die Brüste verwendet werden. Es fördert die Hautelastizität und kann Spannungsgefühle lindern.
- Ätherisches Birkenöl: Reines ätherisches Birkenöl sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Der hohe Methylsalicylat-Gehalt birgt potenzielle Risiken, da Salicylate in hoher Konzentration plazentagängig sind.
Wichtig: Die EMA weist darauf hin, dass die Anwendung von Birkenblättern bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion kontraindiziert ist. In der Schwangerschaft sollte vor der Anwendung von Birkenöl grundsätzlich ein Arzt oder eine Hebamme konsultiert werden.[7]
Birkenöl in der Kosmetik
In der Naturkosmetik hat sich Birkenöl als hochwertiger Inhaltsstoff mit der INCI-Bezeichnung Betula Alba Leaf Extract (Birkenblattextrakt) bzw. Betula Alba Oil (ätherisches Birkenöl) etabliert. Birkenextrakte finden sich in einer Vielzahl von Kosmetikprodukten:
Typische Einsatzbereiche sind Cellulite- und Körperöle, straffende Körperlotionen, Haarpflegeprodukte (Shampoos, Kopfhautkuren), klärende Gesichtspflege für unreine Haut sowie als Inhaltsstoff in Badezusätzen und Duschgelen. Das Weleda Birke Cellulite-Öl ist NaTrue-zertifiziert, vegan und frei von synthetischen Duftstoffen, Farbstoffen und Konservierungsmitteln.
Birkenöl eignet sich auch als natürliche Basis für selbstgemachte Kosmetik – beispielsweise in Kombination mit Lavendelöl für ein entspannendes Massageöl oder mit Rosmarinöl für eine belebende Anti-Cellulite-Mischung.
Birkenöl selbst herstellen
Birkenöl selber machen – ein Birkenöl-Mazerat lässt sich einfach und kostengünstig zu Hause herstellen. Bei der Herstellung werden die fettlöslichen Wirkstoffe der Birkenblätter oder -knospen durch Mazeration in ein Trägeröl übertragen.
Grundrezept: Kaltmazeration
- Zutaten: 2 Handvoll frische oder getrocknete Birkenblätter (alternativ: 1 Handvoll Birkenknospen) und 100–200 ml hochwertiges Trägeröl (Mandelöl, Olivenöl oder Sonnenblumenöl).
- Zubereitung: Die Birkenblätter oder -knospen in ein sauberes Schraubglas geben und vollständig mit dem Trägeröl bedecken. In den ersten 3–4 Tagen das Glas nur mit einem Tuch abdecken (nicht verschließen), damit eventuell enthaltene Restfeuchtigkeit entweichen kann und kein Schimmel entsteht. Danach das Glas fest verschließen.
- Mazerationszeit: 2–4 Wochen bei Raumtemperatur an einem hellen Ort (aber nicht in direkter Sonne) stehen lassen. Täglich schütteln, damit alle Pflanzenteile gleichmäßig extrahiert werden.
- Abseihen: Nach der Mazerationszeit das Öl durch ein feines Tuch oder einen Kaffeefilter abseihen und in eine dunkle Glasflasche umfüllen. Alle Pflanzenreste sorgfältig entfernen.
- Haltbarkeit: Kühl und lichtgeschützt gelagert ist das Birkenöl-Mazerat bis zu 2 Jahre haltbar.
Variante: Warme Mazeration (schneller)
Für eine schnellere Herstellung können die Birkenblätter im Trägeröl bei niedriger Temperatur (ca. 40–50 °C) im Wasserbad 2–4 Stunden lang ausgezogen werden. Diese Methode verkürzt die Mazerationszeit auf 1–2 Wochen, bewahrt aber bei schonender Wärme die empfindlichen Wirkstoffe.
Variante: Birkenrinden-Mazerat
Auch aus junger Birkenrinde lässt sich ein duftendes Mazerat herstellen: Dünne Rindenspäne von jungen Birkenzweigen mit einem scharfen Messer abschälen – sie verströmen einen frühlingshaften, leicht apfelartigen Duft. Die Späne nach dem gleichen Verfahren wie Birkenblätter mazerieren.
Anwendungsmöglichkeiten des selbst hergestellten Birkenöls
- Anti-Cellulite-Massage: 2× täglich auf die betroffenen Hautstellen auftragen und in kreisenden Bewegungen einmassieren.
- Rheuma- und Gichtmassage: Sanft auf schmerzende Gelenke und Muskeln einreiben.
- Haarwuchsöl: In die Kopfhaut einmassieren oder einige Tropfen dem Shampoo beifügen.
- Körperpeeling: Das Mazerat mit Zucker und zerkleinerten frischen Birkenblättern zu einem natürlichen Peeling mischen.
- Pflege trockener Haut: Als leichtes Körperöl auf die noch feuchte Haut nach dem Duschen auftragen.
Nebenwirkungen und Hinweise zu Birkenöl
Verträglichkeit
Kosmetische Birkenöl-Produkte wie das Weleda Birkenöl und selbst hergestellte Birkenblatt-Mazerate gelten als gut verträglich. Bei der Anwendung von ätherischem Birkenöl ist hingegen besondere Vorsicht geboten.
Mögliche Nebenwirkungen und Kontraindikationen
- Ätherisches Birkenöl – Methylsalicylat: Reines ätherisches Birkenöl darf niemals unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Die maximale Verdünnung beträgt 25 % in einem Trägeröl. Methylsalicylat kann in hoher Konzentration Hautreizungen verursachen und ist bei Aspirinallergie strikt kontraindiziert.[3]
- Birkenpollenallergie: Personen mit einer Birkenpollenallergie können bei der Anwendung von Birkenöl Kreuzreaktionen zeigen. Symptome können Hautrötungen, Juckreiz oder leichte Schwellungen sein. Ein Patch-Test vor der erstmaligen Anwendung wird empfohlen.
- Birkenblätter bei Ödemen: Die EMA weist darauf hin, dass Birkenblätterpräparate bei Ödemen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierenfunktion kontraindiziert sind.[7]
- Saponine in hoher Dosis: Die in Birkenblättern enthaltenen Saponine können bei übermäßiger innerlicher Einnahme toxisch wirken. Bei der äußerlichen Anwendung als Öl besteht dieses Risiko nicht.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Ätherisches Birkenöl sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit gemieden werden. Kosmetische Birkenöle gelten bei äußerlicher Anwendung als unbedenklich, eine Rücksprache mit dem Arzt wird dennoch empfohlen.
Haltbarkeit und Lagerung
Kosmetische Birkenöl-Produkte haben nach dem Öffnen eine Haltbarkeit von etwa 6–12 Monaten. Selbst hergestellte Birkenöl-Mazerate sind kühl und lichtgeschützt gelagert bis zu 2 Jahre haltbar.
- Kühl und lichtgeschützt lagern – idealerweise in einer dunklen Glasflasche.
- Ätherisches Birkenöl stets fest verschlossen aufbewahren, da Methylsalicylat flüchtig ist.
- Bei selbst hergestellten Mazeraten auf vollständige Entfernung aller Pflanzenreste achten, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Birkenöl kaufen – Worauf sollte man achten?
Beim Kauf von Birkenöl ist es wichtig, die richtige Variante für den gewünschten Einsatzzweck zu wählen. Die wichtigsten Kaufkriterien im Überblick:
- Produkttyp klären: Entscheiden Sie, ob Sie ein kosmetisches Birken-Körperöl (z. B. Weleda Birkenöl, Cien Birkenöl), ein reines ätherisches Birkenöl oder die Zutaten für ein selbst hergestelltes Mazerat benötigen.
- Naturkosmetik-Zertifizierung: Achten Sie auf anerkannte Siegel wie NaTrue, COSMOS oder Ecocert. Das Weleda Birkenöl ist NaTrue-zertifiziert und garantiert den Verzicht auf synthetische Duftstoffe, Farbstoffe und Konservierungsmittel.
- Inhaltsstoffe prüfen: Hochwertige kosmetische Birkenöle enthalten pflanzliche Basisöle (z. B. Aprikosenkernöl, Jojobaöl) und natürliche Birkenblattextrakte. Meiden Sie Produkte mit Mineralöl, Parabenen oder synthetischen Duftstoffen.
- Ätherisches Birkenöl – Authentizität: Aufgrund der weit verbreiteten Verfälschung sollte ätherisches Birkenöl nur von vertrauenswürdigen Anbietern mit GC/MS-Analysezertifikat bezogen werden. Marken wie Primavera Birkenöl oder doTERRA Birkenöl bieten in der Regel geprüfte Qualität.[3]
- Bio-Qualität: Bei selbst hergestellten Mazeraten empfiehlt sich die Verwendung von Bio-Trägerölen und Birkenblättern aus unbelasteten Standorten (nicht an stark befahrenen Straßen sammeln).
Bezugsquellen und Preise
Birkenöl kaufen – wo gibt es die besten Angebote? Birkenöl ist in Deutschland über verschiedene Kanäle erhältlich:
- Birkenöl dm / Weleda Birkenöl dm: Das Weleda Birke Cellulite-Öl ist in dm-Filialen und im dm-Onlineshop erhältlich – sowohl in der 100-ml-Flasche (ca. 15 €) als auch in der Vorteilsgröße Weleda Birkenöl 200 ml (ca. 20–25 €). Ein Weleda Birkenöl Preisvergleich lohnt sich, da die Preise je nach Händler und Aktionsangebote variieren können.
- Birkenöl Rossmann / Weleda Birkenöl Rossmann: Auch bei Rossmann ist das Weleda Birkenöl im Sortiment verfügbar – online und in Filialen. Die 200-ml-Größe ist besonders preisbewusst.
- Cien Birkenöl (Lidl): Eine preisgünstige Alternative bietet das Cien Birkenöl von Lidl, das für ca. 3–5 € erhältlich ist.
- Birkenöl Dr. Hauschka: Als Premium-Alternative bietet Dr. Hauschka ein hochwertiges Birken Arnika Pflegeöl an, das in Apotheken und Reformhäusern erhältlich ist.
- Online-Shops und Amazon: Über Amazon und spezialisierte Naturkosmetik-Shops ist das Birkenöl von Weleda oft zum günstigsten Preis erhältlich. Birkenöl von Weleda Erfahrungen zeigen, dass die Online-Bestellung gerade bei der Weleda Birkenöl 200 ml Vorteilsgröße Einsparpotenzial bietet.
- Ätherisches Birkenöl / Birkenöl ätherisch: Reines ätherisches Birkenöl ist über spezialisierte Aromatherapie-Shops erhältlich. Primavera Birkenöl und Birkenöl doTERRA bieten geprüfte Qualität. Wer Birkenöl destillieren möchte, benötigt dafür spezielle Ausrüstung und Zugang zu frischer Birkenrinde – dies ist nur für erfahrene Destillateure empfehlenswert. Die Preise für ätherisches Birkenöl liegen bei ca. 10–25 € für 5–10 ml.
Birkenöl Alternativen
Je nach Anwendungszweck gibt es einige empfehlenswerte Alternativen zu Birkenöl:
- Arganöl: Arganöl ist reich an Vitamin E und essenziellen Fettsäuren und eignet sich hervorragend als Anti-Aging-Öl für die Gesichtspflege. Für die Anti-Cellulite-Anwendung ist es jedoch weniger geeignet, da ihm die durchblutungsfördernden Wirkstoffe fehlen.
- Rosmarinöl: Rosmarinöl wirkt ebenfalls stark durchblutungsfördernd und hautstraffend und ist eine gute Alternative für belebende Massageöle und Anti-Cellulite-Anwendungen.
- Jojobaöl: Jojobaöl ähnelt dem natürlichen Hauttalg und reguliert die Talgproduktion. Es ist ideal als mildes Basisöl für die Gesichtspflege und lässt sich gut mit Birkenöl kombinieren.
- Hagebuttenöl: Hagebuttenöl ist besonders reich an Vitamin A und Vitamin C und eignet sich hervorragend zur Narbenbehandlung und Anti-Aging-Pflege.
- Kokosöl: Kokosöl bietet antimikrobielle Eigenschaften und eignet sich als Haarpflege, ist aber mit einem Komedogenitätsgrad von 4 für die Gesichtspflege bei öliger Haut weniger geeignet.
- Weizenkeimöl: Weizenkeimöl ist besonders reich an Vitamin E und stärkt die Hautelastizität – eine gute Ergänzung zum Birkenöl in der Schwangerschaftspflege.
- Wintergrünöl: Wintergrünöl enthält wie ätherisches Birkenöl Methylsalicylat und kann als Alternative bei Muskel- und Gelenkschmerzen eingesetzt werden. Die gleichen Vorsichtsmaßnahmen gelten.
Die Wahl der richtigen Alternative hängt vom jeweiligen Anwendungszweck ab. Einen Überblick über die Eigenschaften verschiedener Öle finden Sie in unserer Speiseöl-Übersicht.
Quellen
- Weleda AG (2023). Klinische Studie zum Weleda Birke Cellulite-Öl. Dermatologische Anwendungsuntersuchung, 28 Tage, 2× tägliche Anwendung. Ergebnisse: Cellulite-Verbesserung (Skala 0–4: von 3,5 auf 2,6), Hautstraffung +22 %, Hautglättung +21 %.
- Gründemann, C., Gruber, C. W., Gründemann, A., Tschernatsch, M., Bauer, R., & Huber, R. (2011). An aqueous birch leaf extract of Betula pendula inhibits the growth and cell division of inflammatory lymphocytes. Journal of Ethnopharmacology, 136(3), 444–451. doi:10.1016/j.jep.2011.05.009
- Dosoky, N. S., Satyal, P., & Setzer, W. N. (2022). Variations in the Volatile Compositions of Sweet Birch (Betula lenta) Bark Samples. Plants, 11(16), 2132. doi:10.3390/plants11162132
- Rastogi, S., Pandey, M. M., & Rawat, A. K. S. (2015). Medicinal plants of the genus Betula – Traditional uses and a phytochemical–pharmacological review. Journal of Ethnopharmacology, 159, 62–83. doi:10.1016/j.jep.2014.11.010
- Tunón, H., Olavsdotter, C., & Bohlin, L. (1995). Evaluation of anti-inflammatory activity of some Swedish medicinal plants. Inhibition of prostaglandin biosynthesis and PAF-induced exocytosis. Journal of Ethnopharmacology, 48(2), 61–76.
- Sevastre-Berghian, A. C., Toma, V. A., Sevastre, B., Hangan, T., Moldovan, R., Decea, N., Mirel, S., Filip, G. A., & Roman, I. (2023). Betula pendula Leaf Extract Targets the Interplay between Brain Oxidative Stress, Inflammation, and NFκB Pathways in Amyloid Aβ1-42-Treated Rats. Antioxidants, 12(12), 2110. doi:10.3390/antiox12122110
- European Medicines Agency (EMA) (2014). Community herbal monograph on Betula pendula Roth and/or Betula pubescens Ehrh., folium. EMA/HMPC/573240/2014.
- Demirci, B., Paper, D. H., Demirci, F., Başer, K. H. C., & Franz, G. (2004). Essential Oil of Betula pendula Roth. Buds. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 1(3), 301–303. doi:10.1093/ecam/neh041
- Wacker, K., & Ziegler, A. (2012). Birch leaf extract inhibits corneal inflammatory cell infiltration. Phytotherapy Research, 26(6), 929–933.
